Was ist eigentlich mit den Wählern?
Wählerinnen und Wähler haben die FPÖ zur Nummer eins gemacht. Muss das so bleiben, oder wären sie von anderen Parteien zurückzuholen?
Wer ist schuld daran, dass wir nun höchstwahrscheinlich einen Kanzler bekommen, den man als rechtsextrem bezeichnen könnte? ÖVP, SPÖ und Neos haben alle einen Anteil an diesem demokratischen GAU. Aber: Es waren der Wähler, die Wählerin, die die FPÖ zur stärksten Partei gemacht haben. Davon leitet sich der Anspruch auf den Kanzler her.
Einschub: Dem Bundespräsidenten wird vorgeworfen, er habe sein Versprechen gebrochen, einem Herbert Kickl nicht den Regierungsauftrag zu geben. Im ORF-Interview vom 25. Jänner 2023 wird Alexander Van der Bellen gefragt, ob er sich an die Usance halten werde, nach der Wahl den Vertreter der stimmenstärksten Partei mit der Regierungsbildung zu betrauen. Aus seiner Antwort (Vorbehalte gegen eine "EU-feindliche, russenfreundliche Partei") entstand der Eindruck, VdB würde einen Kickl unter keinen Umständen beauftragen. Aber das jetzige Szenario – VdB beauftragt zunächst nicht den Wahlsieger Kickl, sondern jemand anderen, der scheitert, und nun muss er Kickl beauftragen – war anscheinend nicht vorstellbar.
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Wählerinnen und Wähler haben die FPÖ zur Nummer eins gemacht. Muss das so bleiben, oder wären sie von anderen Parteien zurückzuholen?
Wer ist schuld daran, dass wir nun höchstwahrscheinlich einen Kanzler bekommen, den man als rechtsextrem bezeichnen könnte? ÖVP, SPÖ und Neos haben alle einen Anteil an diesem demokratischen GAU. Aber: Es waren der Wähler, die Wählerin, die die FPÖ zur stärksten Partei gemacht haben. Davon leitet sich der Anspruch auf den Kanzler her.
Einschub: Dem Bundespräsidenten wird vorgeworfen, er habe sein Versprechen gebrochen, einem Herbert Kickl nicht den Regierungsauftrag zu geben. Im ORF-Interview vom 25. Jänner 2023 wird Alexander Van der Bellen gefragt, ob er sich an die Usance halten werde, nach der Wahl den Vertreter der stimmenstärksten Partei mit der Regierungsbildung zu betrauen. Aus seiner Antwort (Vorbehalte gegen eine "EU-feindliche, russenfreundliche Partei") entstand der Eindruck, VdB würde einen Kickl unter keinen Umständen beauftragen. Aber das jetzige Szenario – VdB beauftragt zunächst nicht den Wahlsieger Kickl, sondern jemand anderen, der scheitert, und nun muss er Kickl beauftragen – war anscheinend nicht vorstellbar.
Was ist eigentlich mit den Wählern?
Wählerinnen und Wähler haben die FPÖ zur Nummer eins gemacht. Muss das so bleiben, oder wären sie von anderen Parteien zurückzuholen?
