Kein Kickl als Kanzler
Der Bundespräsident hat eine pragmatische Lösung gefunden, Kickl als Kanzler zu verhindern, ohne ihn selbst zum Märtyrer zu machen. Er nimmt ÖVP und SPÖ in die Pflicht
Es ist ein geschickter Schachzug des Bundespräsidenten, der niemandem die Schuld gibt, sich selbst aber vorerst aus der Verantwortung nimmt. Alexander Van der Bellen entzieht sich der Notwendigkeit, einen Auftrag zur Regierungsbildung an den Chef der stimmenstärksten Partei zu vergeben. Er lädt die Chefs der drei stimmenstärksten Parteien, also FPÖ, ÖVP und SPÖ, ein, noch einmal miteinander zu reden und ihre Positionen zueinander zu prüfen.
Zwei dieser drei Parteien werden in eine Koalition gehen müssen. Die entscheidende Frage, die den Bundespräsidenten und das Land mehr bewegt als alles andere: Ist die FPÖ dabei und wird Herbert Kickl Bundeskanzler?
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Der Bundespräsident hat eine pragmatische Lösung gefunden, Kickl als Kanzler zu verhindern, ohne ihn selbst zum Märtyrer zu machen. Er nimmt ÖVP und SPÖ in die Pflicht
Es ist ein geschickter Schachzug des Bundespräsidenten, der niemandem die Schuld gibt, sich selbst aber vorerst aus der Verantwortung nimmt. Alexander Van der Bellen entzieht sich der Notwendigkeit, einen Auftrag zur Regierungsbildung an den Chef der stimmenstärksten Partei zu vergeben. Er lädt die Chefs der drei stimmenstärksten Parteien, also FPÖ, ÖVP und SPÖ, ein, noch einmal miteinander zu reden und ihre Positionen zueinander zu prüfen.
Zwei dieser drei Parteien werden in eine Koalition gehen müssen. Die entscheidende Frage, die den Bundespräsidenten und das Land mehr bewegt als alles andere: Ist die FPÖ dabei und wird Herbert Kickl Bundeskanzler?
Kein Kickl als Kanzler
Der Bundespräsident hat eine pragmatische Lösung gefunden, Kickl als Kanzler zu verhindern, ohne ihn selbst zum Märtyrer zu machen. Er nimmt ÖVP und SPÖ in die Pflicht
