Ein ehrliches und trauriges Buch. Ich war schon öfter mit privaten Hilfsaktionen in Kosice, einfach nur trostlos.
ich weiß, es scheint so als ob es sich NIEMALS ändern wird, vermutlich ist es auch so.
auf der einen Seite sind Feindlichkeit und Vorurteile extrem groß, so dass sie zu Kriminalität, Prostitution, Betteln gezwungen sind. auf der anderen Seite wird von vielen Roma berichtet, denen eine Chance gegeben wird, dennoch lassen sie sich dazu verleiten in "alte verhaltensmuster" zurückzufallen.
Mir ist erst heute in Sofia zBsp folgendes passiert: wurden von 2 Roma-Mädchen "verfolgt" , von der Bushaltestelle weg bis in eine Markthalle... uns hat dann eine Verkäuferin auf die zwei Mädels aufmerksam gemacht. Die sahen sehr gepflegt aus, nix von wegen verwahrlost, haare zu aufwändigen frisuren zurechtgemacht, modisch angezogen, ja, wie sagt man so schön - "fancy".
dann haben wir uns mal auf die warnung hin zurückgezogen, natürlich haben die dann ein anderes Opfer gesucht, so 'nen alten Opi, der bestimmt ohnehin schon kein leichtes Los hat in Bulgarien...haben die dann tatsächlich versucht in seine Manteltaschen zu langen, während er sich die Nase geputzt hat. da sind wir dann auch eingeschritten, haben ihm Gott sei Dank nix klauen können.
In solchen Fällen wird man dann schon nachdenklich und auch vor allem wütend, man fragt sich was das eigentlich soll... Sozialfälle müsste man meinen, sehen anders aus?! (wobei das hat ja auch vermutlich wenig bis gar keine Aussagekraft)
nichts desto trotz, es darf niemand diskriminiert werden, wollte es nur als kleine "randgeschichte" erzählen.