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US-News

Texas unter Wasser – Wie ein Sommerlager zur Todesfalle wurde – Wie das Trump-Regime versagte
In der Nacht vom 4. auf den 5. Juli verwandelte sich der Himmel über dem texanischen Hill Country in einen schwarzen Abgrund. Innerhalb weniger Stunden fiel so viel Regen wie sonst in mehreren Monaten. Der Guadalupe River, normalerweise ein klarer, ruhiger Strom, schwoll an zu einer tobenden Mauer aus Schlamm, Treibgut und Tod. Als der Morgen graute, waren 24 Menschen tot, mindestens 23 Mädchen aus dem christlichen Sommercamp „Camp Mystic“ wurden vermisst – verschollen in einer Landschaft, die binnen Minuten zu einem albtraumhaften Irrgarten aus zerstörten Brücken, zerschmetterten Bäumen und zerrissenen Erinnerungen wurde. Was sich in Kerrville und Hunt abspielte, ist nicht nur eine Naturkatastrophe. Es ist auch ein menschliches und politisches Versagen – das Resultat Demontage öffentlicher Infrastruktur unter der Trump-Regierung. Warnsysteme, die einst Sirenen auslösten, Push-Nachrichten verschickten oder automatische Evakuierungen vorbereiteten, sind in vielen Teilen des Landes stillgelegt oder privatisiert worden. In Kerr County, wie ein Beamter auf Nachfrage einräumte, existiert kein funktionierendes Hochwasser-Warnsystem mehr. „Wir haben keine“, sagte County Judge Rob Kelly schlicht. Statt Sirenen: Stille. Dabei hatten Meteorologen schon Stunden vor dem Sturm gewarnt. Das National Weather Service sprach von 3 bis 6 Zoll Regen, es wurden über 10. Innerhalb von 45 Minuten stieg der Guadalupe River auf über 26 Fuß – das Messgerät selbst wurde überflutet. In der Finsternis war das Wasser plötzlich da – und nahm alles mit.

 
Die Warnung, die zu spät kam – Wie Trumps Sparpolitik das Wetterwarnsystem in Texas lähmte
Als die ersten Regentropfen auf das Dach des Camps prasselten, schliefen die Mädchen schon. Stunden später war der Guadalupe River ein reißendes Ungeheuer – und ein Sommercamp eine Todesfalle. Die Nacht vom 4. auf den 5. Juli hat sich in das Gedächtnis von Texas gebrannt: 24 Tote, 23 Vermisste, fast alle aus dem christlichen Mädchenlager „Camp Mystic“ im Hill Country. Was wie eine Naturkatastrophe wirkt, war mehr als das. Es war auch ein Ergebnis politischer Entscheidungen – ein Resultat aus Budgetkürzungen, Personalabbau und warnendem Schweigen. Denn Texas wurde gewarnt – aber zu spät, zu ungenau, zu schwach. Und der Grund dafür liegt nicht allein im Himmel, sondern in Washington. Im Wetterbüro von Austin/San Antonio, zuständig für die Region Hill Country, fehlen seit Monaten erfahrene Meteorolog:innen. Einst war hier rund um die Uhr ein eingespieltes Team aktiv – heute herrscht Notbetrieb. Der langjährige Chef für Warnmeldungen ging im Juni frühzeitig in Rente. Gründe: Überlastung, Frust und fehlende politische Rückendeckung. Seine Stelle ist bis heute unbesetzt. In der Flutnacht hätte seine Erfahrung den Unterschied gemacht. Denn bei Flash Floods zählt jede Minute – ein präziseres Radarbild, ein paar Sekunden schneller reagiert, und die Warnung hätte Camp Mystic früher erreicht. Aber der Mensch, der das hätte leisten können, saß nicht mehr am Schreibtisch.

