Aktuelles
  • Herzlich Willkommen im Balkanforum
    Sind Sie neu hier? Dann werden Sie Mitglied in unserer Community.
    Bitte hier registrieren

Nachrichten aus dem Rest der Welt

Ja, ich frage mich bei einem Teil der extremistischen Kurden auch, ob sie nicht einmal in den Genuss einer IDF-Behandlung kommen sollten, damit sie den Wert des türkischen Passes besser zu schätzen wissen.
Schau dir die kurdische Geschichte der letzten 100 Jahre in der Türkei an und addiere die Opferzahlen mit den Toten Kurden in Syrien und irak.
jetzt erzähl was von idf
 
Ja, ich frage mich bei einem Teil der extremistischen Kurden auch, ob sie nicht einmal in den Genuss einer IDF-Behandlung kommen sollten, damit sie den Wert des türkischen Passes besser zu schätzen wissen.
Tja, Erdogan reicht da vollkommen, Die Idee, dass man extremistische Kurden militärisch bestrafen müsse, um Loyalität zu erzwingen, ist exakt die Logik, mit der der mutmaßliche Kriegsverbrecher Erdogan in Syrien und im Irak operiert hat, inklusive dokumentierter Vertreibungen, extralegaler Tötungen und ethnischer Säuberungen laut diversen Menschenrechtsorganisationen.

Wer das als Behandlung verkauft, zeigt nur, wie weit er sich bereits von rechtsstaatlichen Maßstäben entfernt hat. Einfach ekelhaft diese ganzen Erdogan-Liebhaber.
 
Schau dir die kurdische Geschichte der letzten 100 Jahre in der Türkei an und addiere die Opferzahlen mit den Toten Kurden in Syrien und irak.
jetzt erzähl was von idf

Sein Argument ist, da er jeden Erdogan-Fake-News-Scheiß glaubt: "Bombardieren macht Menschen dankbar", als Erdogan-Liebhaber hat er weder Geschichte noch Menschen verstanden.
Er ist ja froh darüber, dass es mit Netanjahu einen Politiker gibt, der ähnlich so viel Scheiße baut wie Erdogan.
 
Geschlossene Schulen und Schlangen an den Tankstellen: Diese Energiekrise trifft Asien besonders hart
Keine Region der Welt ist von Ölimporten so abhängig wie Ost- und Südostasien – das wird durch den Iran-Krieg nun offensichtlich. Einige Staaten operieren schon im Notfallmodus.

Seoul. Diese Woche konnte die Bevölkerung Japans einmal tief durchatmen. Die Regierung in Tokio hatte nämlich begonnen, große Mengen an Öl, die der ostasiatische Staat als Reserve hält, auf den Markt zu werfen. Öl im Ausmaß von 30 Tagen nationalen Verbrauchs geht nun bis Ende April in den Verkauf. Parallel dazu fahren Kohlekraftwerke ihre Produktion hoch. Und trotzdem wird gefordert, noch mehr Reserven anzuzapfen. Denn alle hier wissen: Mehr als ein Aufatmen kann man sich mit dem Zusatzöl kaum kaufen.

Seit die USA und Israel den Iran Ende Februar angegriffen haben, befindet sich nicht nur die Golfregion in einer geopolitischen Krise. Indem die Straße von Hormus, durch die ein Großteil des in die Welt verschifften Öls transportiert wird, blockiert ist, ist auch eine Ölkrise entstanden. Flugpreise haben sich aufgrund steigender Kerosinpreise vervielfacht, Plastik ist teurer geworden, und auch der Sprit an der Tankstelle kostet wesentlich mehr.

Diese Probleme treffen einige Regionen in Asien ganz besonders. Denn dort ist man in besonders hohem Maße von den Ölimporten aus dem Nahen Osten abhängig. Japan etwa hängt in seinem Energiemix zu knapp 90 Prozent von Importen ab. Weit mehr als die Hälfte davon ist Öl und Gas, wovon der Großteil aus dem Mittleren Osten stammt. Ähnlich sieht es in Südkorea aus. Während China zwar stärker auf Kohle setzt, ist die aktuelle Krise auch dort spürbar.

 
Wachstumsbremse Demokratie? Was hinter dem Aufstieg der Autokraten steckt
Lange galt: Mit der Demokratie kommt der Wohlstand! Doch rasch gewachsen sind zuletzt Andere. Selbst in Europa liebäugeln manche mit der Autokratie als „wettbewerbsfähigere“ Staatsform.

