Interessante Thesen, auch wenn du vom Thema stark abschweifst und ich einige davon nicht teile. Finde jedoch insgesamt, dass du reflektiert bist.
Danke lol.
Man muss auch keine Ansichten teilen.
Ich finde es wichtig sein eigenes Land zu kritisieren. Denn nur ehrliche Kritik bringt es weiter. ZB. Aziz Nesin, wurde auch hart verteufelt obwohl er schon von anfang an Erdogan mit seinen islamistischen Ansichten konfrontierte bevor er Präsident wurde.
Und auch wenn es so ein Querschläger wie Kamer Genc feier ich.
Ich will halt mein Land im Westen sehen und nicht auf dem weg zu Iran 2.0.
Ich hab auch das Gefühl seit Erdogan populärer wurde ist der türkische IQ mit der Lira gesunken.
Ich wünsche mir für mein Land halt was anderes. In den 90/2000ern war die Türkei ziemlich beliebt im Westen. Wenn ich an all die Deutschen denke die dieses Land als Modern empfanden.... Erdogan hat uns international blamiert. Wir hatten noch viel zu verbessern, aber immerhin war die Richtung ok. Die Türkei hat einen schritt nach vorne und 2 zurück gemacht.
Auch Atatürk war ein kritischer Denker. Er war mit dem OR auch unzufrieden und grenzte den Nachfolgestaat klar davon ab. Statt es wertzuschätzen und zu lernen, treten wir alles mit füßen.
Es ist zT. Richtig frustrierend.
Und dann erschreckt es mich dass die Diaspora so kritiklos ist, dabei haben wir bildung in einer Demokratie bekommen in der kritisch sein erlaubt und erwünscht ist. Das tut der Türkei keinen gefallen.