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Nachrichten aus Österreich

Das ist der gesamte Protest von Österreichs Verschwörungs-Szene gegen den Song Contest. Was für Clowns!

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Österreichs geraubte Töchter: Zwangsverheiratet und vom Rechtsstaat isoliert
Die Bundesregierung will eine Gesetzeslücke schließen, um gegen Zwangsheirat vorzugehen. Denn bis zu 200 Kinder werden in Österreich pro Jahr Opfer einer solchen. Die heute 26-jährige Basma will sich nun von ihrem Ehemann scheiden lassen. Für sie und ihre Kinder bedeutet das akute Lebensgefahr.

Bis heute habe sie davon ein „Trauma“, erzählt Basma von dieser Nacht vor zwölf Jahren. Eigentlich heißt Basma anders, doch dass sie ihre Geschichte mit der „Presse am Sonntag“ teilen möchte, birgt für sie ein großes Risiko, deshalb möchte sie anonym bleiben. Sollte ihr Ehemann davon etwas mitbekommen, muss sie nicht nur Angst um ihr eigenes Leben haben. Er werde ihre beiden Kinder nach Syrien entführen, erzählt Basma mit ruhiger Stimme von seinen Drohungen, die für sie alltäglich sind. Den nächsten Schritt, den sie gehen wird, ist jener ins Frauenhaus.

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OMV nimmt Gasfeld in Wittau in Betrieb
Nach internationalen Konflikten und veränderten Lieferwegen bleibt die Energieversorgung ein zentrales Thema in Österreich. Während Gasimporte zunehmend aus dem Norden und Süden kommen, wird auch im Inland gefördert. In Wittau in Niederösterreich geht ein neues OMV-Gasfeld offiziell in Produktion.

 
Armutsgefährdet in Österreich: Wenn viele Euro auf ein gutes Leben fehlen
Die Zahl armutsgefährdeter Menschen hat im Vergleich zum Vorjahr um 157.000 Personen zugenommen. Woran das liegt, was Betroffene bräuchten – und was die Caritas dazu sagt

Die Schere zwischen Arm und Reich geht in Österreich weiter auf, Menschen mit wenig Geld kommen mit ihren Ausgaben zunehmend nicht zurecht. Das sei auch in den Caritas-Sozialberatungsstellen zu spüren, schildert Caritas-Generalsekretärin Anna Parr im STANDARD-Gespräch: "Der Zulauf ist weiterhin sehr hoch."

Konkret docken bei der Caritas mehr Frauen als Männer an, oft sind sie alleinerziehend, sagt Parr. Viele befinden sich in einer komplexen Situation: "Immer mehr Menschen haben sogenannte Multiproblenlagen: Jobverlust und alleinerziehend, kein Unterhalt vom Partner, Wohnkosten, die über den Kopf wachsen." Überhaupt seien hohe Mieten und Energierechnungen bei Menschen in den unteren Einkommenssegmenten ein Hauptgrund für eine Existenz in Armut: "Sie leben in der Regel zur Miete in schlecht isolierten Wohnungen, was das Heizen teuer macht."

18,6 Prozent an der Armutsschwelle
In Zahlen bildet sich diese Entwicklung in der Erhebung zu den Einkommen und Lebensbedingungen der Statistik Austria 2025 ab. Laut dieser sind 18,6 Prozent der Bevölkerung armuts- und ausgrenzungsgefährdet, um 1,7 Prozent mehr als 2024 – 1,686.000 Personen. Der 2025er-Statistik liegen Verwaltungsdaten aus dem Jahr 2024 zugrunde: "Etwa Lohnsteuer- und AMS-Daten, Statistiken zu Schüler-, Studierenden- und Familienbeihilfen", zählt Nadja Lamei, zuständige Projektmanagerin bei der Statistik Austria, auf.

