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Sammelthread: Israel/Nahost-Konflikt

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Jetzt proben Israels Generäle den Aufstand gegen Premier Netanjahu
Gut ein halbes Jahr nach dem Überfall der Hamas auf Israel und der anschließenden Militäroperation in Gaza hat der Unmut in der Armee einen Höhepunkt erreicht. Das Militär fordert einen Plan für die Zeit nach dem Gaza-Krieg. Doch Premier Netanjahu liefert nicht – aus einem ganz bestimmten Grund.
Es steht nicht gut in einem Krieg, wenn der Verteidigungsminister eines Landes seinem Regierungschef ein Ultimatum stellt. „Ich rufe Ministerpräsident Benjamin Netanjahu auf, eine Entscheidung zu treffen“, sagte Israels Verteidigungsminister Joav Gallant am Mittwoch bei einer Pressekonferenz.

Netanjahu müsse „erklären, dass Israel keine zivile Kontrolle über den Gaza-Streifen übernehmen wird, dass Israel keine Militärregierung im Gaza-Streifen errichten wird und sofort eine alternative Verwaltung zu jener der Hamas im Gaza-Streifen aufgestellt wird“, sagte Gallant, der Netanjahus Likud-Partei angehört.

Der „Tag nach Hamas“ könne nur erreicht werden, wenn palästinensische Körperschaften die Kontrolle über Gaza übernähmen, begleitet von internationalen Akteuren, sagte Gallant mit Blick auf die Palästinensische Autonomiebehörde und gemäßigte arabische Staaten.

 
Zum Teufel mit dem selbsternannten ‚Gottesgesandten’ Netanyahu
Die Mehrheit der Israelis wollen Netanjahu nicht mehr im Amt sehen.

Letztes Jahr haben in Israel wöchentlich Demonstrationen gegen die Regierung von Netanjahu stattgefunden.

Dann kam der 7. Oktober, wo tausende Terroristen aus Gaza die israelische Grenze gestürmt und anschliessend über 1200 Zivilisten inkl. Kinder brutal ermordet haben.

Seit dem herrscht Kriegszustand und was den Krieg betrifft, so werden alle Entscheidungen von einem Kriegskabinett getroffen.

Wenn der Krieg vorbei ist, dürfte Netanjahu politisch erledigt sein.
 
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Leiche eines israelischen Terroropfers in Gaza gefunden
Die israelische Armee hat eigenen Angaben zufolge im Gazastreifen die Leiche der Deutsch-Israelin Shani Louk gefunden. Das teilte Armeesprecher Daniel Hagari gestern mit. Louk war am 7. Oktober beim Terrorangriff der Hamas in den Küstenstreifen verschleppt und später für tot erklärt worden.

Zum Zeitpunkt des beispiellosen Angriffs war sie zusammen mit Hunderten anderen jungen Menschen auf dem Supernova-Festival in Südisrael gewesen. Neben Louk wurden dem Armeesprecher zufolge zwei weitere Leichen von Festivalbesuchern gefunden. Alle drei seien auf dem Festival ermordet worden, teilte Hagari weiter mit.

 
Israel flog Luftangriff im Westjordanland
Während Israels Armee ihre Angriffe gegen die islamistische Hamas und andere bewaffnete Gruppen im Gazastreifen verstärkt, hat die Luftwaffe jetzt auch im Westjordanland sowie im Südlibanon zugeschlagen.

Bei einem Luftangriff in Dschenin im Westjordanland wurde ein gesuchter Terrorist getötet, teilte Israels Militär in der Nacht auf heute mit. Kurz zuvor wurde bei einem Luftangriff im Südlibanon ein Hamas-Offizier in seinem Auto getötet.

Unterdessen reist der Sicherheitsberater von US-Präsident Joe Biden, Jake Sullivan heute zunächst nach Saudi-Arabien und morgen nach Israel. Dort soll es um Israels umstrittenen Militäreinsatz in Rafah im Süden Gazas sowie die ins Stocken geratenen Verhandlungen über ein Abkommen zur Freilassung aller Geiseln gehen.

Gespräche in Sackgasse
Der militärische Anführer der Hamas im Gazastreifen, Jajha Sinwar, habe nach Einschätzung der USA eine Einigung bei den jüngsten Geisel-Gesprächen verweigert in der Hoffnung, dass der internationale Druck auf Israel weiter steigt und zu einem Ende des Krieges führt, berichtete das Nachrichtenportal „Axios“ gestern Abend. Diese Einschätzung habe Sullivan kürzlich ausländischen Botschaftern bei einem Treffen gesagt, hieß es.

 
war bestimmt eine hamas-kirche
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Ich kann mich noch an eine Reportage aus Gaza erinnern, die ich vor Jahren ich glaube auf youtube gesehen habe. Dort war ein sonniger Tag, die Cafes und Geschäfte waren voller Menschen von denen viele westlich gekleidet waren, und gerade die Jüngeren sprachen sich für einen Frieden mit Israel aus.

Wenn ich dann Bilder wie das untere sehe, packt mich das Grauen. Was wohl aus denen geworden ist.
 
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