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Nachrichten aus dem Rest der Welt

Brasilianer Urquiza soll Interpol-Generalsekretär werden
Der Brasilianer Valdecy Urquiza soll den Deutschen Jürgen Stock als Generalsekretär der internationalen Polizeiorganisation Interpol ablösen. Die Generalversammlung muss den Vorschlag des Interpol-Vorstands im November noch bestätigen, wie die Organisation mit Sitz in Lyon gestern Abend mitteilte.

Interpol ist mit 196 Mitgliedsstaaten die weltgrößte Polizeiorganisation und koordiniert internationale Polizeizusammenarbeit. Über Interpol tauschen Staaten unter anderem Informationen zu gesuchten Personen aus. Der Generalsekretär leitet die tägliche Arbeit der Organisation. Der Präsident überwacht die Arbeit des Generalsekretariats und leitet die Generalversammlung der Mitgliedsstaaten.

 
Scharfe Kritik an UNO für Dialog mit Taliban
Zum dritten Mal findet am Sonntag und Montag in Doha ein UNO-Treffen zu Afghanistan statt. Zum ersten Mal nehmen daran auch die Taliban teil, die 2021 wieder die Macht im Land übernommen haben. Dass sie auch nach Katar kommen, hat einen hohen Preis: Die Themen Frauen- und Menschenrechte werden bei den Gesprächen ausgeklammert. Die UNO steht dafür unter schwerer Kritik – rechtfertigte zunächst ihr Vorgehen und lenkte dann doch ein wenig ein.

Mitte Juni hatte die Taliban-Regierung die Entsendung einer Delegation bestätigt: Eine Präsenz bei den Gesprächen werde für Afghanistan in Bezug auf humanitäre Hilfe und Investitionen von Vorteil sein, heißt es. Deutlicher wird Ahmad Wali Haqmal, ein Sprecher des Finanzministeriums in Kabul, gegenüber dem ORF.

Ziel der Taliban sei ein Ende von internationalen Sanktionen, vor allem der Anschluss des Landes an das internationale Finanzsystem Swift und die Freigabe eingefrorener Reserven des Landes sollen ermöglicht werden. Die vergangenen 20 Jahre hätten gezeigt, dass mit Druck gegenüber den Taliban nichts zu erreichen sei: Die Sanktionen würden vor allem die einfache Bevölkerung treffen – und nicht die Regierung, so Haqmal.

 
Gesundheitssystem: Wie Hetze und Diskriminierung Migranten psychisch krank machen
Sie werden angefeindet und beleidigt: Menschen mit Migrationshintergrund sind regelmäßig Ziel hetzerischer Rhetorik von Populisten. US-amerikanische Forscher zeigen in einer Studie, welche Folgen das für Betroffene hat.
»Burkas, Kopftuchmädchen und alimentierte Messermänner und sonstige Taugenichtse« – mit dieser aggressiven Rhetorik hat AfD-Vorsitzende Alice Weidel im Bundestag bereits öfter über Menschen mit Migrationshintergrund in Deutschland gesprochen. Populistische Hetze, die Einwanderer stereotypisiert und zu Sündenböcken macht, ist gut dokumentiert. Zuletzt hielt sie gar Einzug in der Mitte der Gesellschaft.

Was machen diese Angriffe mit den Betroffenen? Das haben US-amerikanische Forschende untersucht und kommen zu dramatischen Schlussfolgerungen: Hetze hat ernste Folgen für die körperliche und geistige Gesundheit von Menschen. Grund dafür sei die »Machtdynamik« der Stigmatisierung aufgrund ihrer Zugehörigkeit einer Gruppe, in dem Fall von Migranten, schreiben die Wissenschaftler in der Fachzeitschrift »Journal of the American Medical Association« . Die Betroffenen würden ausgegrenzt, erniedrigt und sozial abgewertet.

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Was die Welt drigend braucht sind weitere Islam-Beauftragtinnen und Meldeportale, in der Zwischenzeit können sich deutsche Jugendliche in Ballungszentren darauf vorbereiten, allerdings können sie auf Mitleidsbekundungen von Grüninnen nicht hoffen.