 
Weniger Kinder
Kein Ende des Trends in Sicht
Der Geburtenrückgang in Österreich hält an. „Die Geburtenrate wird wohl auch noch weiter hinuntergehen“, so der Demograf Krystof Zeman gegenüber der APA. Am Montag präsentierte die Akademie der Wissenschaften (ÖAW) den neuen „Geburtenbarometer“. Die Demografin Caroline Berghammer sieht die gestiegenen Lebenshaltungskosten als wichtigen Faktor.

Zeman und Berghammer erstellten gemeinsam mit Kolleginnen und Kollegen Datenanalysen für eine neue Ausgabe des „Geburtenbarometers“ der ÖAW. Auch die Entwicklung, dass mehr und mehr junge Frauen kinderlos bleiben wollen, werde sich wohl noch verstärken, so ihre Annahme.

Im Kapitel „Kinderwunsch“ des online abrufbaren „Geburtenbarometers“ reichen die Daten auf Basis der österreichischen Mikrozensuserhebungen nur bis 2021, doch die Zahlen lassen einen klaren Trend erkennen: „Seit 2016 stieg der Anteil der Frauen ohne Kinderwunsch deutlich an. Im Jahr 2021 plante fast jede fünfte Frau im Alter von 20 bis 40 Jahren, kinderlos zu bleiben“, heißt es dort. Mitte der 1980er Jahre waren es erst rund sieben Prozent.

 
Wer Alternativen streicht, darf sich über mehr Autos nicht wundern
Die Verkehrswende kann nur gelingen, wenn Öffis auch dort finanziert werden, wo sie sich nicht rechnen

Wo sich Linienverkehr nicht rechnet, sind vielerorts in Österreich Bedarfsbusse unterwegs. In Wien-Donaustadt wird der Wien-Mobil-Hüpfer gut angenommen. In der Steiermark und auch in Niederösterreich wurden ähnliche Angebote zuletzt wieder eingestellt – aus Kostengründen und mangelnder finanzieller Unterstützung von Landesseite. Die Menschen dort müssen jetzt wieder ins Auto steigen oder, wenn sie keine andere Möglichkeit haben, gleich ganz zu Hause bleiben.

Das ist falsche Prioritätensetzung. Wer weniger Stau, weniger Emissionen und weniger versiegelte Parkflächen will, muss Mobilität auch dort ermöglichen, wo sie teuer ist. Dass solche Systeme selten profitabel sind, ist kein Argument gegen sie. Auch U-Bahnen oder Landstraßen werden nicht gebaut, weil sie Gewinne abwerfen oder kostendeckend sind, sondern weil Städte und Infrastruktur ohne sie nicht funktionieren. Mobilität ist Teil der öffentlichen Daseinsvorsorge.

Angebot ausgebaut
Dass es möglich ist, zeigt das Bundesland Salzburg. Dort hat man sich vorgenommen, dass Bürgerinnen und Bürger nicht länger als fünf Minuten zu Fuß zur nächsten Haltestelle gehen sollen. Gemeinsam mit den Gemeinden wird das Angebot an Bedarfsbussen aktuell kräftig ausgebaut.

 
Um Frauen von Scheidung abzuhalten: Unter migrantischen Männern kursieren Tipps zur Kindesentführung
Weil sich immer mehr Frauen auch im migrantischen Milieu gegen gewalttätige Ehemänner wehren, sind sie von perfiden Drohungen betroffen. Online kursieren Anleitungen, mit Kindesentziehung zu drohen, um sie zum Bleiben zu erpressen. Davon betroffen ist auch eine 26-jährige Frau, die sich der „Presse“ anvertraut hat.