Als Donald Trump Anfang des Jahres den südamerikanischen Autokraten Nicolás Maduro aus seinem Amt entfernen ließ, versprach der amerikanische Präsident den Venezolanern die Rückkehr von Wohlstand und Freiheit. Keine schlechte Nachricht nach Jahrzehnten der sozialistischen Misswirtschaft und Unterdrückung. Aber hält das Versprechen? Ist die Demokratie noch Garant für den Reichtum einer Nation? Oder ist die schwerfällige Staatsform zur Wohlstandsbremse geworden?

Ein Blick in die Statistik zeigt: Die reichsten Länder der Welt sind – mit Ausnahme der Ölstaaten am Golf – auch heute noch Demokratien. Doch es sind dieselben gestandenen Demokratien, vornehmlich in Europa, die seit Jahren darum kämpfen, ihre Volkswirtschaften wieder in einen Wachstumsmodus zu bringen. Die größten Fortschritte, so scheint es, feierten zuletzt autokratisch geführte Nationen von China abwärts.

Das bleibt auch im Westen nicht unbemerkt. „Mir scheint immer mehr, dass wir in Europa über eine Reform des auf freien demokratischen Wahlen beruhenden politischen Systems nachdenken müssen, damit wir konkurrenzfähig sind“, sagte der slowakische Premier Robert Fico bei einem Besuch in Usbekistan. Auch viele autokratische Herrscher in Afrika legitimieren ihre Herrschaft zusehends mit dem wirtschaftlichen Erfolg ihrer Nationen und kopieren dafür Chinas Rezept der zentralisierten Macht. Wo kein Widerspruch erlaubt ist, wo nur ein Mensch oder eine Partei den Ton angibt, fallen Entscheidungen rascher und werden konsequenter exekutiert. Das hilft auch einer Volkswirtschaft, auf externe Schocks zu reagieren.

Doch „autoritäres Wachstum ist oft instabiler“, sagt Daron Acemoğlu. 2019 zeigte der MIT-Forscher, dass Länder ein Vierteljahrhundert nachdem sie sich von einer Autokratie zu einer Demokratie gewandelt haben, um 25 Prozent reicher waren, als sie es sonst gewesen wären. 2024 erhielt er gemeinsam mit Simon Johnson und James A. Robinson für diese Arbeiten den Wirtschafts-Nobelpreis. Der ewige Vergleich mit China hinke, sagte Acemoğlu bei der Preisverleihung. „China ist bei einem Zwanzigstel des Pro-Kopf-Einkommens von Frankreich gestartet.“ Die beiden Länder könnten gar nicht gleich schnell wachsen.

 
Noch vor kurzem war die Begeisterung für das autoritäre Spektakel grenzenlos. Donald Trump wurde als Messias der Ordnung gefeiert, als der Mann, der endlich „aufräumt“ und die westliche Welt rettet. Allen voran die FPÖ und ihr Chef Herbert Kickl konnten nicht genug von der US-amerikanischen „Redemokratisierung“ schwärmen, die man so dringend auch in Österreich brauche.
Wer vor der Unberechenbarkeit dieser Politik warnte, wurde als „politisch eher links“ diffamiert.
Heute brennt der Nahe Osten. Die Folgen spüren wir in Österreich bei jedem Blick auf die Preistafeln der Tankstellen. Der Dieselpreis hat die 2-Euro-Marke längst hinter sich gelassen, ein Ende der Spirale ist nicht in Sicht. Die Weltwirtschaft steuert auf einen finsteren Abgrund zu und die Inflation steht schon in den Startlöchern.
Jetzt stellt sich eine brennende Frage: Wo ist eigentlich der Applaus geblieben?
Wo sind die lautstarken Trump-Fans der FPÖ, die uns diesen Mann als Vorbild verkauft haben?
Warum hört man von Herbert Kickl jetzt keine Jubelrufe über die „harte Hand“, die gerade unsere wirtschaftliche Existenzgrundlage zertrümmert? Warum wird Trump jetzt nicht als „Retter“ gefeiert, während er einen Flächenbrand entfacht, der den österreichischen Autofahrern das Geld aus der Tasche zieht?
Das Schweigen ist ohrenbetäubend.
Wer Trump als Vorbild für Österreich gefordert hat, muss jetzt auch die Verantwortung für das Chaos übernehmen. Wer ihn zum Retter der Welt erklärt hat, darf jetzt nicht verstummen, wenn diese „Rettung“ in einer globalen Wirtschaftskrise endet.
Wer für den starken Mann klatscht, darf sich nicht in die Büsche schlagen, wenn dieser Mann die Welt anzündet. Euer Schweigen ist das lauteste Geständnis eures politischen Bankrotts.