Die Trump-Regierung kürzte 2025 über 20  Prozent des NOAA-Haushalts. Das klingt abstrakt – ist aber konkret: weniger Wetterballons, weniger Echtzeitdaten, weniger Bodensensorik. In Texas wurde das spürbar. Die zentrale Wetterstation in Kerrville, nahe des Unglücksorts, wurde seit 2023 nicht modernisiert. Geplante Upgrades? Gestrichen. Ein Förderantrag der Region wurde im Frühjahr 2025 abgelehnt – die Mittel flossen stattdessen in ein „nationales Sicherheitsprojekt“ an der Südgrenze. Besonders fatal: In ländlichen Regionen wie Kerr County gibt es viele Mikroklimata – kleine Wettersysteme, die plötzlich zu Starkregen führen. Ohne hochauflösende Messungen sind solche Ereignisse kaum präzise vorhersehbar. Und genau das war das Problem in jener Nacht. Offiziell gab es Warnungen. Eine „Flash Flood Watch“ am Abend, später ein „Flash Flood Emergency“ für Kerrville. Doch viele Sirenen in der Region, etwa in Hunt und Ingram, blieben still – weil es sie gar nicht mehr gibt oder weil sie nicht automatisiert an das nationale Warnsystem angeschlossen sind. Mobilfunkwarnungen kamen spät oder gar nicht. Die örtlichen Behörden hatten keinen Zugang zu modernen Evakuierungsprotokollen – weil auch diese Programme 2024 eingestellt wurden. Und das betroffene Camp Mystic? Hatte nie eine verpflichtende Übung für nächtliche Flash Floods durchgeführt. Auch hier: Ein regionales Trainingsprogramm war unter Trumps Spardruck ausgelaufen.

 
Wobei ich von beiden Seiten eine gewisse Heuchelei erkenne: Trumps Anhänger sagten immer, Schulden seien der Teufel. Nun jubeln sie, obwohl Experten sagen, dass das den Schuldenberg vergrößern wird. Die Demokraten empfanden Schulden nicht unbedingt als großes Problem. Jetzt soll das alarmierend sein, dass der Big Beautiful Bill zu solch vielen Schulden führen soll. Staaten funktionieren ja anders als ein normaler Haushalt. Ja, was denn nun?!

Den Demokraten geht es vor allem um soziale Errungenschaften, die einfach zu Gunsten von Steuererleichterungen bei Milliardären, gestrichen werden. Es ist auch so, dass die letzten Präsidenten der Demokraten eigentlich immer Schulden abgebaut haben, die republikanische Präsidenten hinterlassen haben.
Republikanische Präsidenten erhöhten seit Reagan fast ausnahmslos das Defizit: Reagan (+94 %), G.H.W. Bush (+67 %), G.W. Bush (+1 204 %), Trump (+317 %)
Demokratische Präsidenten konnten das Defizit reduzieren bzw. in Überschüsse verwandeln:
Clinton führte vier Jahre hintereinander Überschüsse ein
Obama halbierte das Erbe der Finanzkrise und reduzierte das Defizit auf rund 585 Mrd $ .

Biden begann mit einem Rückgang nach pandemiebedingten Rekorddefiziten



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Texas ZAHLT DEN PREIS für Trumps TÖDLICHE FEHLER
Texas PAYS THE PRICE for Trump’s DEADLY MISTAKE

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Unglaublich, dieses Horrorkabinett
Schuld war nur das Wetter – Wie Kristi Noem sich und Trump aus der Verantwortung flutete
Es war das Bild eines Regierungsversagens – in Lippenstift und Blazer. Während der Schlamm in den Straßen von Hunt noch dampfte und das Camp Mystic zur Ruine eines Albtraums geworden war, trat Kristi Noem, Trumps Heimatschutzministerin, vor die Kameras. Neben ihr: Greg Abbott, wortkarg, bemüht. Vor ihr: eine aufgewühlte Öffentlichkeit, die wissen wollte, warum niemand rechtzeitig gewarnt wurde. Warum Mädchen starben. Warum Sirenen schwiegen. Und Noem? Sprach über Technik. Nicht über Schuld. Nicht über Trauer. Sondern über „antike Systeme“ und eine angeblich „laufende Modernisierung“ – als hätte der Regen selbst versagt, nicht der Staat. Die Frage eines Reporters, ob es sich um ein grundlegendes Staatsversagen handle, parierte sie mit PR-Routine: Man arbeite daran. Trump wolle ohnehin alles besser machen. Die Systeme seien veraltet. Die Vorregierung sei schuld. Dass Trump selbst von 2017 bis 2021 im Amt war – kein Wort. Dass er 2025 ausgerechnet das Frühwarnsystem durch seine Spargesetze verstümmeln ließ – kein Eingeständnis. Nur Ausflüchte.

