Dänemark will EU Härte bei Migration lehren
Drei Jahre hintereinander hat Wien im „Economist“-Ranking den Titel „lebenswerteste Stadt der Welt“ getragen. Heuer nicht mehr, die dänische Hauptstadt Kopenhagen hat den Thron erobert. Auch sonst wandern viele begehrliche Blicke nach Dänemark, das mit 1. Juli die EU-Ratspräsidentschaft übernimmt: hohes Wachstum, schlanke Strukturen, kaum Asylsuchende. Zu mehr Strenge bei der Asyl- und Migrationspolitik dürfte Kopenhagen im kommenden halben Jahr auch die EU-Partner drängen wollen.
Früher ein sehr liberales Land, hat Dänemark seine Migrationsregeln seit Beginn des Jahrtausends sukzessive verschärft, ab der Flüchtlingswelle 2015 rasant. Die damals oppositionellen Sozialdemokraten zogen mit: Seit ihrer Wahl zur Vorsitzenden vor zehn Jahren hat Mette Frederiksen ihre Partei weit nach rechts verschoben. Wiederholt bezeichnete sie die Einwanderung aus nicht westlichen Ländern als Dänemarks „größte Herausforderung“. 2019 gewann sie die Parlamentswahl mit Ansagen wie dieser.
Während der dänischen Ratspräsidentschaft hofft sie nun, einen EU-Konsens über die Auslagerung von Asylverfahren außerhalb Europas und eine Einschränkung des Geltungsbereichs von Urteilen des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte zu erzielen. „Wir brauchen neue Lösungen, um den Zustrom nach Europa zu verringern und diejenigen, die kein Recht haben, in unseren Ländern zu bleiben, wirksam zurückzuschicken“, sagte Frederiksen.
orf.at
Drei Jahre hintereinander hat Wien im „Economist“-Ranking den Titel „lebenswerteste Stadt der Welt“ getragen. Heuer nicht mehr, die dänische Hauptstadt Kopenhagen hat den Thron erobert. Auch sonst wandern viele begehrliche Blicke nach Dänemark, das mit 1. Juli die EU-Ratspräsidentschaft übernimmt: hohes Wachstum, schlanke Strukturen, kaum Asylsuchende. Zu mehr Strenge bei der Asyl- und Migrationspolitik dürfte Kopenhagen im kommenden halben Jahr auch die EU-Partner drängen wollen.
Früher ein sehr liberales Land, hat Dänemark seine Migrationsregeln seit Beginn des Jahrtausends sukzessive verschärft, ab der Flüchtlingswelle 2015 rasant. Die damals oppositionellen Sozialdemokraten zogen mit: Seit ihrer Wahl zur Vorsitzenden vor zehn Jahren hat Mette Frederiksen ihre Partei weit nach rechts verschoben. Wiederholt bezeichnete sie die Einwanderung aus nicht westlichen Ländern als Dänemarks „größte Herausforderung“. 2019 gewann sie die Parlamentswahl mit Ansagen wie dieser.
Während der dänischen Ratspräsidentschaft hofft sie nun, einen EU-Konsens über die Auslagerung von Asylverfahren außerhalb Europas und eine Einschränkung des Geltungsbereichs von Urteilen des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte zu erzielen. „Wir brauchen neue Lösungen, um den Zustrom nach Europa zu verringern und diejenigen, die kein Recht haben, in unseren Ländern zu bleiben, wirksam zurückzuschicken“, sagte Frederiksen.
Ratsvorsitz: Dänemark will EU Härte bei Migration lehren
Drei Jahre hintereinander hat Wien im „Economist“-Ranking den Titel „lebenswerteste Stadt der Welt“ getragen. Heuer nicht mehr, die dänische Hauptstadt Kopenhagen hat den Thron erobert. Auch sonst wandern viele begehrliche Blicke nach Dänemark, das mit 1. Juli die EU-Ratspräsidentschaft...