
Trumps Manipulation texanischer Wahlbezirke als neuerlicher Test für die US-Demokratie
Durch sogenanntes Gerrymandering der Wahlbezirke in Texas wollen die Republikaner demokratische Hochburgen kippen, um so die Kongressmehrheit zu retten. Doch es formiert sich Widerstand
Ein Gebilde sieht aus wie ein Wal mit einer überdimensionierten Schwanzflosse. Ein anderes könnte eine Palme mit doppelter Spitze darstellen. Doch das bunte Plakat zeigt keine abstrakte Kunst. Es umreißt die mutmaßlichen künftigen Wahlbezirke des US-Bundesstaats Texas. Die Konturen folgen keiner geografischen oder kulturellen Logik. Ihr einziges erklärtes Ziel: Sie sollen den Republikanern fünf zusätzliche Sitze im Washingtoner Repräsentantenhaus verschaffen.
Die bevorstehende Manipulation der Wahlkreise in dem republikanischen Bundesstaat läuft derzeit noch unterhalb des öffentlichen Radars. Doch sie gefährdet das wichtigste der im kommenden Jahr anstehenden Zwischenziele der US-Demokraten – den Machtwechsel im Kongress. Derzeit halten die Republikaner dort eine knappe Mehrheit von 219 zu 212 Sitzen. Umfragen lassen vermuten, dass Donald Trumps Partei bei den Midterms einige Mandate verliert. Der Neuzuschnitt in Texas würde diesen Einbruch möglicherweise kompensieren.
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Durch sogenanntes Gerrymandering der Wahlbezirke in Texas wollen die Republikaner demokratische Hochburgen kippen, um so die Kongressmehrheit zu retten. Doch es formiert sich Widerstand
Ein Gebilde sieht aus wie ein Wal mit einer überdimensionierten Schwanzflosse. Ein anderes könnte eine Palme mit doppelter Spitze darstellen. Doch das bunte Plakat zeigt keine abstrakte Kunst. Es umreißt die mutmaßlichen künftigen Wahlbezirke des US-Bundesstaats Texas. Die Konturen folgen keiner geografischen oder kulturellen Logik. Ihr einziges erklärtes Ziel: Sie sollen den Republikanern fünf zusätzliche Sitze im Washingtoner Repräsentantenhaus verschaffen.
Die bevorstehende Manipulation der Wahlkreise in dem republikanischen Bundesstaat läuft derzeit noch unterhalb des öffentlichen Radars. Doch sie gefährdet das wichtigste der im kommenden Jahr anstehenden Zwischenziele der US-Demokraten – den Machtwechsel im Kongress. Derzeit halten die Republikaner dort eine knappe Mehrheit von 219 zu 212 Sitzen. Umfragen lassen vermuten, dass Donald Trumps Partei bei den Midterms einige Mandate verliert. Der Neuzuschnitt in Texas würde diesen Einbruch möglicherweise kompensieren.

Trumps Manipulation texanischer Wahlbezirke als neuerlicher Test für die US-Demokratie
Durch sogenanntes Gerrymandering der Wahlbezirke in Texas wollen die Republikaner demokratische Hochburgen kippen, um so die Kongressmehrheit zu retten. Doch es formiert sich Widerstand