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Nachrichten aus Österreich

Kurz-Prozess: Über 20 Zeugen, darunter Strache und Schmid
Für den Prozess gegen Ex-Kanzler und Ex-ÖVP-Chef Sebastian Kurz und zwei seiner Wegbegleiter ab 18. Oktober im Wiener Straflandesgericht sind 21 Zeugen beantragt, etwa Ex-FPÖ-Vizekanzler Heinz-Christian Strache und Ex-ÖBAG-Chef Thomas Schmid sowie Ex-Finanzminister Gernot Blümel (ÖVP). Erstangeklagte ist die vormalige ÖVP-Vizeparteichefin Bettina Glatz-Kremsner, zudem angeklagt ist Kurz’ ehemaliger Kabinettschef Bernhard Bonelli.

 
Lieber Gott lass Kurz den Präsidenten der Herzen gewinnen :thumb:
Wie sagtest du immer so über die Grünen? Sie seien Nichtsnutze, arbeitsscheu usw. Deine Kürzlichkeit wäre ein Paradebeispiel für deine Unterstellungen :mrgreen:

Er dürfte dieser Tage auch ziemlich oft mit KHG (Karl Heinz Grasser) telefonieren und sich Tipps holen :lol27:
 
Scharfe Kritik an Kickl nach „Sommergespräch“
Nach dem gestrigen Auftritt von FPÖ-Chef Herbert Kickl bei den ORF- „Sommergesprächen“ hagelt es Kritik vonseiten der Regierungsparteien ÖVP und Grüne. „Herbert Kickl ist die größte Gefahr für die Sicherheit Österreichs“, hielt ÖVP-Generalsekretär Christian Stocker heute fest. Offenbar habe Kickl ein Problem mit der Polizei und dem Verfassungsschutz, die die Demokratie vor extremen Strömungen schützen.

„Offenkundig ist der blaue Obmann so weit radikalisiert, dass er die Identitären nicht mehr als die Gefahr ansieht, die sie tatsächlich darstellen“, resümierte Stocker.

„Kuschelkurs“ mit Identitären
Auch die grüne stellvertretende Klubobfrau und Generalsekretärin Olga Voglauer übte scharfe Kritik: „Die politischen Ansichten von Herbert Kickl und der FPÖ sind brandgefährlich für Österreich.“ Voglauer sieht zudem „eine Fortsetzung des Kuschelkurses der Freiheitlichen“ mit den Identitären und in den Aussagen Kickls „eine skandalöse Verharmlosung der rechtsextremen und antidemokratischen Gruppierung, die zu Recht unter Beobachtung des Verfassungsschutzes steht“.

 
Illegale Schächtungen in NÖ: Sechs Schuldsprüche
Mit bedingten Haftstrafen im Ausmaß von drei bis zehn Monaten wegen Tierquälerei hat heute in Korneuburg (Niederösterreich) ein Prozess gegen sechs Angeklagte um mutmaßlich illegale Schächtungen von fast 480 Schafen geendet. Einer der Beschuldigten ist amtlicher Tierarzt.

 
Team Kurz soll in letzter Minute Lögers Kandidaten für Öbag-Posten verhindert haben
Der Kandidat des damaligen Finanzministers saß schon im Auto Richtung Staatsholding. Der Vorgang zeigt laut Anklage "exemplarisch" die Involvierung von Kurz

Ein potenzieller Aufsichtsratschef für die Verstaatlichtenholding Öbag, der schon auf dem Weg zur konstituierenden Sitzung von deren Kontrollgremium war. Eine Meinungsforscherin und Ex-Ministerin, die einen Öbag-Vorstandskandidaten mit kritischen Fragen vorbereitet hat. Ein Unternehmer, der wegen seiner Beziehungen nach Russland erst später als vom Kanzler erhofft in einen staatsnahen Aufsichtsrat einziehen sollte: Illustre Mosaiksteinchen wie diese blitzen aus jenem Strafantrag hervor, der Ex-Kanzler Sebastian Kurz (ÖVP), die frühere Casag-Managerin Bettina Glatz-Kremsner und Kurz' früheren Kabinettschef Bernhard Bonelli im Oktober vors Strafgericht bringen wird. Es geht um den Vorwurf der falschen Zeugenaussage, die Angeklagten bestreiten die Vorwürfe, für sie alle gilt die Unschuldsvermutung.

