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Ich frage mich doch, ob der Wechsel den Demokraten mittlerweile überhaupt irgendwas bringen würde: Bei einem solchen Chaos paar Monate vor den Wahlen wird ihnen doch niemand zusätzlich das Vertrauen zusprechen? Wie soll jemand ein Land regieren, wenn er nicht einmal seine Partei führen kann? Vergangene "Erfolge" können nicht alles entschuldigen.

Es gibt bei Demokraten und Republikanern den Posten des Parteiführers offiziell nicht. Es gibt nur einen Chairman für die Verwaltung des jeweiligen National Committee. Wirklicher Anführer bei den Demokraten ist aber Biden als Präsident. Nun wird monatlich deutlicher, dass er anscheinend körperlich nicht mehr fähig ist für 4 weitere Jahre. Dass er älter wird ist erstmal kein Versäumnis von irgend jemandem. Aber es muss ein neuer Kandidat ran. Sobald der bestätigt ist ist er quasi auch Parteiführer. Erst dann kann man dieser Person Vorwürfe für irgend etwas machen.
 
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Es gibt bei Demokraten und Republikanern den Posten des Parteiführers offiziell ja nicht. Der Präsident ist faktisch der Anführer seiner Partei. Nun wird es eben monatlich deutlicher, dass er anscheinend körperlich nicht mehr fähig für 4 weitere Jahre. Dass er älter wird ist kein Versäumnis von irgend jemandem. Aber es muss ein neuer Kandidat ran. Sobald der bestätigt ist ist er quasi auch Parteiführer.
Das stimmt (beziehungsweise, dass die Parteiführer mehr oder weniger irrelevant sind). Mein Punkt war bloß, dass es schwach wirkt, wenn eine Partei zeigt, dass sie sich nicht einmal selbst regieren kann. Auch ein Wechsel würde den Demokraten nicht viel mehr Vertrauen in der Bevölkerung bescheren; zumindest sind das so Floskeln, die man immer wieder in den Medien liest.
 
Weil Trump im Wahlkampf 2020 versucht hat Biden als "Sleepy Joe", als regierungsuntauglich darzustellen. Diese Kampagne wollte sich niemand zu eigen machen.

Bis auf Stotterer und Hinfaller gab es auch keinen Grund Biden unfähig zum Regieren zu nennen. Er hat ja keine falschen Entscheidungen getroffen die man körperlicher Unzurechnungsfähigkeit zuschreiben müsste. In 2020 hat er sich trotz der "Sleepy Joe" Kampagne von Trump kämpferische Debatten mit ihm geliefert. Selbst bei der State of the Union Ansprache dieses Jahr war er nochmal überzeugend und energisch.

Es waren bis jetzt immer nur die Momente zwischendurch. Das war bei der Debatte neulich anders. Da musste er auf den Punkt liefern und konnte es nicht.
 
Weil Trump im Wahlkampf 2020 versucht hat Biden als "Sleepy Joe", als regierungsuntauglich darzustellen. Diese Kampagne wollte sich niemand zu eigen machen.

Bis auf Stotterer und Hinfaller gab es auch keinen Grund Biden unfähig zum Regieren zu nennen. Er hat ja keine falschen Entscheidungen getroffen die man körperlicher Unzurechnungsfähigkeit zuschreiben müsste. In 2020 hat er sich trotz der "Sleepy Joe" Kampagne von Trump kämpferische Debatten mit ihm geliefert. Selbst bei der State of the Union Ansprache dieses Jahr war er nochmal überzeugend und energisch.

Es waren bis jetzt immer nur die Momente zwischendurch. Das war bei der Debatte neulich anders. Da musste er auf den Punkt liefern und konnte es nicht.
Würde nicht sagen, dass es nur einzelne Aussetzer waren. Es hatten auch sämtliche Ärzte aus der Ferndiagnose gesagt, dass das normale Anzeichen eines hart arbeitenden Menschen seien - erst jetzt sieht plötzlich jeder die Probleme und wird nicht als böser Trumpist angesehen, wenn er das Offensichtliche ausspricht.
 

Ich frage mich doch, ob der Wechsel den Demokraten mittlerweile überhaupt irgendwas bringen würde: Bei einem solchen Chaos paar Monate vor den Wahlen wird ihnen doch niemand zusätzlich das Vertrauen zusprechen? Wie soll jemand ein Land regieren, wenn er nicht einmal seine Partei führen kann? Vergangene "Erfolge" können nicht alles entschuldigen.
Bei den Umfragen liegt Michelle Obama in Führung, wenn sie wollte, hätte sie auch gute Chancen gegen Trump
 
Würde nicht sagen, dass es nur einzelne Aussetzer waren. Es hatten auch sämtliche Ärzte aus der Ferndiagnose gesagt, dass das normale Anzeichen eines hart arbeitenden Menschen seien - erst jetzt sieht plötzlich jeder die Probleme und wird nicht als böser Trumpist angesehen, wenn er das Offensichtliche ausspricht.
Genau das ist der Unterschied zwischen Biden und Trump. Biden arbeitet hart und Trump lügt nur herum, beleidigt usw. :mrgreen:
 
Kritik und Rücktrittsaufruf: Weiter Zweifel an Biden
In der Debatte über US-Präsident Joe Bidens geistige Fitness verhallen die kritischen Stimmen in seiner Partei nicht: Mit Michael Bennet hat erstmals ein Demokrat im US-Senat öffentlich deutliche Zweifel an den Erfolgschancen Bidens im Rennen um das Weiße Haus geäußert. Klare Worte an Biden kamen vom New Yorker Vizegouverneur Antonio Delgado, der diesen zur Beendigung der Kampagne aufforderte.

„Er kann zu seinem Vermächtnis beitragen und seine Stärke und Anmut zeigen, indem er seine Kampagne beendet und Platz für einen neuen Anführer macht“, wie der Demokrat gestern in einer Erklärung auf X (Twitter) mitteilte.

 
Erster demokratischer US-Senator fordert Biden zum Rückzug auf
Jetzt auch die politischen Schwergewichte: Erstmals stellt sich ein Senator der Demokraten gegen Präsident Joe Biden – »zum Wohle des Landes«, erklärt Peter Welch aus Vermont.
Die Luft für Joe Biden wird dünner: Mit Peter Welch aus Vermont hat sich der erste demokratische Senator öffentlich vom US-Präsidenten abgewandt. Welch rief Biden dazu auf, sich von seiner Kandidatur für die Präsidentschaftswahl im November zurückzuziehen.

In einem Meinungsstück für die »Washington Post« versicherte Welch, dass er großen Respekt vor Biden habe, der einer der größten Präsidenten unserer Zeit gewesen (!) sei. Welch sei aber besorgt wegen der Wahl im November. Man könne nicht die Fragen ignorieren, die sich seit dem Fernsehduell Bidens mit Ex-Präsident und Herausforderer Donald Trump aufdrängten.

 
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