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Philippinen und Japan unterzeichnen Verteidigungspakt
Die Philippinen und Japan haben im Hinblick auf chinesische Ansprüche im Südchinesischen Meer ein Verteidigungsabkommen unterzeichnet. Damit ist es den Streitkräften erlaubt, Truppen auf dem Boden des jeweils anderen Staates zu stationieren. Japan unterstütze die Philippinen im Streit um Hoheitsrechte über Inselgruppen, sagte der philippinische Außenminister Enrique Manalo heute.

Der philippinische Verteidigungsminister Gilberto Teodoro und die japanische Außenministerin Yoko Kamikawa hatten den Verteidigungspakt in Manila im Beisein des philippinischen Präsidenten Ferdinand Marcos Jr. unterzeichnet.

Das sei ein Meilenstein angesichts der zunehmenden Spannungen im Indopazifik, sagten Regierungsmitarbeiter. Japan hat damit erstmals seit dem Zweiten Weltkrieg einen derartigen Pakt in Asien abgeschlossen. Die Parlamente beider Länder müssen das Abkommen noch ratifizieren.

 
Südkorea setzt als erstes Land Laserwaffen ein
Südkorea wird eigenen Angaben zufolge noch in diesem Jahr als erstes Land der Welt Laserwaffen im Militär einsetzen. Mit den futuristischen Waffen sollen nordkoreanische Drohnen abgeschossen werden, teilte die südkoreanische Behörde für Rüstungsbeschaffung (DAPA) heute mit und sprach von einem Wendepunkt im Konflikt mit dem Norden.

Das von den Südkoreanern als „Star Wars-Projekt“ bezeichnete Laserprogramm wurde in Zusammenarbeit mit Hanwha Aerospace entwickelt. Laut DAPA sind die Waffen nicht nur effektiv und kostengünstig – ein Schuss kostet umgerechnet nur 1,35 Euro – sondern auch lautlos und unsichtbar. Die Laserwaffen setzen Motoren oder elektrische Systeme von Drohnen durch 10 bis 20 Sekunden dauernde Lichtbestrahlung in Brand.

 
Völkermord in Srebrenica: Das vermeidbare Leid
Gräuel wie der Massenmord von Srebrenica im Bosnienkrieg haben Vorzeichen. Was fehlt sind vorbeugende politische Interventionen. Der Kommentar.

Der Gedenktag für die Opfer des Genozids von Srebrenica an diesem Donnerstag kann nicht darüber hinwegtäuschen: Die Wunden, die der Bosnienkrieg und der serbische Massenmord an 8000 Menschen gerissen haben, sind nicht verheilt. Fehlender Versöhnungswille der Verantwortlichen ist schuld, auch eine Staatsverfassung, die viel Raum für Blockaden lässt.

Hätte Srebrenica verhindert werden können? Hätten der Völkermord von Ruanda, der Holocaust, ethnische Vertreibungen in Myanmar verhindert werden können? Vielen Menschenrechtsgräueln ist gemeinsam, dass es vorher Anzeichen politischer Eskalation gab, die nicht ernst genommen wurden.

 
Ex-Kanzler Kurz bei Milliarden-Dollar-Hochzeit in Indien
Mumbai verwandelt sich dieses Wochenende in den Schauplatz eines außergewöhnlichen Ereignisses: Die Hochzeitsfeierlichkeiten des jüngsten Sohnes von Mukesh Ambani, einem der reichsten Menschen der Welt mit einem geschätzten Vermögen von 116 Milliarden Dollar, werden sicherlich in die Geschichte eingehen.

Radhika Merchant, die Braut, kommt ebenfalls aus einer wohlhabenden Familie und wird am kommenden Freitag vor einem exklusiven Kreis an Gästen ihr Jawort geben. Unter den geladenen Gästen befindet sich auch der ehemalige österreichische Bundeskanzler Sebastian Kurz.

 
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