Was wird aus Europa?
Die USA verabschieden sich von der bestehenden Ordnung. Wenn, muss der alte Kontinent jetzt beweisen, dass er zu einer Macht der freien Souveränität wachsen kann
Der ehemalige deutsche Außenminister und Grünen-Politiker Joschka Fischer fordert in seinem Gastkommentar ein schnelles Umdenken Europas. Auf die USA und Präsident Donald Trump sei kein Verlass mehr.
Mit der Wahl Donald Trumps zum 47. Präsidenten der USA begann ein tiefgreifender Prozess der historischen Neuordnung des transatlantischen Raumes, wie er seit dem Sieg der Alliierten über Hitler-Deutschland im Jahr 1945 existiert hatte und durch den Sieg des Westens im Kalten Krieg 1989/90 noch verstärkt worden war. Diese Neuordnung wird überwiegend zulasten des alten Kontinents Europa gehen und von der Rückkehr des Krieges auf den Kontinent vorangetrieben werden. Was wird dabei aus den Europäern, aus uns? Diese Frage müssen wir zukünftig allein beantworten.
Denn die USA ziehen sich aus Europa zurück. Auch wenn dies noch nicht offiziell beschlossen ist, so sprechen doch alle Anzeichen massiv dafür, dass dies geschehen wird. Und die USA geben parallel dazu ihre Rolle als Garantiemacht und Garantiemarkt eines freien Welthandels auf, was die gesamte ökonomische Weltordnung aus dem Gleichgewicht bringt. Statt freiem Welthandel droht jetzt ein neuer Protektionismus mit erheblichen Wachstumsverlusten und zollbewehrten Handelsblöcken, analog zu den neuen machtpolitischen Blöcken im 21. Jahrhundert.
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Die USA verabschieden sich von der bestehenden Ordnung. Wenn, muss der alte Kontinent jetzt beweisen, dass er zu einer Macht der freien Souveränität wachsen kann
Der ehemalige deutsche Außenminister und Grünen-Politiker Joschka Fischer fordert in seinem Gastkommentar ein schnelles Umdenken Europas. Auf die USA und Präsident Donald Trump sei kein Verlass mehr.
Mit der Wahl Donald Trumps zum 47. Präsidenten der USA begann ein tiefgreifender Prozess der historischen Neuordnung des transatlantischen Raumes, wie er seit dem Sieg der Alliierten über Hitler-Deutschland im Jahr 1945 existiert hatte und durch den Sieg des Westens im Kalten Krieg 1989/90 noch verstärkt worden war. Diese Neuordnung wird überwiegend zulasten des alten Kontinents Europa gehen und von der Rückkehr des Krieges auf den Kontinent vorangetrieben werden. Was wird dabei aus den Europäern, aus uns? Diese Frage müssen wir zukünftig allein beantworten.
Denn die USA ziehen sich aus Europa zurück. Auch wenn dies noch nicht offiziell beschlossen ist, so sprechen doch alle Anzeichen massiv dafür, dass dies geschehen wird. Und die USA geben parallel dazu ihre Rolle als Garantiemacht und Garantiemarkt eines freien Welthandels auf, was die gesamte ökonomische Weltordnung aus dem Gleichgewicht bringt. Statt freiem Welthandel droht jetzt ein neuer Protektionismus mit erheblichen Wachstumsverlusten und zollbewehrten Handelsblöcken, analog zu den neuen machtpolitischen Blöcken im 21. Jahrhundert.
Was wird aus Europa?
Die USA verabschieden sich von der bestehenden Ordnung. Wenn, muss der alte Kontinent jetzt beweisen, dass er zu einer Macht der freien Souveränität wachsen kann
Europa wurde jahrelang aus Gurkenländern geflutet in denen überhaupt kein Krieg herrscht, die Innenstädte sehen aus wie 3. Welt 