Schätzungen gehen von Hunderten erwachsenen Frauen, wenn nicht Tausenden aus, die als zwangsverheiratete Frauen in den vergangenen Jahren nach Österreich gekommen sind und nun inmitten eines Rechtsstaats unter der totalen Kontrolle ihrer gewaltbereiten Männer leben. Hinzukommen bis zu 200 Mädchen jährlich, die bereits in Österreich leben, hier womöglich sogar geboren sind und zur Schule gehen, aber in den Sommerferien von ihren Familien in ihrem Heimatland, meist Syrien, zur Heirat gezwungen werden. Einige kommen nie wieder ins österreichische Schulsystem zurück.

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Österreich geht es schlecht. RICHTIG. Das ist aber nicht die Schuld der aktuellen und nur zum Teil der Vorgängerregierung. Wesentlich dazu beigetragen haben diese fünf Herrschaften, die in abwechselnden Konstellationen zwischen 2000 und 2021 Österreich regierten.

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Einkommen steigen, Armut sinkt: Machen wir uns nicht schlechter als nötig!
Den Österreichern geht es bei weitem nicht allen gut – aber besser, als es die selektive Wahrnehmung mitunter glauben lässt

Die Debatte verläuft so, als wäre von zwei verschiedenen Ländern die Rede: Auf der einen Seite erweckt das Dauerfeuer auf die Sozialhilfe den Eindruck, als seien selbst Menschen ohne Arbeit auf Rosen gebettet – zumindest, wenn es sich um Flüchtlinge handelt. Auf der anderen poppen Bilder von grassierender Armut auf. Regelmäßig berichten Hilfsorganisationen von wachsendem Andrang in ihren Beratungsstellen.

Wie steht es wirklich? Unlängst bemühte sich die Statistik Austria mit neuen Daten um Aufklärung, doch der Versuch misslang. Die hochseriöse Institution hatte eine medial gut verkaufbare Zahl zum Aufhänger gemacht. Der diagnostizierte Anstieg der Armutsgefährdung fand prompt den Weg in die Schlagzeilen, gepaart mit Kritik von Caritas, Volkshilfe und anderen NGOs. Nur leider suggeriert die Zahl etwas, das sie nicht wirklich belegt.

Unterbelichteter Befund
Auf die Kernfrage, wie Haushalte mit dem Geld auskommen, gibt der Maßstab keine Antwort. Als armutsgefährdet gilt laut EU-Definition, wer über weniger als 60 Prozent des Medianeinkommens – die eine Hälfte hat mehr, die andere weniger – verfügt. Das heißt aber nicht, dass diese Menschen zwangsläufig in Not leben. Gedankenspiel: Eine Regierung erhöht alle Einkünfte um zehn Prozent. Obwohl sich dann auch die Schlechtsituierten mehr leisten können werden, wird die Quote der Armutsgefährdeten nicht sinken, weil gleichzeitig ja das Medianeinkommen steigt.

 
Zwangsehe in Österreich: Tür an Tür mit dem Frauenhass des Islamismus
Dass inmitten eines Rechtsstaats Frauen unter der Geißel von Zwangsehen wie Gefängnisinsassinnen leben, ist inakzeptabel. Doch ÖVP und SPÖ streiten immer noch über die Integrationspflicht. Für Betroffene wäre sie ein wichtiger Hebel.

Szenen aus dem Alltag in Favoriten. Eine Frau versteckt heimlich ein Handy vor ihrem gewalttätigen Ehemann, um im Notfall, wenn er sie wieder einmal schlägt, eine Freundin mit speziellen Emoji-Codes zu bitten, die Polizei zu holen. Geheiratet hat sie mit 14, ihre Familie hat sie dazu gezwungen. Ihr Bewegungsradius reicht bis zum nächsten Supermarkt und zur Schule ihrer Kinder. Soziale Kontakte hat sie nur zu zwei anderen Syrerinnen. Was ein „Frauenhaus“ ist, weiß sie erst, seitdem sie von einer Freundin an das Frauenzentrum des Integrationsfonds (ÖIF) vermittelt wurde. Nun weiß sie auch, dass es dort Hilfe gibt. Und einen Ausweg namens Scheidung.

 
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