Um diese Inhalte anzuzeigen, benötigen wir die Zustimmung zum Setzen von Drittanbieter-Cookies.
Für weitere Informationen siehe die Seite Verwendung von Cookies.
 
Geopolitik: Überdehnte Großmächte

Sie haben keine Berechtigung Anhänge anzusehen. Anhänge sind ausgeblendet.


Die Vereinigten Staaten, Russland und China wirken angeschlagen. Doch profitieren Mittelmächte nicht von schwachen Großmächten. Es wird ungemütlich bleiben.
Bisher ist die Neuverschuldung der Vereinigten Staaten für das laufende Fiskaljahr mit 1.900 Milliarden Dollar veranschlagt. Dieser Betrag wird vermutlich nicht reichen, weil allein das Pentagon wegen des Kriegs gegen den Iran einen Mehrbedarf angemeldet hat und sich die steigenden Renditen am Anleihemarkt in höheren Zinsausgaben für Staatsanleihen niederschlagen werden. Der von kurzfristiger Volatilität begleitete Anstieg der Anleiherenditen reflektiert den wachsenden Hunger des amerikanischen Staates nach neuen Schulden, aber auch die Erwartung einer höheren Inflationsrate. Die Hoffnung Donald Trumps auf weiter fallende Leitzinsen dürfte sich so schnell nicht erfüllen.

Die Folgen dieser Entwicklung lassen sich am amerikanischen Markt für Staatsanleihen, dem wichtigsten Finanzmarkt der Welt besichtigen. Dort sind in den vergangenen Wochen mehrere Versteigerungen neuer Papiere auf eine niedrige Nachfrage gestoßen. Teilnehmer berichten von einer niedrigeren Liquidität in einem Markt, der über Jahrzehnte für Anleger rund um den Globus als der sicherste Hafen in schwierigen Zeiten angesehen wurde.

Amerikas Schulden dürften weiter steigen
Diese Vorgänge sind heute nicht krisenhafter Natur. Doch sie bekräftigen ebenso wie die Nachrichten über Schwierigkeiten, zur Neige gehende Munitionsbestände schnell auffüllen zu können, das Bild einer Supermacht, die schon seit einiger Zeit über ihre Verhältnisse lebt.

Die Regierung Trump war mit dieser Erkenntnis zunächst angetreten, um sie jetzt in den Wind zu schlagen. Die Zolleinnahmen werden ebenso wenig wie Gedankenspiele über die Aneignung physischer Ressourcen – erst Grönland, dann Venezuela, jetzt der Iran – ausreichen, um den Pfad einer kräftig steigenden Staatsverschuldung zu verlassen

 

Anhänge

    Sie haben keine Berechtigung Anhänge anzusehen. Anhänge sind ausgeblendet.
Wir haben genug.
Genug von autoritären Machthabern, die Kriege führen, Völker unterdrücken und Demokratie zerstören.
Genug von Politik, die Menschenrechte aushöhlt, Frauenrechte zurückdreht und Hass schürt.
Genug von Inszenierungen von „Stärke“, die in Wahrheit nur Angst, Gewalt und Unsicherheit hinterlassen.

Ob Putin, Trump, Orbán, Netanjahu, Erdoğan – oder die Regime in China, Nordkorea und Belarus:
Ihre Politik spaltet, unterdrückt und zerstört Zukunft.

Sie entscheiden.
Aber die Konsequenzen tragen wir.
Und die nächsten Generationen.

Heute ist der 1. April.
Aber das hier ist kein Scherz.

Ihre Politik kostet uns die Zukunft.

Wir wollen Frieden.
Gerechtigkeit.
Und eine lebenswerte Zukunft für alle.

Sie haben keine Berechtigung Anhänge anzusehen. Anhänge sind ausgeblendet.


Um diese Inhalte anzuzeigen, benötigen wir die Zustimmung zum Setzen von Drittanbieter-Cookies.
Für weitere Informationen siehe die Seite Verwendung von Cookies.
 

