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US-News

Der Adler im Kopierer – Wie Trump Putin in Alaska beschenkte, sich selbst blamierte und Geheimpapiere im Drucker vergaß

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Es gibt Symbole, die sind so amerikanisch wie Baseball, Coca-Cola und das „God Bless America“ bei jedem halbwegs patriotischen Grillfest. Der Weißkopfseeadler gehört dazu. Genau den wollte Donald Trump seinem russischen Gast Wladimir Putin beim Alaska-Gipfel schenken – in Bronze gegossen, als „American Bald Eagle Desk Statue“. Doch der Adler flatterte gar nicht erst bis zum Zarentisch. Er landete vorher im Druckerraum des „Hotel Captain Cook“ in Anchorage.

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Dort, wo normalerweise Geschäftsreisende ihre Bordkarten ausdrucken, spuckte der öffentliche Drucker acht Seiten aus, die besser in einem Stahlschrank im Pentagon gelegen hätten: Ablaufpläne, Raumnamen, Telefonnummern, Namenslisten, sogar phonetische Hilfen für die Aussprache russischer Titelträger. „Mr. President POO-tihn“ stand da schwarz auf weiß, als sei es eine Erinnerung für Kindergartenpersonal.

 

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Der Fall Alexandrovich: Wenn Realität zur Verhandlungssache wird
Ein hochrangiger israelischer Cybersicherheitsbeamter wird in Nevada verhaftet, die Anklage lautet auf versuchte sexuelle Ausbeutung eines Kindes. Gerichtsdokumente belegen die Festnahme, Polizeiakten dokumentieren die Kaution von 10.000 Dollar, sein Name prangt auf der Verhaftetenliste. Doch aus Jerusalem kommt eine andere Version: Der Mann sei lediglich befragt worden, von einer Festnahme könne keine Rede sein. Was hier geschieht, ist mehr als ein diplomatischer Zwischenfall – es ist ein Lehrstück über institutionelle Realitätsverweigerung.

Tom Artiom Alexandrovich, 38 Jahre alt, Leiter der Abteilung für technologische Verteidigung bei Israels National Cyber Directorate, einer Behörde, die direkt dem Büro des Premierministers untersteht. Ein Mann also, der Zugang zu sensiblen Informationen hat, der Israels digitale Infrastruktur schützen soll. Anfang August reist er zur Black Hat Konferenz nach Las Vegas, einer der weltweit wichtigsten Veranstaltungen für Cybersicherheit. Dort gerät er in eine verdeckte Polizeioperation: Ermittler geben sich online als Minderjährige aus, um Sexualstraftäter zu überführen. Alexandrovich ist einer von acht Männern, die in die Falle tappen.

 
Trumps Angst vor der eigenen Hauptstadt: Wenn Machtparanoia zur Militärbesetzung wird
Was treibt einen Präsidenten dazu, die Hauptstadt seines eigenen Landes mit Soldaten aus drei verschiedenen Bundesstaaten zu überziehen? Die Antwort liegt nicht in den offiziell vorgeschobenen Gründen von Kriminalität und Obdachlosigkeit, sondern in einer tieferliegenden Angst vor politischer Opposition und demokratischer Kontrolle.

Trumps jüngste Militarisierung Washingtons offenbart eine erschreckende Realität: Ein Präsident, der sich vor der Stadt fürchtet, in der er regieren soll. Die Entsendung von 650 bis 750 zusätzlichen Nationalgardisten aus West Virginia, South Carolina und Ohio zu den bereits stationierten 800 D.C.-Gardisten ist nicht nur unverhältnismäßig – sie ist verfassungsrechtlich bedenklich und politisch entlarvend.

Die vorgeschobene Begründung, Obdachlosigkeit und Kriminalität zu bekämpfen, entpuppt sich bei näherer Betrachtung als fadenscheinig. Gewaltkriminalität in Washington ist niedriger als während Trumps erster Amtszeit – ein Fakt, den selbst Stadtverwaltung dokumentiert hat. Für die Bekämpfung von Obdachlosigkeit benötigt man Sozialarbeiter, Therapeuten und bezahlbaren Wohnraum, keine schwer bewaffneten Soldaten. Die zynische Ironie, dass die für 10 Uhr morgens angesetzte „Grundreinigung“ – ein euphemistischer Begriff für die systematische Vertreibung obdachloser Menschen – militärische Unterstützung erhalten soll, zeigt die Kaltblütigkeit dieser Operation. Was wirklich hinter dieser beispiellosen Machtdemonstration steckt, wird durch Trumps eigene Worte deutlich: Er beklagt die „Unfähigkeit der Stadtregierung, die öffentliche Ordnung aufrechtzuerhalten“ und das dadurch behinderte „effiziente Funktionieren der Bundesregierung“. Übersetzt heißt das: Trump kann es nicht ertragen, dass die überwiegend demokratisch geprägte Hauptstadt ihm politischen Widerstand entgegensetzt.

 
USA stoppen Einreise von Menschen aus Gaza
Nach wütenden Posts der ultrarechten Influencerin Laura Loomer lässt die US-Regierung vorerst keine Menschen aus dem Gazastreifen mehr zur medizinischen Behandlung in die Vereinigten Staaten einreisen.

Das Außenministerium in Washington teilte gestern im Onlinedienst X mit, die Ausstellung von „medizinisch-humanitären“ Visa an Menschen aus dem Palästinensergebiet werde ausgesetzt. Es solle nun eine „komplette und gründliche Überprüfung“ der Prozeduren stattfinden, nach denen diese Art von Einreiseerlaubnissen bislang erteilt worden sei.

