Nehammer: "Werde nicht den Steigbügelhalter für Kickl machen"
Der ÖVP-Chef betonte erneut, was ihn von Kickl inhaltlich trenne. Er erwähnte unter anderem die Corona-Politik und das mangelnde Demokratieverständnis des FPÖ-Chefs
Zweieinhalb Wochen nach der Nationalratswahl haben die von Bundespräsident Alexander Van der Bellen beauftragten Gespräche zwischen den Parteichefs von FPÖ, ÖVP und SPÖ begonnen. Den Anfang machten am Dienstag ÖVP-Chef Karl Nehammer und Wahlsieger Herbert Kickl (FPÖ). Die konkreten Inhalte wie auch der Ort des Treffens blieben geheim. Nach den Gesprächen sollen die Parteichefs Van der Bellen berichten, welche Zusammenarbeit möglich wäre.
Bei der Pressekonferenz nach dem Gespräch mit FPÖ-Chef Herbert Kickl betont Nehammer, dass er als Bundeskanzler nicht den "Steigbügelhalter für Herbert Kickl machen" werde. Er bleibe bei der Einschätzung von Kickls Politik, die er vor der Wahl geäußert habe. Es gehe nicht um die Frage der Sympathie, sondern um die Bereitschaft, politische Verantwortung zu übernehmen.
www.derstandard.at
Der ÖVP-Chef betonte erneut, was ihn von Kickl inhaltlich trenne. Er erwähnte unter anderem die Corona-Politik und das mangelnde Demokratieverständnis des FPÖ-Chefs
Zweieinhalb Wochen nach der Nationalratswahl haben die von Bundespräsident Alexander Van der Bellen beauftragten Gespräche zwischen den Parteichefs von FPÖ, ÖVP und SPÖ begonnen. Den Anfang machten am Dienstag ÖVP-Chef Karl Nehammer und Wahlsieger Herbert Kickl (FPÖ). Die konkreten Inhalte wie auch der Ort des Treffens blieben geheim. Nach den Gesprächen sollen die Parteichefs Van der Bellen berichten, welche Zusammenarbeit möglich wäre.
Bei der Pressekonferenz nach dem Gespräch mit FPÖ-Chef Herbert Kickl betont Nehammer, dass er als Bundeskanzler nicht den "Steigbügelhalter für Herbert Kickl machen" werde. Er bleibe bei der Einschätzung von Kickls Politik, die er vor der Wahl geäußert habe. Es gehe nicht um die Frage der Sympathie, sondern um die Bereitschaft, politische Verantwortung zu übernehmen.
Nehammer: "Werde nicht den Steigbügelhalter für Kickl machen"
Der ÖVP-Chef betonte erneut, was ihn von Kickl inhaltlich trenne. Er erwähnte unter anderem die Corona-Politik und das mangelnde Demokratieverständnis des FPÖ-Chefs
