Zerschmettert vom Zoll – Wie Donald Trump mit Del Monte ein Lebensmittelimperium in die Knie zwang
Es ist das Ende einer Ära – und zugleich das Menetekel einer Politik, die nicht schützt, sondern zerstört. Del Monte Foods, ein Gigant der amerikanischen Lebensmittelindustrie und seit Generationen auch in deutschen Supermärkten vertreten, hat am 1. Juli 2025 Gläubigerschutz beantragt. Das Unternehmen, gegründet 1886, Synonym für Dosenfrüchte und Konservengemüse, steht vor dem Ausverkauf – zerschlagen durch eine Mischung aus globalen Marktverwerfungen, Konsumverhalten und vor allem: Donald Trumps Zöllen. Mit einem Volumen von 912,5 Millionen Dollar will Del Monte nun unter Aufsicht des Konkursgerichts einen Käufer finden. Es ist ein verzweifelter Versuch, die Marke zu retten. Doch der Schaden ist angerichtet – und er reicht weit über das Unternehmen hinaus.
Die Gründe für den Zusammenbruch sind vielschichtig – doch ein Faktor sticht hervor: Trumps wirtschaftsnationalistische Zollpolitik. Die massiven Aufschläge auf Stahl und Aluminium, eingeführt unter dem Vorwand, Amerika wieder groß zu machen, haben nicht etwa Jobs geschaffen, sondern Unternehmen stranguliert. Für Del Monte, dessen Verpackungssysteme auf importierten Rohstoffen beruhen, bedeuteten die Zölle eine massive Kostenexplosion. Hinzu kamen hohe Zinsen für alte Schulden, eine anhaltende Inflation und eine wachsende Kundschaft, die sich angesichts steigender Lebenshaltungskosten bewusst gegen verarbeitete Lebensmittel entscheidet. Der Trend geht zu frisch, bio, lokal – Dosenobst wird zur Altlast. Doch statt mit Investitionen in Wandel und Nachhaltigkeit zu reagieren, wurde Del Monte zum Spielball politischer Ideologie: Der Protektionismus machte ein Unternehmen unflexibel, das sich ohnehin am Rand seiner Möglichkeiten bewegte.
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Es ist das Ende einer Ära – und zugleich das Menetekel einer Politik, die nicht schützt, sondern zerstört. Del Monte Foods, ein Gigant der amerikanischen Lebensmittelindustrie und seit Generationen auch in deutschen Supermärkten vertreten, hat am 1. Juli 2025 Gläubigerschutz beantragt. Das Unternehmen, gegründet 1886, Synonym für Dosenfrüchte und Konservengemüse, steht vor dem Ausverkauf – zerschlagen durch eine Mischung aus globalen Marktverwerfungen, Konsumverhalten und vor allem: Donald Trumps Zöllen. Mit einem Volumen von 912,5 Millionen Dollar will Del Monte nun unter Aufsicht des Konkursgerichts einen Käufer finden. Es ist ein verzweifelter Versuch, die Marke zu retten. Doch der Schaden ist angerichtet – und er reicht weit über das Unternehmen hinaus.
Die Gründe für den Zusammenbruch sind vielschichtig – doch ein Faktor sticht hervor: Trumps wirtschaftsnationalistische Zollpolitik. Die massiven Aufschläge auf Stahl und Aluminium, eingeführt unter dem Vorwand, Amerika wieder groß zu machen, haben nicht etwa Jobs geschaffen, sondern Unternehmen stranguliert. Für Del Monte, dessen Verpackungssysteme auf importierten Rohstoffen beruhen, bedeuteten die Zölle eine massive Kostenexplosion. Hinzu kamen hohe Zinsen für alte Schulden, eine anhaltende Inflation und eine wachsende Kundschaft, die sich angesichts steigender Lebenshaltungskosten bewusst gegen verarbeitete Lebensmittel entscheidet. Der Trend geht zu frisch, bio, lokal – Dosenobst wird zur Altlast. Doch statt mit Investitionen in Wandel und Nachhaltigkeit zu reagieren, wurde Del Monte zum Spielball politischer Ideologie: Der Protektionismus machte ein Unternehmen unflexibel, das sich ohnehin am Rand seiner Möglichkeiten bewegte.
Zerschmettert vom Zoll – Wie Donald Trump mit Del Monte ein Lebensmittelimperium in die Knie zwang
Es ist das Ende einer Ära – und zugleich das Menetekel einer Politik, die nicht schützt, sondern zerstört. Del Monte Foods, ein Gigant der amerikanischen Lebensmittelindustrie und seit Generationen auch in deutschen Supermärkten vertreten, hat am 1. Juli 2025 Gläubigerschutz beantragt. Das...