Das Ministerium äußerte sich nicht konkret dazu, wieviele solcher „medizinisch-humanitären“ Visa zuletzt an Menschen aus dem Gazastreifen ausgestellt worden waren. Es teilte aber mit, dass es sich um eine „kleine Zahl“ handle.

Die US-Hilfsorganisation Heal Palestine hatte die Reisen von Menschen aus dem Palästinensergebiet zur medizinischen Behandlung in den USA organisiert. Die Organisation hatte kürzlich mitgeteilt, die Verlegung von elf schwer verletzten Kindern aus dem Gazastreifen sowie der sie betreuenden Menschen und von Geschwistern organisiert zu haben.

Loomer mit Einfluss auf Trump
Die ultrarechte Influencerin und Verschwörungstheoretikerin Loomer, der großer Einfluss auf US-Präsident Donald Trump nachgesagt wird, kritisierte dann am Freitag in einer Serie von wütenden Botschaften auf X die Ausstellung der Visa für Menschen aus dem Gazastreifen als „wahrlich inakzeptabel“. Wer auch immer die Visa im US-Außenministerium ausgestellt habe, müsse „gefeuert“ werden.


Loomer ist Jüdin.
 
Wie ein echter Präsident unserem Gegner begegnet

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Wie eine gedemütigte Marionette es tut
 

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Loomer ist Jüdin.
Ja, und? Abgesehen davon, Loomer ist bekannt für offenkundig rassistische, islamfeindliche und verschwörungstheoretische Aussagen. So hat sie unter anderem Verschwörungstheorien zum 11. September verbreitet und sich selbst als „Islamophobin“ bezeichnet.
Sie äußerte sich abwertend über muslimische Mitmenschen, etwa, indem sie sich darüber beschwerte, keinen „nicht-muslimischen Uber-Fahrer“ zu finden.
In einer Rede auf einer weißen Nationalisten-Konferenz in 2022 bezeichnete sie sich selbst als „white advocate“ – ein Verweis auf ihre Nähe zu rechtsextremen Ideen.
Sie verbreitete rassistische Inhalte über Kamala Harris – z. B. den Kommentar, bei einer Harris-Wahl würde das Weiße Haus „nach Curry riechen“.
Wegen Hassreden, Fehlinformationen und extremistischer Inhalte wurde Loomer mehrfach von Plattformen wie Facebook, Twitter (jetzt X), Instagram, Medium, Uber, Lyft, Clubhouse, PayPal, GoFundMe und Venmo verbannt.
 
Trump: „Werde Bewegung anführen, um Briefwahl abzuschaffen“
US-Präsident Donald Trump will vor den Kongresswahlen im kommenden Jahr die Briefwahl und den Einsatz von Wahlautomaten abschaffen. Er werde eine entsprechende Verordnung unterschreiben, kündigte Trump heute an.

„Ich werde eine Bewegung anführen, um die Briefwahl abzuschaffen und, wo wir schon dabei sind, auch die höchst ‚ungenauen‘, sehr teuren und ernsthaft umstrittenen Wahlautomaten“, schrieb er in einem Beitrag in den sozialen Netzwerken, ohne für seine Unterstellung Belege zu liefern.

Der Republikaner hatte bereits am 25. März eine Verordnung zur Änderung des Wahlrechts unterzeichnet. Diese wurde jedoch von Gerichten blockiert, nachdem von den Demokraten geführte US-Bundesstaaten geklagt hatten. Wahlen werden in jedem der 50 US-Bundesstaaten von diesen selbst organisiert.


Na klar, seine Wähler haben ein Problem mit Briefwahl, würde ein wenig Intelligenz voraussetzen. Ist in Österreich und Deutschland ähnlich, die wenigsten Stimmen bekomme FPÖ und AfD von Briefwählern :lol27:

:maga:
 
Nur so als Anschauungsunterricht

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Was Selenskyj und die Europäer in Washington erwartet
Der ukrainische Präsident fliegt in die USA – und die Spitzen Europas kommen mit. Der US-Außenminister dementiert, dass Selenskyj vor "Schikanen" geschützt werden müsse

Kennen Sie die Namen der wichtigsten Staats- und Regierungschefs Europas? Die Liste jener Gäste, die sich an diesem Montag im Weißen Haus die Klinke in die Hand geben werden, liest sich wie die Antwort aus einem Europa-Quiz: EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen, der deutsche Bundeskanzler Friedrich Merz, Frankreichs Präsident Emmanuel Macron, der finnische Präsident Alexander Stubb, die italienische Regierungschefin Giorgia Meloni, ihr britischer Amtskollege Keir Starmer, Nato-Chef Mark Rutte.

Sie alle reisen an, um einen Mann auf einer heiklen Reise zu unterstützen: Wolodymyr Selenskyj. Der Präsident der Ukraine macht sich auf den Weg nach Washington, nachdem US-Präsident Donald Trump erst am Freitag Selenskyjs Gegenspieler, Wladimir Putin, medienwirksam in Alaska getroffen hat. Dabei haben Putin und Trump über ein Kriegsende in der Ukraine verhandelt.

Und nun ist Selenskyj dran. Dass er nicht bereits beim Treffen in Alaska eingebunden war, kritisierten viele. Der ukrainische Staatschef hat aber wenig Handlungsmacht – sein Land, das im Februar 2022 auf Putins Befehl überfallen wurde, ist von US-Hilfe abhängig. Es sei sein Ziel, sagte Trump, ein Dreiertreffen zu ermöglichen.

 
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