Dabei ist die Wahrheit dokumentiert: Hunderte Stellen wurden unter Trumps „One Big Beautiful Bill“ gestrichen – unter anderem bei der Wetterbehörde NOAA. Acht von 122 Wetterämtern in den USA sind personell so unterbesetzt, dass sie nicht mehr rund um die Uhr arbeiten können. Der Sender NPR berichtete bereits im Mai, dass der Wetterdienst derzeit nur notdürftig funktioniere – mit Pflastern statt Reformen. Und als der Guadalupe River anschwoll, war niemand mehr da, der laut genug hätte warnen können. Noem versuchte dennoch, den Ball ins Aus zu spielen. Ja, sie werde die Sorgen „an den Präsidenten weitergeben“. Ja, man wolle „alles tun“, um die Technik zu verbessern. Doch diese Worte kamen zu spät. Für mindestens 47 Menschen. Für 15 Kinder. Für 20 Mädchen, die noch vermisst werden. Es war nicht nur das Wasser, das ihre Leben bedrohte. Es war auch die Ignoranz derer, die hätten helfen können – und lieber Haushaltslöcher stopften als Sirenen ertüchtigten.


Das sind alles ganz große Arschlöcher, Trump und seine korrupte, kriminelle Horrortruppe.

:maga:
 
Donald Trump kündigte bereits an, dass er FEMA – die Katastrophenschutzbehörde – ab Herbst abschaffen wolle. Zukünftig sollen Hilfen direkt vom Weißen Haus ausgezahlt werden. Weniger Geld, mehr Kontrolle. Und für Texas bedeutet das: mehr Abhängigkeit von einem Präsidenten, der Sparmaßnahmen wichtiger findet als funktionierende Warnsysteme. Am Ende bleibt ein Bild: Eine Ministerin, die auf Fragen mit Leerformeln antwortet. Ein Präsident, der sich in Mar-a-Lago sonnt, während Kinder im Dreck ersticken. Und ein Land, das sich fragt, ob seine Regierung noch regiert – oder sich längst aus der Verantwortung verabschiedet hat.
 
Typisch
„JA!“: Republikaner feiert in gelöschtem Beitrag, dass Amerikaner ihre Krankenversicherung verlieren
Derrick Van Orden bejubelte Trumps „Big Beautiful Bill“, durch den Millionen Menschen aus der staatlichen Krankenversicherung Medicaid ausgeschlossen werden.
Millionen einkommensschwacher und behinderter Amerikaner laufen Gefahr laufen, ihre Krankenversicherung zu verlieren. Alles infolge der Verabschiedung von Donald Trumpsund der sogenannten „Big Beautiful Bill“ der Republikaner. Derweil schloss sich Abgeordneter Derrick Van Orden (Republikaner, Wisconsin) den Feierlichkeiten über eines der zerstörerischsten Gesetzesvorhaben in der US-Geschichte an.

„Alles Quatsch“: Van Orden rudert zurück
Van Orden teilte einen Beitrag von einem X-Account namens Logical Luminary, der behauptete: „17 Millionen Menschen haben gerade ihre Krankenversicherung verloren. 18 Millionen Kinder haben gerade ihre Schulmahlzeiten verloren. 3 Millionen Amerikaner haben gerade Lebensmittelhilfe verloren. Und das Defizit ist um 3,5 Billionen Dollar gestiegen. Alles für eine Steuersenkung für Trumps Milliardärs-Spender.“
Darauf reagierte Van Orden in einem inzwischen gelöschten Beitrag mit: „JA!“

 
Die Zahlen der Toten steigen leider.
Mindestens 50 Tote bei Sturzfluten in Texas, 27 Kinder noch vermisst
Der Guadalupe River stieg innerhalb kürzester Zeit um fast acht Meter an. Die heftigen Überschwemmungen überraschten viele. Mehr als 850 Menschen wurden unverletzt gerettet

Kerrville – Die Zahl der Todesfälle bei den Sturzfluten im US-Bundesstaat Texas ist nach Behördenangaben auf mindestens 50 gestiegen. Stand Samstagabend waren es in Kerr County demnach 15 Kinder und 28 Erwachsene, die noch nicht alle identifiziert waren. Zudem wurden in Burnet County drei und in Travis County vier weitere Tote gemeldet, wie mehrere US-Medien übereinstimmend unter Berufung auf die regionale Verwaltung berichteten. In Kendall County starb demnach eine weitere Person.

