Die Tiroler Tageszeitung bringt's auf den Punkt:
"Mit jeder Angelobung, kurzum mit jedem Neuanfang rücken die neuen Regierungsmitglieder aus, um von Demut und Respekt zu schwafeln. Es schmerzen einem dabei geradezu die Ohren.
Wer soll noch daran glauben, dass mit Bundeskanzler und ÖVP-Obmann Karl Nehammer alles anders wird?
Niemand von den Verantwortlichen distanziert sich von den jüngsten Angriffen auf Rechtsstaat und Justiz. ... Wir hören nichts von den Gefahren von Hybris und Narzissmus in der Politik. Geschwiegen wird über den Vorwurf erkaufter Wahlerfolge, nichts ist zu hören von den Vorwürfen der Untreue, Bestechlichkeit und Bestechung. So ist und bleibt der Zweck oberste Maxime, und alle Mittel heilig, um diesen zu erreichen."
www.ots.at
"Mit jeder Angelobung, kurzum mit jedem Neuanfang rücken die neuen Regierungsmitglieder aus, um von Demut und Respekt zu schwafeln. Es schmerzen einem dabei geradezu die Ohren.
Wer soll noch daran glauben, dass mit Bundeskanzler und ÖVP-Obmann Karl Nehammer alles anders wird?
Niemand von den Verantwortlichen distanziert sich von den jüngsten Angriffen auf Rechtsstaat und Justiz. ... Wir hören nichts von den Gefahren von Hybris und Narzissmus in der Politik. Geschwiegen wird über den Vorwurf erkaufter Wahlerfolge, nichts ist zu hören von den Vorwürfen der Untreue, Bestechlichkeit und Bestechung. So ist und bleibt der Zweck oberste Maxime, und alle Mittel heilig, um diesen zu erreichen."
TIROLER TAGESZEITUNG "Leitartikel" Ausgabe vom Dienstag, 7. Dezember 2021, von Michael Sprenger: "Die Phrasen zum Neuanfang"
Innsbruck (OTS) - Nach Schallenberg hat jetzt Nehammer als Regierungschef das Sagen. Und wieder einmal soll alles besser werden. Voraussetzung hierfür wäre aber, die Fehler der Vergangenheit zu erkenn...