 
Rausgeschnitten: Kickl spielt in Sommergespräch Kuss mit Glawischnig nach (Satire)

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Der FPÖ-Chef Herbert Kickl wurde erneut Opfer des linken Gesinnungsjournalismus. In einem emotionalen Sommergespräch spielte er vor laufender Kamera den bewegenden Kuss mit seiner damaligen Schulkollegin Eva Glawschnig nach. Doch der Rotfunk schnitt die Szene einfach raus.

WIEN – „Und dann hat die Flasche auf die Eva gezeigt, mein Blut ist in Wallung geraten, ich wusste, ein Herbert Kickl muss jetzt seinen Mann stehen. Ich habe mit meiner Zunge die Lippen angefeuchtet, das Kiefer gelockert, und dann sehr erotisch mmmm aahhhhh mmmhm gemacht“, erzählt Kickl, während Moderatorin Susanne Schnabl elektrisiert zuhört und sich eine Träne der Rührung wegwischt.

 

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Wie "staatsmännisch" war Kickl in den "Sommergesprächen"?
Abgesehen von rechtspopulistischen Lieblingsthemen und Nazi-Vokabular eh sehr

Einserkastl/Hans Rauscher

Noch ein paar Kickl-Sommergespräche-Nachwehen: Der Leitartikler des Kurier findet, dass der FPÖ-Chef "teilweise auch sehr ruhig, besonnen – fast staatsmännisch – argumentiert" habe.

Wie man’s nimmt. Herbert Kickl hat ausnahmsweise nicht herumgeschrien und allen anderen – den Regierenden, den anderen Parteien, den Liberalen, den "Eliten" – gedroht, sie würden schon sehen, was ihnen passiert, wenn er einmal an der Macht ist. Nein, der staatsmännische Kickl hat nur alle rechtspopulistischen Lieblingsthemen abgespult: den Klimawandel geleugnet, Corona verharmlost, einen EU-Austritt in den Raum gestellt, eine Art Zwangssystem für ausländische Arbeitskräfte angekündigt ("Gastarbeiter ist ein schönes Wort"), die rechtsextremen Identitären gelobt und eine "Staatskrise" heraufbeschworen, sollte der Bundespräsident die Frechheit besitzen, ihn nicht als "Volkskanzler" anzugeloben. Sonst eh nichts.

Leute mit zeitgeschichtlichem Wissen konnten abermals feststellen, dass Kickl Nazi-Vokabular verwendet. "Das System", "die Systemparteien", das kennen wir aus unzähligen Äußerungen. Desgleichen der völkische Grundton ("totale Hinwendung zur heimischen Bevölkerung"). Neu war jetzt die Verwendung eines zentralen NS-Begriffs für die EU: "Das wäre dann ja ein tausendjähriges Reich."

 

"Natural Austrians" are becoming a minority in the country, according to far-right parties, who are marching through Vienna on Saturday to introduce the concept of "remigration" to the public.
 

"Natural Austrians" are becoming a minority in the country, according to far-right parties, who are marching through Vienna on Saturday to introduce the concept of "remigration" to the public.
Das schreien genau genommen alle Rechtsradikale in vielen Ländern. Was genau war das Wahlmotto in den 30er Jahren in Deutschland mit dem man Wahlen gewonnen hat?
Ich als jemand mit Migrationshintergrund oder du mit Zugehörigkeit einer Volksgruppe wie Roma und Sinti würde mich nicht vor dem Grünen fürchten, sondern vor Parteien die sich Ausländerfeindlichkeit auf die Fahnen geschrieben haben
 
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