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Nachrichten aus Österreich

ANTISEMITISMUS
Angst vor Übergriffen in Österreich? Fünf Jüdinnen und Juden erzählen
Seit Kriegsbeginn in Nahost steigt weltweit die Zahl antisemitischer Straftaten. Auch in Österreich fühlen sich viele Jüdinnen und Juden nicht mehr sicher. Wie sich ihr Leben verändert hat

Für Israelis gilt eine neue Reisewarnung – eine weltweite. Der israelische Nationale Sicherheitsrat erklärt sie mit den "lebensgefährlichen gewalttätigen Angriffen auf Israelis und Juden in der ganzen Welt". Seit dem Überfall der palästinensischen Terrororganisation Hamas am 7. Oktober und der darauf folgenden Militäroperation Israels im Gazastreifen mehren sich die Berichte über bedrohte jüdische Studierende an Universitäten, mit Davidsternen markierte Häuser und auf Synagogen geworfene Brandsätze. In Frankreich wurde kürzlich eine 30-jährige Jüdin in ihrer Wohnung niedergestochen, der Täter hinterließ ein Hakenkreuz an ihrer Tür.

Auch in Österreich haben antisemitische Vorfälle seit dem Krieg im Nahen Osten stark zugenommen. Die Israelitische Kultusgemeinde in Wien meldete allein in den ersten beiden Wochen nach dem Hamas-Blutbad eine Verdreifachung der Meldungen. Sie handeln von eingeschlagenen Fensterscheiben in einer koscheren Bäckerei, von die Shoah glorifizierenden Hassbotschaften in Social Media oder gewaltverherrlichenden Beschimpfungen an Schulen. Der Wiener Gemeinderabbiner Schlomo Hofmeister spricht von einem "Paradigmenwechsel, was unser Selbstverständnis betrifft, hier in Sicherheit leben zu können".

 
Klassenkampf oder wie der Nahost-Krieg die Schulen (über)fordert
Die Israel-Gaza-Eskalation ist in vielen Schulen ein besonders heikler Trigger. Die Generation M wie Multikrise hat zu kämpfen. Die Lehrkräfte auch

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Am Ende fehlte etwas im Stimmungsbild aus Post-its, das die Klasse nach dem Massaker der Hamas in Israel erarbeitet hatte. Etwas Entscheidendes. Die Schülerinnen und Schüler in einer Mittelschule in Wels – "Brennpunktschule" mit hohem Migrationsanteil, wenig Kindern mit Deutsch als Muttersprache, die meisten muslimisch – sollten ihre Gedanken zum Krieg in Israel aufschreiben. Still für sich, dann wurde jede Meinung vorgelesen, und es zeigte sich: "Die Pro-Israel-Seite hat in allen drei Klassen gefehlt", erzählt die Lehrerin.


Da standen Sätze wie "Israel hat alles begonnen", "1948 wurde Palästina das erste Mal angegriffen und 75 Jahre unterdrückt" oder "Israel Trash Palästina gewinnt" und "Israel sind Kuffar", also "Ungläubige". Da war aber auch viel kindliches Unverständnis, Entsetzen über tote Kinder in Gaza und Unwissen über das, was passiert: "Wieso machen die den Krieg?", fragten mehrere. "Sie können sich doch vertragen." Andere schilderten den Druck, sich für eine Seite entscheiden zu müssen. "Ehrlich bin ich auf keiner Seite. Ich will nur, dass der Krieg aufhört." Ein Kind schrieb: "Ich persönlich finde Kriege ganz schlimm. Mein Onkel und meine Oma starben im Krieg, als meine Mutter fünf war. Letztens habe ich vom Krieg geträumt. Warum werden Kriege überhaupt geführt?" Oder mit drei Worten und einem traurigen Emoji: "Krieg ist schlecht."


 

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Vlt. sprecht ihr selbstgerechten Haltungspfeifen wenigstens einmal darüber was die Leute dorthin getrieben hat

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Was die Leute dorthin getrieben hat? Ganz einfach, Hassreden über Ausländer, Corona wo er sich nicht einmal entblödet hat ein Pferdeentwurmungsmittel als Heilsalbe zu empfehlen, dann spielen ihm auch noch so Hassprediger wie ein Erdogan in die Karten usw. Einen großen Teil daran trägt nämlich jener von euch, also deine Kürzlichkeit. Und natürlich jene die leider braune Scheiße im Hirn haben. EAV hat mal ein gutes Lied darüber geschrieben

Eierkopf-Rudi

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Ich bin ein Mann des Friedens
und hasse die Gewalt,
nur hätt' ich gern den Rudi
eins auf die Nuss geknallt.

Mit seinem Baseballschläger,
den er so gern benutzt,
mal seh'n ob ihn sein Hakenkreuz
vor einer Beule schützt.
...
Ist Dein Schniedelwutz zu kurz?
Oder stimmt es, dass er fehlt?
Hau dir selber auf die Birn'
und entferne was Dich quält!

Oder Heimatlied

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Wo die Berge steh’n,
so hoch und wunderschön!
Jo, durt is mei Dram,
bin i daham!

Wo jeder Skiathlet
über jedem Dichter steht,
sich durch der Schenkel Kraft
ein Denkmal schafft!

Wo man vorn einisauft
und hint‘ sein Freind verkauft
und dann in d‘ Kirch’n geht,
Vaterunser bet‘.

Wo man des Jesukind
im Herrgottswinkel find’t,
aber andererseits
a’s Hakenkreuz!

Wo die Vergangenheit
nach Auferstehung schreit,
wia’s schon amal war,
vor 80 Jahr‘!
 
Zuletzt bearbeitet:
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Es geht nicht um selbstgerecht, sondern eben um diese Hassverbreiter und es ist kein Fake zu schade dafür und so ein Scheißdreck wird dann auch noch auf Facebook, Twitter und Co. geteilt.
Es sind einfach Lügen die da verbreitet werden.

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Die wiederholte falsche Behauptung: Seit Jahren, genauer gesagt bereits seit 2015, kursiert ein Bild im Netz, das eine Behauptung aufstellt: Wenn in Österreich einer Muslimin eine Kur genehmigt wird, dürfe der Ehemann sie kostenlos begleiten. Dieses Bild und seine Behauptung machen aktuell (Juni 2023) erneut die Runde in den sozialen Medien. Wir selbst haben hier schon einmal darüber berichtet!

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