Gesucht und vielleicht gefunden: Trumps Exit-Strategie
Der Weg der USA in den Krieg bleibt rätselhaft, die Ziele auch. Festzustehen scheint aber: Donald Trump wird sich schwertun, keinen Schaden zu nehmen
Donald Trump hat nicht nur einen Plan, er hat viele. Zumindest wenn man seinen Äußerungen der vergangenen drei Tage folgt. Seitdem er gemeinsam mit Israel einen Angriff auf die Kommandostrukturen des Iran gestartet hat, dessen Obersten Führer Ayatollah Ali Khamenei töten ließ und die "große Militäraktion" begann, die nun in der ganzen Region für Chaos und weltweit für Sorgen vor einer weiteren Eskalation sorgt, hat er zahlreiche Versionen seiner Zielvorstellung präsentiert.
In zwei Reden auf seiner Plattform Truth Social sprach er von der "völligen Zerstörung" der iranischen Raketen- und Marineinfrastruktur und des Atomprogramms, rief die Bevölkerung des Iran zur Revolution und die Sicherheitsdienste zum Putsch auf. Anderswo nannte er die Freiheit für die Menschen im Iran als Ziel, während er in weiteren Interviews mit US-Medien wiederum "zwei bis drei" gute Kandidaten aus dem Regime anführte, die nach dem Krieg das Land übernehmen könnten. Das wäre dann keine Demokratie und würde den Iranern auch nicht die Freiheit bringen.
Kandidaten gut, aber tot
Aber auch so wird es wohl nicht kommen. Denn, wie Trump in einem weiteren Interview feststellte: Viele dieser Kandidaten seien beim Militärschlag Samstagfrüh ja ebenfalls getötet worden. "Sie hätten verhandeln sollen", sagte er dazu. Er jedenfalls sei weiter bereit zu verhandeln, erklärte Trump in einem wieder anderen Journalistengespräch am Sonntag, bevor er dies zwei Stunden später wieder dementierte.
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Der Weg der USA in den Krieg bleibt rätselhaft, die Ziele auch. Festzustehen scheint aber: Donald Trump wird sich schwertun, keinen Schaden zu nehmen
Donald Trump hat nicht nur einen Plan, er hat viele. Zumindest wenn man seinen Äußerungen der vergangenen drei Tage folgt. Seitdem er gemeinsam mit Israel einen Angriff auf die Kommandostrukturen des Iran gestartet hat, dessen Obersten Führer Ayatollah Ali Khamenei töten ließ und die "große Militäraktion" begann, die nun in der ganzen Region für Chaos und weltweit für Sorgen vor einer weiteren Eskalation sorgt, hat er zahlreiche Versionen seiner Zielvorstellung präsentiert.
In zwei Reden auf seiner Plattform Truth Social sprach er von der "völligen Zerstörung" der iranischen Raketen- und Marineinfrastruktur und des Atomprogramms, rief die Bevölkerung des Iran zur Revolution und die Sicherheitsdienste zum Putsch auf. Anderswo nannte er die Freiheit für die Menschen im Iran als Ziel, während er in weiteren Interviews mit US-Medien wiederum "zwei bis drei" gute Kandidaten aus dem Regime anführte, die nach dem Krieg das Land übernehmen könnten. Das wäre dann keine Demokratie und würde den Iranern auch nicht die Freiheit bringen.
Kandidaten gut, aber tot
Aber auch so wird es wohl nicht kommen. Denn, wie Trump in einem weiteren Interview feststellte: Viele dieser Kandidaten seien beim Militärschlag Samstagfrüh ja ebenfalls getötet worden. "Sie hätten verhandeln sollen", sagte er dazu. Er jedenfalls sei weiter bereit zu verhandeln, erklärte Trump in einem wieder anderen Journalistengespräch am Sonntag, bevor er dies zwei Stunden später wieder dementierte.
Gesucht und vielleicht gefunden: Trumps Exit-Strategie
Der Weg der USA in den Krieg bleibt rätselhaft, die Ziele auch. Festzustehen scheint aber: Donald Trump wird sich schwertun, keinen Schaden zu nehmen