Anhänge

    Sie haben keine Berechtigung Anhänge anzusehen. Anhänge sind ausgeblendet.
Finanzhilfen, Vier-Tage-Wochen, Rationierungen: wie Staaten weltweit auf die Energiekrise reagieren
Angesichts des Irankriegs drohen Engpässe bei Treibstoff und Gas – oder sie sind schon eingetreten. Ein Überblick, wie bisher in aller Welt dagegen vorgegangen wird

Wenn der Irankrieg weitergeht, kann es noch düster werden bei der globalen Energieversorgung. Davor warnte Anfang dieser Woche einmal mehr Fatih Birol, Chef der Internationalen Energieagentur (IEA), die zur Uno gehört. "Der April wird weit schlechter als der März", erklärte Birol im norwegischen Podcast "The Good Company". Im März seien nämlich noch jene Schiffe unterwegs gewesen, die ihre Häfen bereits vor Kriegsausbruch verlassen haben. Hingegen gebe es "im April nichts mehr", sagt Birol. Der Ausfall an Rohöl werde jenen vom März um das Doppelte übertreffen. "In vielen Ländern werden bald Rationierungen erfolgen müssen".

Zuvor hatte bereits Deutschlands Wirtschaftsministerin Katherine Reiche (CDU) davor gewarnt, dass es ab Ende April in Deutschland zu physischen Engpässen bei Sprit kommen könnten. Für Österreich erklärte Wirtschaftsminister Wolfgang Hattmannsdorfer (ÖVP) vergangene Woche dem STANDARD: "Wenn sich die internationale Lage weiter verschärft, müssen wir bereit sein, weitere Schritte zu setzen".

Aktuell erwägt die schwarz-rot-pinke Regierung die Verlängerung der strategischen Gasreserve von 2027 auf 2029. Dazu kommt die sogenannte Spritpreisbremse von 10 Cent pro Liter, die vergangenen Donnerstag in Kraft trat.

 
Das Ende für UN Women? Harte Zeiten für die Gleichberechtigung
Das UNO-weite Reformprogramm prüft eine mögliche Fusionierung von UN Women mit dem Bevölkerungsfonds. Kritiker befürchten, dass die Zusammenlegung den momentan ohnehin schwierigen Kampf für Gendergerechtigkeit zurückwerfen wird.
In 130 Jahren wird es, vielleicht, soweit sein. Wenn es im aktuellen Tempo weitergeht und wenn grundsätzlich an dem Konsens festgehalten wird, dass die Gesellschaft die Gleichberechtigung von Frau und Mann erreichen will. Angesichts der Rückwärtsentwicklung in vielen Ländern ist dieses Festhalten keineswegs gesichert. Aktuell stehen auf der ganzen Welt in 28 Ländern Frauen an der Spitze des Staates oder der Regierung. Behalten wir diese Geschwindigkeit bei, wären es in 130 Jahren die Hälfte aller Länder.

Der langsame Weg der Gleichberechtigung in der Politik spiegelt nur den Weg in vielen anderen Bereichen wider. „Ohne die gleichwertige Partizipation von Frauen“, sagte die Jordanierin Sima Sami Bahous unlängst in der UNO-Zentrale in New York, „werden unsere Nationen nicht voranschreiten.“ Bahous‘ Rede während der Konferenz der UN-Frauenrechtskommission wurde aufmerksam verfolgt. Denn gerade in dieser für Frauenrechte herausfordernden Zeit stellen die Vereinten Nationen ihre Organisation UN Women, der Bahous vorsteht, auf die Probe.

Das UN-Sparprogramm ist voll angelaufen
Das Spar- und Reformprogramm UN80 ist voll angelaufen. Nicht zuletzt mit dem Rückzug der USA aus zahlreichen UN-Organisationen, darunter UN Women, und ausbleibenden Überweisungen anderer Mitgliedsländer sucht Generalsekretär António Guterres nach Wegen, um den Staatenverbund zu retten. Für UN Women wird derzeit die Idee gewälzt, die Organisation mit dem UN-Bevölkerungsfonds zu fusionieren (die UNFPA setzt sich unter anderem für reproduktive Rechte ein, gegen geschlechtsspezifische Gewalt und dokumentiert Daten zur Bevölkerung). Dadurch sollen die Frauenrechte und der Kampf um Gleichberechtigung gestärkt werden, doch sehen Kritiker genau das Gegenteil.

 
Zurück
Oben