Wenn der rechtsextreme Wahnsinn normal wird
In Deutschland wird Identitären-Ex-Chef Martin Sellner zumindest zur Fahndung ausgeschrieben. In Wien kapern seine Leute das Parlamentsdach
Wenn Identitäre das Dach des Palais Epstein, das zum Parlament gehört, kapern und Massenvertreibungen fordern, scheint das die Politik kaum zu interessieren. Das suggeriert der Mangel an Reaktionen zu dem, was am Rande einer Großdemonstration gegen rechts am Freitag geschah. Welche Pressekonferenzen wohl gehalten würden, wenn nicht Rechtsextreme, sondern Islamisten oder "Klimakleber" das Hohe Haus so missbraucht hätten?
Während ihr Ex-Chef, Martin Sellner, in Deutschland nach einer Rede, in der er seine rechtsextremen Ansichten teilte, zur verdeckten Fahndung ausgeschrieben ist, agieren die Identitären hierzulande seit Jahren ohne spürbare Konsequenzen.
Egal ob Personen aus ihrem Umfeld Asylheime mit Molotowcocktails bewerfen, Eingänge von Buchläden mit LGBTIQ-feindlichen Slogans "zumauern" oder eben das Parlament verhunzen: Die Identitären können nach wie vor ihr Unwesen treiben. Mehr noch, jene Partei, die laut Umfragen womöglich bald den Kanzler stellen wird – die FPÖ –, spendierte ihnen in der Steiermark ein Sommerfest. Und die Regierung? Die scheint sich an die Umtriebe gewöhnt zu haben.
www.derstandard.at
In Deutschland wird Identitären-Ex-Chef Martin Sellner zumindest zur Fahndung ausgeschrieben. In Wien kapern seine Leute das Parlamentsdach
Wenn Identitäre das Dach des Palais Epstein, das zum Parlament gehört, kapern und Massenvertreibungen fordern, scheint das die Politik kaum zu interessieren. Das suggeriert der Mangel an Reaktionen zu dem, was am Rande einer Großdemonstration gegen rechts am Freitag geschah. Welche Pressekonferenzen wohl gehalten würden, wenn nicht Rechtsextreme, sondern Islamisten oder "Klimakleber" das Hohe Haus so missbraucht hätten?
Während ihr Ex-Chef, Martin Sellner, in Deutschland nach einer Rede, in der er seine rechtsextremen Ansichten teilte, zur verdeckten Fahndung ausgeschrieben ist, agieren die Identitären hierzulande seit Jahren ohne spürbare Konsequenzen.
Egal ob Personen aus ihrem Umfeld Asylheime mit Molotowcocktails bewerfen, Eingänge von Buchläden mit LGBTIQ-feindlichen Slogans "zumauern" oder eben das Parlament verhunzen: Die Identitären können nach wie vor ihr Unwesen treiben. Mehr noch, jene Partei, die laut Umfragen womöglich bald den Kanzler stellen wird – die FPÖ –, spendierte ihnen in der Steiermark ein Sommerfest. Und die Regierung? Die scheint sich an die Umtriebe gewöhnt zu haben.
Wenn der rechtsextreme Wahnsinn normal wird
In Deutschland wird Identitären-Ex-Chef Martin Sellner zumindest zur Fahndung ausgeschrieben. In Wien kapern seine Leute das Parlamentsdach