Biden scheint ein cooler Typ zu sein. Er möchte mit Griechenland das östliche Mittelmeer wieder stabilisieren und ethnische säuberungen wie die der Türken in Syrien nicht mehr zulassen
Der türkische Präsident Recep Tyyip Erdogan dürfte nach der Wahlniederlage von Donald Trump schwer geschluckt haben. Jetzt ist der Schock offenbar überwunden.
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Zu den größten Verlierern von
Joe Bidens Sieg bei den
Präsidentschaftswahlen in den USA gehört der türkische Staatspräsident
Recep Tayyip Erdogan. Er konnte sich auf eine enge Beziehung zu
Donald Trumpverlassen, der ihm fast alle Normverstöße durchgehen ließ –
ethnische Säuberungen in Syrien, Unterstützung islamistischer Terrorgruppen oder den Kauf des russischen S-400-Flugabwehrsystems.
Das ist vorbei. Mehr noch: Joe Biden hat schon als Präsidentschaftskandidat klare Aussagen über seine künftige Türkei-Politik getroffen.
Er werde türkischem Verhalten entgegentreten, das internationales Recht und die türkischen Nato-Verpflichtungen verletzt, hatte sein Team erklärt. Er werde mit Griechenland an der Stabilisierung des östlichen Mittelmeers arbeiten und habe die türkische Besetzung Zyperns schon immer verurteilt.