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Nachrichten aus Österreich

Ein von mir sehr geschätzter Österreicher mit türkischem Migrationshintergrund (Bezirksrat in Wien Favoriten) hat es in einem tweet vorausgesagt und ich möchte nicht die Antwort von so einem dummen Wichser vorenthalten.

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So wie seinerzeit kommen sie aus ihren Löchern gekrochen

Ich hätte einen Screenshot machen sollen
 
...
Jetzt könnts mal 4 Jahre Kickl aushalten.
...
Muss dir doch ein Genuss sein, da du ja die ganze Zeit Kickl propagiert hast. Und die Forderungen der ÖVP waren wie folgt:

ÖVP und ihre Forderung
*🛑 3x keine Anpassungen bei Pensionen und*
*🛑 2 Gehaltskürzungen für alle Lehrer:innen, Polizist:innen, Pfleger:innen und Bundesheerbediensteten in Folge*
*🛑 Pensionsantrittsalter auf 67 Jahre anheben*
*🛑 20% bei Gesundheit und Spitälern einsparen*

Da kann kein Sozialdemokrat mit gehen und wer doch, der gehört zu einer speziellen Gruppe Sozialisten
 
In Niederösterreich regiert ja die ÖVP mit der FPÖ. Jene FPÖ mit Landbauer, welcher bekannt wurde durch ein Gesangsbuch. Und gegen Mikl-Leitner wurde jetzt Anzeige erstattet:

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Nur nochmal zur Erinnerung
Wer sich Blau-Schwarz im Bund wünscht, sollte zur Abschreckung nach Sankt Pölten schauen
Während manche in der Volkspartei weiter von einer blau-schwarzen Bundesregierung träumen, zeigen ÖVP und FPÖ in Niederösterreich, warum das keine gute Idee wäre

Ja, die nächste Bundesregierung wird nicht gerade ein Selbstläufer. Zu verschieden ticken ÖVP, SPÖ und Neos in zentralen politischen Fragen. Dass nicht wenige in der Volkspartei lieber mit der FPÖ koalieren würden, ist dennoch erstaunlich. Wegen der Bilanz der bisherigen schwarz-blauen Bundesregierungen, die stets mit Neuwahlen und Gerichtsprozessen endeten; aber auch wegen aktueller Koalitionserfahrungen, zum Beispiel in Niederösterreich.

"Hass und Lügen" in Sankt Pölten
"Die FPÖ zeigt einmal mehr, dass sie den politischen Diskurs mit verrohter Sprache und haltlosen Unterstellungen vergiftet", tönte es jüngst per Aussendung aus Sankt Pölten. "Hass und Lügen" seien "immer schon das bevorzugte Werkzeug" der Freiheitlichen gewesen. Diese Einschätzungen kommen aber nicht etwa von einer auf Krawall gebürsteten Opposition. Sondern von ÖVP-Landesgeschäftsführer Matthias Zauner, dessen Partei mit der FPÖ koaliert. Letztere hatte im Vorfeld der nahenden Gemeinderatswahl vor einer "Schreckensherrschaft" und einer "Diktatur der ÖVP in Niederösterreich" gewarnt.

 
ÖVP mit „180-Grad-Wendung“
Mit klarer Kante ist die ÖVP der FPÖ in den letzten Monaten begegnet, eine Koalition wurde stets ausgeschlossen. Insbesondere mit FPÖ-Chef Herbert Kickl, einem „demokratiegefährdenden Extremisten“, sei „kein Staat zu machen“, hieß es im Wahlkampf stets. Eine Haltung, die mit dem Zerbröseln der Idee eines Pakts zwischen ÖVP, SPÖ und NEOS nun aber Geschichte ist, wie der neue geschäftsführende Parteichef Christian Stocker nach seiner Kür am Sonntag sagte. Politologe Peter Filzmaier spricht gegenüber ORF.at von einer „180-Grad-Wendung“ der ÖVP.

Zugleich nannte er den Grund: „Die ÖVP hat von zwei schlechten Varianten die ihnen deutlich angenehmere gewählt“ – die Alternative wären Neuwahlen gewesen, bei denen man kaum besser abgeschnitten hätte als zuletzt. Der Schritt, nun „den Juniorpartner der FPÖ machen zu wollen“, sei „sicher mit großem Zähneknirschen“ erfolgt – doch sei die Partei wohl bereit, „fast jeden Preis“ für eine Regierungsbeteiligung zu zahlen.