Vermisst werden noch 27 Mädchen aus einem Sommer-Camp, sagte der Verwaltungschef von Kerrville, Dalton Rice, am Samstagabend auf einer Pressekonferenz. Möglicherweise gebe es noch weitere Vermisste.

"Desaströse Sturzflut" überrascht Camper
Das ländliche Gebiet im Süden der USA nutzten viele Amerikaner, um am verlängerten Wochenende an Flüssen zu campen. Die heftigen Überschwemmungen überraschten viele. Am frühen Freitagmorgen hatte es in dem Gebiet begonnen, heftig zu regnen. In der für Sommercamps beliebten Gegend ist es nach Behördenangaben nicht unüblich, dass Flüsse über die Ufer treten. Allerdings war die Dimension ungewöhnlich. Der Guadalupe River sei in den frühen Morgenstunden innerhalb kürzester Zeit um fast acht Meter angestiegen, sagte Vize-Gouverneur Dan Patrick. Die Rede war von einer "desaströsen Sturzflut". Auch am Samstag regnete es.

 
Timothy Snyder: Trump will ein persönliches Paramilitär, keine US-Armee
Der US-Präsident möchte alles umkrempeln. Das Heer soll die Avantgarde des Untergangs der Demokratie sein. Seine Aufgabe: die vom Führer auserwählten Feinde zu unterdrücken – und zwar innerhalb der USA

In diesem Gastkommentar mahnt der renommierte Historiker Timothy Snyder, dass man in den USA gerade einen "von Perversitäten durchsetzten Versuch des Regimewechsels" beobachten könne. Die Entlassung von wichtigen Führungskadern sei nur der Anfang gewesen.

Es ist eine Binsenweisheit, dass autoritäre Regime mit der Loyalität der Sicherheitskräfte stehen und fallen, und US-Präsident Donald Trump hat seit seiner Rückkehr ins Weiße Haus kaum etwas dem Zufall überlassen. Sein Verteidigungsminister Pete Hegseth entließ sofort ein halbes Dutzend hochrangiger Generäle, darunter den Vorsitzenden des Generalstabs, und ordnete Anfang Mai an, die Zahl der Vier-Sterne-Generäle um 20 Prozent und die der Generäle niedrigeren Ranges um zehn Prozent zu verringern.

 
Sturzflut in Texas
Wichtige Posten bei Wetterdienst unbesetzt
Nach der Sturzflut im US-Bundesstaat Texas mit fast 80 Toten und vielen Vermissten rückt die Rolle des Nationalen Wetterdienstes (NWS) in den Fokus. Wie die „New York Times“ am Samstagabend (Ortszeit) berichtete, blieben wichtige Posten in den örtlichen Niederlassungen des Wetterdienstes zuletzt unbesetzt. Das könnte die Koordination mit den Katastrophenschutzbehörden womöglich erschwert haben.

Im Büro des Nationalen Wetterdienstes in San Angelo, das für einige der am schwersten von den Überschwemmungen betroffenen Gebiete zuständig ist, fehlten laut dem Gewerkschaftsvertreter Tom Fahy ein leitender Hydrologe sowie Meteorologen. Auch im nahe gelegenen Büro des Wetterdienstes in San Antonio, das andere von den Fluten betroffene Gebiete abdeckt, gab es offene Stellen. So fehlte ein Meteorologe für die Warnkoordination und ein wissenschaftlicher Mitarbeiter, sagte Fahy der „New York Times“.


Die Toten gehen auf die Kappe des Don Taco und seinem Horrorkabinett inklusive Murks, der ja da Kahlschlag betrieben hat.

:maga:
 
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