Kriegsgedenken
Fest der Freude und Demokratieappelle
Der 8. Mai war heuer von Appellen für eine starke Demokratie und von der Beschäftigung mit Täterinnen und Tätern geprägt. Sowohl die Regierung als auch Bundespräsident Alexander Van der Bellen forderten Einsatz für den Erhalt der Demokratie. Den Höhepunkt des Jahrestags der Befreiung vom Nationalsozialismus und des Kriegsendes in Europa bildete Freitagabend das Fest der Freude in Wien.
Das vom Mauthausen Komitee Österreich (MKÖ) organisierte Fest der Freude widmete sich heuer den NS-Täterinnen und -Tätern. Man mache es sich zu leicht, wenn man behaupte, dass sie alle „Bestien oder Tiere“ gewesen seien, sagte MKÖ-Vorsitzender Willi Mernyi auf dem Wiener Heldenplatz.
Vielmehr seien es Menschen aus der Mitte der Gesellschaft gewesen, die andere denunzierten und sie so dem Tod preisgaben, als Wachpersonal in Konzentrationslagern arbeiteten und im Allgemeinen „die Todesmaschinerie am Laufen“ hielten, um dann am Abend zu ihrer Familie nach Hause zu kommen. Man müsse sich fragen: „Was hat sie zu dem gemacht, was sie wurden?“ und „Was können wir machen, damit nie wieder Menschen zu Mördern werden?“ Jedes Wort und jedes Schweigen habe Konsequenzen, mahnte er.
orf.at
Fest der Freude und Demokratieappelle
Der 8. Mai war heuer von Appellen für eine starke Demokratie und von der Beschäftigung mit Täterinnen und Tätern geprägt. Sowohl die Regierung als auch Bundespräsident Alexander Van der Bellen forderten Einsatz für den Erhalt der Demokratie. Den Höhepunkt des Jahrestags der Befreiung vom Nationalsozialismus und des Kriegsendes in Europa bildete Freitagabend das Fest der Freude in Wien.
Das vom Mauthausen Komitee Österreich (MKÖ) organisierte Fest der Freude widmete sich heuer den NS-Täterinnen und -Tätern. Man mache es sich zu leicht, wenn man behaupte, dass sie alle „Bestien oder Tiere“ gewesen seien, sagte MKÖ-Vorsitzender Willi Mernyi auf dem Wiener Heldenplatz.
Vielmehr seien es Menschen aus der Mitte der Gesellschaft gewesen, die andere denunzierten und sie so dem Tod preisgaben, als Wachpersonal in Konzentrationslagern arbeiteten und im Allgemeinen „die Todesmaschinerie am Laufen“ hielten, um dann am Abend zu ihrer Familie nach Hause zu kommen. Man müsse sich fragen: „Was hat sie zu dem gemacht, was sie wurden?“ und „Was können wir machen, damit nie wieder Menschen zu Mördern werden?“ Jedes Wort und jedes Schweigen habe Konsequenzen, mahnte er.
Kriegsgedenken: Fest der Freude und Demokratieappelle
Der 8. Mai war heuer von Appellen für eine starke Demokratie und von der Beschäftigung mit Täterinnen und Tätern geprägt. Sowohl die Regierung als auch Bundespräsident Alexander Van der Bellen forderten Einsatz für den Erhalt der Demokratie. Den Höhepunkt des Jahrestags der Befreiung vom...