Was für ein peinliches Geschwurbel. Erinnert an seine Kürzlichkeit
 
Kickl in Hofburg, neuer ÖVP-Chef
Schritte in Richtung Blau-Schwarz
Nach dem Platzen der Koalitionsgespräche zwischen ÖVP, SPÖ und NEOS haben sich auch am Sonntag die Ereignisse überschlagen. Nach der Rücktrittsankündigung von Karl Nehammer als Bundeskanzler und ÖVP-Chef am Samstag hat der ÖVP-Vorstand Generalsekretär Christian Stocker als Interimsvorsitzenden nominiert – und dieser zeigte sich überraschend offen für Gespräche mit der FPÖ. Zugleich erklärte Bundespräsident Alexander Van der Bellen, dass er am Montag mit FPÖ-Chef Herbert Kickl sprechen werde.

Zuvor ließ sich Van der Bellen von Nehammer über die Lage bei der ÖVP aufklären. Er habe ihm berichtet, dass „die Stimmen innerhalb der ÖVP, die eine Zusammenarbeit mit Kickl ausschließen, leiser geworden sind“, wie Van der Bellen später in seiner Rede darlegte. Damit habe sich ein neuer Weg aufgetan – er habe Kickl angerufen und ihn zu einem Gespräch geladen, so Van der Bellen.

 
Mir stellt sich ja auch die Frage, ob seine Kürzlichkeit zur FPÖ übertritt um statt Kickl Kanzler zu werden? :mrgreen:
 
FPÖ-ÖVP-Koalition
FPÖ-Chef Kickl könnte im Schlepptau Orbáns zum Anti-EU-Kanzler werden
Die Freiheitlichen haben in Europa den Ruf einer extrem rechten Partei, die die EU rückbauen will. Österreichs Europapolitik wird unter ihrer Führung anders

Sehr viel spricht dafür, dass Bundespräsident Alexander Van der Bellen bereits heute am Dreikönigstag Herbert Kickl mit der Bildung einer Bundesregierung beauftragt. Oder den FPÖ-Chef zumindest ersucht, mit den anderen Parteien zu "sondieren", wie es nach dem Platzen der Koalitionsverhandlungen von ÖVP und SPÖ weitergehen könnte. Der interimistische ÖVP-Chef Christian Stocker hat Sonntag bereits erklärt, dass seine Partei "eine Einladung" der FPÖ zu Gesprächen jedenfalls annehmen werde.

 
Gefahr der extremen Verschärfung: Wir spielen jetzt Erste Republik
Österreich steht vor dem Ende der "Zweiten Republik" – wird Konsenspolitik und Mäßigung durch Radikalismus ersetzt?

"Das ist das Ende der Zweiten Republik", sagt jetzt eine Person mit bedeutender Rolle in der österreichischen Politik. Österreich steht vor einer Machtübernahme der FPÖ, einer rechtsnationalen Partei mit Wurzeln im Nationalsozialismus. Die anderen Parteien sind zur Stunde nicht in der Lage, eine tragfähige Regierung zu bilden. Die christlich-soziale Volkspartei ist anscheinend bereit, für die rechtsnationale, in Teilen rechtsextreme FPÖ den Mehrheitsbeschaffer zu spielen.

Das erinnert an die sogenannte Erste Republik zwischen 1920 und 1933. Diese Zeit war geprägt von einer Dominanz der stark ländlichen Parteien der Christlichsozialen und der Deutschnationalen, die auch gemeinsame Regierungen bildeten. Das hieß damals "Bürgerblock". Das "Rote Wien", von den Rechten auch verächtlich "Wasserkopf Wien" genannt, war mit wenigen Ausnahmen der einzige Gegenpol.

 
Schön, dass du nach Österreich kommen möchtest, ich habe da leider eine schlechte Nachricht für dich, Kickl nimmt keine Menschen mit Migrationshintergund auf :mrgreen:

Keine Sorge, ich habe nicht vor in die Festung Österreich einzudringen - lebe schliesslich schon in der besseren Alpenrepublik.

Freue mich lediglich für meine Alpenbrüder und Schwestern.
Auch du wirst in den nächsten Jahren Kanzler Kickl lieben lernen geschätzter Ivaylo.
Du musst es nur zulassen.
 
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