Gutachten zur blauen FPÖ-Finanzaffäre in Graz sorgt für Aufregung
Die ÖVP will die Affäre, in der seit zwei Jahren mittlerweile gegen neun Beschuldigte ermittelt wird, nun im U-Ausschuss beleuchten
In der Finanzaffäre der FPÖ Graz sorgt nun ein von der Staatsanwaltschaft Klagenfurt in Auftrag gegebenes Gutachten für Aufregung, das der Finanzgutachter Ingo Gruss bereits im Mai fertiggestellt hatte. Die Kleine Zeitung zitierte am Dienstag aus dem Gutachten, das auch dem STANDARD vorliegt.
Gruss fand nach seiner Analyse der Geldflüsse von Partei- und Klubförderungen deutliche Worte.
Unterlagen zeigen, dass wiederholt hohe Summen vom damaligen Vizebürgermeister Mario Eustacchio bar abgehoben wurden. Allerdings sind noch immer nicht alle Konten von der Staatsanwaltschaft geöffnet und viele Unterlagen von der FPÖ vernichtet worden.
"Hohes Maß an Verschleierungsenergie"
"Alle diese Maßnahmen zeigen ein hohes Maß an Verschleierungsenergie", schreibt Gruss. Über eine Anstellung von Ex-FPÖ-Klubchef Armin Sippel beim Verein Steirische Verlagsgesellschaft schreibt Gruss: Einzige Vereinstätigkeit sei es "offensichtlich" gewesen, "Mag. Sippel zu beschäftigen".
www.derstandard.at
Die ÖVP will die Affäre, in der seit zwei Jahren mittlerweile gegen neun Beschuldigte ermittelt wird, nun im U-Ausschuss beleuchten
In der Finanzaffäre der FPÖ Graz sorgt nun ein von der Staatsanwaltschaft Klagenfurt in Auftrag gegebenes Gutachten für Aufregung, das der Finanzgutachter Ingo Gruss bereits im Mai fertiggestellt hatte. Die Kleine Zeitung zitierte am Dienstag aus dem Gutachten, das auch dem STANDARD vorliegt.
Gruss fand nach seiner Analyse der Geldflüsse von Partei- und Klubförderungen deutliche Worte.
Unterlagen zeigen, dass wiederholt hohe Summen vom damaligen Vizebürgermeister Mario Eustacchio bar abgehoben wurden. Allerdings sind noch immer nicht alle Konten von der Staatsanwaltschaft geöffnet und viele Unterlagen von der FPÖ vernichtet worden.
"Hohes Maß an Verschleierungsenergie"
"Alle diese Maßnahmen zeigen ein hohes Maß an Verschleierungsenergie", schreibt Gruss. Über eine Anstellung von Ex-FPÖ-Klubchef Armin Sippel beim Verein Steirische Verlagsgesellschaft schreibt Gruss: Einzige Vereinstätigkeit sei es "offensichtlich" gewesen, "Mag. Sippel zu beschäftigen".
Gutachten zur blauen FPÖ-Finanzaffäre in Graz sorgt für Aufregung
Die ÖVP will die Affäre, in der seit zwei Jahren mittlerweile gegen neun Beschuldigte ermittelt wird, nun im U-Ausschuss beleuchten
wie lange wollen die Österreicher sich noch von woken Versagern sowas einreden lassen?