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Nachrichten aus der VR China

Tibet: Xi drängt Buddhisten zu Angleichung an chinesische Kultur
Chinas Staatschef Xi Jinping hat bei einem Besuch in der autonomen Region Tibet auf die Angleichung der dort mehrheitlich buddhistischen Bevölkerung an die chinesische Kultur gedrängt. Der tibetische Buddhismus solle „systematisch sinisiert“ – also an China angeglichen – und „an die sozialistische Gesellschaft angepasst“ werden, sagte Xi nach Angaben des chinesischen Staatsfernsehens heute bei einem Auftritt in der Stadt Lhasa.

Menschenrechtsorganisationen und westliche Staaten werfen Xis Regierung seit Langem vor, die tibetische Kultur zu unterdrücken und die Bevölkerung massenhaft zu überwachen. Das buddhistische Oberhaupt der Tibeter, der Dalai Lama, lebt seit mehr als 50 Jahren im Exil. Die eigentlich autonome tibetische Regierung sitzt in Indien.

Parade mit Soldaten und Tänzern
Bilder des chinesischen Staatsfernsehens zeigten ein riesiges Porträt des chinesischen Staatschefs Xi vor dem ehemaligen Wohnsitz des Dalai Lamas in Lhasa und eine Parade von Soldaten und tibetischen Tänzern. Nach Angaben des Fernsehsenders waren 20.000 Menschen zu Xis Auftritt gekommen.

 
China: Putin und Kim nehmen an Militärparade in Peking teil
Der russische Präsident Wladimir Putin und der nordkoreanische Machthaber Kim Jong Un werden an einer großen Militärparade anlässlich des 80. Jahrestags der Kapitulation Japans im Zweiten Weltkrieg in Peking teilnehmen. Das teilte das chinesische Außenministerium heute mit.

Insgesamt würden 26 ausländische Staats- und Regierungschefs bei der Parade dabei sein, sagte der stellvertretende Außenminister Hong Lei auf einer Pressekonferenz. Darunter seien auch der belarussische Präsident Alexander Lukaschenko, der iranische Präsident Massud Peseschkian, der indonesische Präsident Prabowo Subianto und der südkoreanische Parlamentspräsident Woo Won-shik.

 
Nein, sondern ist einfach den neoliberalistischem Scheiß geschuldet, alles zu privatisieren und überall zum Wohle weniger Reicher zu opfern. Hat absolut nichts mit Kriegswirtschaft zu tun, sondern eher im Gegenteil. Und China hat da schon über 800 Milliarden Dollar Schulden.
ich wusste gar nicht das linke und grüne bzw. sozialpolitik irgendwas mit neoliberalismus zu tun hat

fast überall sitzen die sozis mit drinnen... oder anti liberalisten, die den Karren in den dreck gefahren haben
 
ich wusste gar nicht das linke und grüne bzw. sozialpolitik irgendwas mit neoliberalismus zu tun hat

fast überall sitzen die sozis mit drinnen... oder anti liberalisten, die den Karren in den dreck gefahren haben
Ach, wie erfrischend, ein Erdogan-Fan, der plötzlich die deutsche Sozialpolitik entdeckt und sie für neoliberale Missstände verantwortlich macht. Das ist, als würde man dem Thermometer die Schuld für die Klimakrise geben.
Du meinst also, die Grünen und Linken hätten den Karren in den Dreck gefahren? Interessant, denn die neoliberale Agenda – also Privatisierung, Deregulierung und die heilige Schuldenbremse – wurde ja bekanntlich von genau den Kräften vorangetrieben, die du sonst so feierst. Aber klar, wenn man den Bus gegen die Wand fährt, ist natürlich der Beifahrer schuld, der gewarnt hat.
Und dass du Sozialpolitik mit Anti-Liberalismus gleichsetzt, ist fast schon poetisch. In deiner Logik ist wahrscheinlich auch ein Mindestlohn eine Kriegserklärung an die freie Marktwirtschaft und bezahlbare Mieten ein kommunistischer Umsturzversuch.
Aber ja, Hauptsache man kann sich in Deutschland über die "Kriegswirtschaft" echauffieren, während man in der Türkei den Leitzins senkt, um die Inflation zu bekämpfen – das ist wie Benzin trinken gegen Durst. Respekt :lol27:
 
China baut seinen eigenen „Suezkanal“ – mitten im Land und ohne das Meer zu berühren
In Chongqing, der bevölkerungsreichsten Stadt der Welt, baut China an einer Handelsroute, die Asien mit Europa über Land verbinden soll. Sie wird bereits mit dem Suezkanal verglichen.
Chongqing ist eine Megastadt am Zusammenfluss der Flüsse Jangtsekiang und Jialing im Südwesten Chinas mit 32 Millionen Einwohnern. Die Stadt ist etwa so groß wie Österreich, auf mehreren Ebenen gebaut und hat eine Skyline wie aus einem Science-Fiction-Film.

In Chongqing baut China einen neuen Handelsweg. Diese Route, die auch als „Suez-Kanal auf Schienen“ bezeichnet wird, verbindet Asien mit Europa über Land. Laut „Daily Galaxy“ reduziert die „ASEAN Express“ seit 2023 die Lieferzeit zwischen Hanoi und Chongqing auf fünf Tage und erreicht Europa in weniger als zwei Wochen. Dieses Schienennetzwerk bietet erhebliche Vorteile gegenüber traditionellen Seerouten.

China baut seinen eigenen „Suezkanal“: Elektrische Züge statt Öltankern
Chongqing hat sich rasch zu einem strategischen Dreh- und Angelpunkt in Chinas Handelsarchitektur entwickelt. Die Stadt schlägt bereits täglich Hunderte von Containern um und verbindet südostasiatische Länder wie Vietnam und Singapur mit europäischen Ländern wie Deutschland und Polen – und das alles per Bahn.

Um geopolitische Risiken zu minimieren, setzt China zunehmend auf Schienenverkehr. Was in Chongqing geschieht, ist mehr als nur eine Optimierung der Logistik. Es spiegelt einen Wandel in der globalen Handelsphilosophie Chinas wider: Kontrolliere, was du kannst, diversifiziere, was du nicht kontrollieren kannst, und verlagere den Schwerpunkt weg von anfälligen Engpässen.

 
Treffen mit Xi
Putin sucht Schulterschluss mit China
Während die USA Russland dazu drängen, die Angriffe gegen die Ukraine einzustellen, will der russische Präsident Wladimir Putin mit seiner mehrtägigen China-Reise die Achse zu seinem Verbündeten stärken. Neben Treffen mit dem chinesischen Präsidenten Xi Jinping ist die Teilnahme an der Militärparade zum Tag des Siegs geplant. Den Auftakt macht der Gipfel der Shanghai Cooperation Organisation (SCO) am Sonntag, der laut Putin den Aufbau einer multipolaren Weltordnung vorantreiben soll. Entscheidend sind aber Chinas Positionen zum Ukraine-Krieg.

Der Kreml erklärte am Freitag, dass die Beziehungen zwischen Russland und China eine privilegierte strategische Partnerschaft darstellten, deren Potenzial noch lange nicht voll ausgeschöpft sei. Moskau wolle wissen, ob es mit weiterer Unterstützung aus China rechnen könne und wie Peking reagieren würde, wenn es von den USA aufgefordert würde, Druck auf Russland auszuüben, um die Kämpfe zu beenden, analysierte Alexander Gabuev vom Carnegie Russia Eurasia Centre im Interview mit dem „Guardian“.

 
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