Aktuelles
  • Herzlich Willkommen im Balkanforum
    Sind Sie neu hier? Dann werden Sie Mitglied in unserer Community.
    Bitte hier registrieren

Nachrichten aus Österreich

Sensation in Niederösterreich: Polizei findet Keller ohne Waffen und NS-Material

Sie haben keine Berechtigung Anhänge anzusehen. Anhänge sind ausgeblendet.


Einen überraschenden Fund meldet die Landespolizeidirektion diese Woche im Bezirk Krems-Land. In einem Keller entdeckten Beamte weder eine Waffensammlung, noch NS-Devotionalien. Die für Niederösterreich hoch ungewöhnliche Entdeckung sorgt bundesweit für Aufsehen.

LANGENLOIS – Es begann als ganz normaler Routineeinsatz. „Wir kriegen jeden Tag einige hundert Hinweise auf Nazi-Waffenlager, dem ein oder anderen Hinweis gehen wir dann sogar nach“, erzählt die Polizeisprecherin. So auch gestern Abend. Die Polizei rückte abends aus, um einen verdächtigen Keller in Langenlois zu durchsuchen.

Im Keller fand die Polizei: nichts. „Kane Waffen, kane Hakenkreuzfahnen, nur die üblichen zwei Kellerfamilien“, erzählt Polizist Gerhard Wagner. Die Beamten waren fassungslos. „Ich mach das jetzt seit zwölf Jahren, aber sowas ist mir noch nie untergekommen“, schildert Wagner. „Die Ausbildung bereitet einen auf sowas nicht vor. Aber wenn das dann wirklich passiert, da denkt man nicht nach, da funktioniert man einfach.“

 

Anhänge

    Sie haben keine Berechtigung Anhänge anzusehen. Anhänge sind ausgeblendet.
Erfreulich fade Regierung: ÖVP, SPÖ und Neos haben erste Zerreißprobe bestanden
Das Milliardenloch im Staatshaushalt ist eine große Verlockung, das eigene Profil auf Kosten der Koalitionspartner zu schärfen. Doch die Koalition hat dieser widerstanden

Eine allein vom Machtwillen getragene Zwangsgemeinschaft ungleicher Partner, die sich mit Vorliebe auf Kosten des jeweils anderen profilieren, aber kein großes Ganzes im Auge haben: Über Jahre hing der einstmals großen Koalition der Ruf nach, zerstritten und reformunfähig zu sein. Nun hat der Mangel an Alternativen ÖVP und SPÖ wieder zusammengebracht – und die Beteiligung der Neos gab nicht unbedingt Anlass zur Hoffnung, dass diesmal alles ganz anders laufen wird. Schließlich strebt die kleinste Regierungspartei gerade in den essenziellen wirtschafts- und finanzpolitischen Fragen in eine ganz andere Richtung, als zumindest die Sozialdemokraten wollen.

Doch der erste Monat hat angenehm überrascht. Bis dato haben ÖVP, SPÖ und Neos die Untugenden früherer Regierungen beiseitegelassen. Dabei hätten die Umstände genügend Verlockung geboten, in alte Muster der Wadlbeißerei zu verfallen. Ein in erschreckende Dimensionen expandiertes Budgetloch muss Parteistrategen geradezu als Einladung erscheinen, das eigene Image zulasten der Koalitionspartner zu schärfen.

 
Unerträglicher Spott
Wie wir von Karl-Heinz Grasser verhöhnt wurden

Nein, die Lesung der Telefonprotokolle von Karl-Heinz Grasser, Walter Meischberger und Ernst Karl Plech im Rahmen einer Lehrveranstaltung im Audimax der Universität Wien hatte keine strafmildernde Wirkung für den Ex-Finanzminister. In einem ZiB 2-Interview hat der Präsident des Obersten Gerichtshofs (OGH) Georg Kodek klargestellt, dass mit im OGH-Urteil erwähntem "unerträglichem Spott und Häme" "die Verletzung der Unschuldsvermutung durch Diskussionen auf Plattformen, in Foren und Chatrooms" gemeint war. Dessen ungeachtet behauptete Raffaela Lindorfer in einem Kurier-Leitartikel noch ein anderes Beispiel für den vom OGH monierten "unerträglichen Spott" zu kennen: "Abertausende Male wurde auf Youtube abgespielt, wie der Ex-Finanzminister einst im Fernsehen einen Brief vorlas, wonach eine Dame befand, er sei einfach 'zu jung, zu intelligent, zu schön' gewesen. Was haben wir gelacht. Die 'Privatmeinung' der Senatspräsidentin dazu: 'Unerträglich!'"

Abgesehen davon, dass Kodek im Interview dieses Beispiel explizit zurückwies, wirft es grundsätzliche Fragen auf, nämlich: Ist bereits das Zitieren von Karl-Heinz Grasser gleichbedeutend mit der Verbreitung von Spott und Häme? Und wie "unerträglich" waren im Gegenzug Spott und Häme, mit denen Grasser die Öffentlichkeit übergossen hat? Zur Veranschaulichung dieser Fragestellungen hier ein paar Zitate Grassers aus den vergangenen Jahren:

 
Mein Gott das ist ja mal richtig häftig, was soll nur werden ... :oops:
Ja, ist bekannt, dass du ein Anhänger dieser Partei bist. Wie schon erwähnt, Oppositionsbank, Regierungsbank, Anklagebank. Und wieder ein vollkommen abartiger Spruch von dir, vor allem weil du ständig irgendwelche Vergehen bei anderen Parteien anprangerst :mrgreen:
 
Zurück
Oben