Aktuelles
  • Herzlich Willkommen im Balkanforum
    Sind Sie neu hier? Dann werden Sie Mitglied in unserer Community.
    Bitte hier registrieren

US-News

Wenn Recht zu Schuld wird – und Hilfe zum Verbrechen
Es beginnt mit einem Satz – schwer wie Blei, gesprochen im Anzug, ins Mikrofon eines Fernsehstudios, in einem Land, das einst ein Versprechen war:
„Wer sich für rechtsstaatliche Verfahren im Fall Kilmar Abrego Garcia einsetzt, könnte als Helfer eines Terroristen gelten.“
Das sagte Sebastian Gorka, stellvertretender Berater von Präsident Trump, ein Mann, der sich selbst „Anti-Terror-Zar“ nennt und Begriffe wie „Feind“ und „Terror“ mit der Zielsicherheit eines Propagandisten setzt.
Doch was da ausgesprochen wurde, war keine Analyse. Es war eine Warnung – gegen alle, die helfen. Gegen alle, die sich einsetzen für ein Prinzip, das eigentlich unantastbar sein sollte: das Recht auf ein faires Verfahren.
Plötzlich ist nicht mehr der Machtmissbrauch die Gefahr – sondern der Widerspruch.
Wer nach Rechtsstaatlichkeit ruft, wird kriminalisiert.
Wer sich für Menschlichkeit starkmacht, wird unter Verdacht gestellt.
Wer sich an die Seite eines zu Unrecht Abgeschobenen stellt, dem droht nun die Einstufung als Komplize eines „Terroristen“.
Was aus Amerika wird

Um diese Inhalte anzuzeigen, benötigen wir die Zustimmung zum Setzen von Drittanbieter-Cookies.
Für weitere Informationen siehe die Seite Verwendung von Cookies.


:morontr:
 
Blatt: Trump erwägt seit Monaten Entlassung von Fed-Chef
US-Präsident Donald Trump überlegt einem Medienbericht zufolge seit Monaten, ob er Jerome Powell vom Chefposten bei der US-Notenbank Fed entfernen sollte. Trump habe darüber auch mit dem ehemaligen Fed-Gouverneur Kevin Warsh gesprochen, berichtete heute das „Wall Street Journal“ unter Berufung auf Insider.

Dabei sei auch die Möglichkeit diskutiert worden, Warsh als Powells Nachfolger einzusetzen. Warsh habe sich jedoch dafür eingesetzt, dass Powell seine Amtszeit bis Mai 2026 ohne Einmischung beenden sollte. Eine Stellungnahme der US-Regierung zu dem Bericht lag nicht vor.

Trump kritisierte Powell wiederholt scharf und fordert von ihm insbesondere eine Senkung der Zinsen. Zuletzt erklärte der Präsident, dass er das Ende der Amtszeit Powells kaum abwarten könne.

 
Reisen in die USA – Wichtiger Tipp zum Essen
Viele Restaurants zahlen am Ende ihrer Schicht keine Kreditkartentipps mehr an Server aus. Stattdessen werden diese Tipps besteuert und zu ihrem Gehaltsscheck hinzugefügt, der wöchentlich oder zweiwöchentlich ausgestellt wird.
Da die meisten Gäste mit Karte bezahlen, gehen viele Server nach ihrer Schicht mit leeren Händen nach Hause.
Tipp: Wenn möglich, geben Sie Ihr Trinkgeld bar zurück – besonders im heutigen harten Wirtschaftsklima.

Um diese Inhalte anzuzeigen, benötigen wir die Zustimmung zum Setzen von Drittanbieter-Cookies.
Für weitere Informationen siehe die Seite Verwendung von Cookies.
 
Der Mann, der nicht vergessen wurde – Treffen zwischen Kilmar und Senator Chris Van Hollen
Im späten Dämmerlicht eines Hotelrestaurants in San Salvador, zwischen dem Klirren von Tellern und dem Wispern einer tropischen Nacht, traf Senator Chris Van Hollen auf einen Mann, der längst nicht mehr da sein sollte: Kilmar Abrego Garcia – Salvadorianer, einst wohnhaft in Maryland, abgeschoben durch eine bürokratische Geste, die so kalt wie kalkuliert war.
„Mein Ziel war es, ihn zu sehen“, schrieb Van Hollen später, schlicht. Er hatte seine Frau Jennifer angerufen, um Grüße zu überbringen. Worte der Liebe. Worte der Hoffnung.
Aber was sagt man zu jemandem, der verschwinden sollte?
Kilmar ist nicht nur ein Mensch – er war ein Fehler im System. Ein Mann, den ein amerikanisches Gericht zu schützen versuchte, den aber die Trump-Regierung trotzdem auf einen Flieger setzte, in jenes Land, das heute über 200 Menschen, viele davon unschuldig, aus Venezuela in ein Hochsicherheitsgefängnis gesteckt hat, das so klingt, wie es ist: Terrorism Confinement Center.
Ein Land, in dem Präsident Nayib Bukele den Rechtsstaat mit der Präzision eines Autokraten zerschneidet – unter Applaus. „Nun, da er gesund ist“, schrieb Bukele zynisch auf X, „darf er in salvadorianischer Obhut bleiben.“ Die Emojis: eine US-Flagge, eine salvadorianische, dazwischen ein Händedruck. Diplomatie als Karikatur.
Man hatte Van Hollen tags zuvor noch den Zutritt zu diesem Gefängnis verweigert. Ein Senator der Vereinigten Staaten – angehalten von Soldaten, wie ein Eindringling. Das Symbol war stärker als jedes Statement: Die Tür zur Wahrheit bleibt verschlossen.
Und doch – da saßen sie. Der Senator. Der Deportierte. Zwei Männer, getrennt durch Bürokratie, vereint durch Menschlichkeit.

Um diese Inhalte anzuzeigen, benötigen wir die Zustimmung zum Setzen von Drittanbieter-Cookies.
Für weitere Informationen siehe die Seite Verwendung von Cookies.
 
Sie ist ja gar nicht zu Wort gekommen :mrgreen:
Meloni bei Trump: Nullnummer im Oval Office
Italiens Ministerpräsidentin Giorgia Meloni wird bei ihrem Besuch im Weißen Haus mit Lob überschüttet. Doch zu Wort kommt sie nur selten. Und plötzlich hat der Präsident bei einem Deal zu den Zöllen auch keine Eile mehr

Man wüsste wirklich gerne, was in Giorgia Meloni vorgeht, während sie sich auf dem Sessel vor dem neuerdings vergoldeten Kamin im Oval Office stumm hin- und herbewegt. Zwei Stunden zuvor hat sie der Hausherr überschwänglich als eine der "wirklichen Anführerinnen der Welt" begrüßt und sie für ihre "fantastische Arbeit" gelobt. Doch nun findet Donald Trump offenbar, dass die Scheinwerfer wieder auf ihn gerichtet sein sollten.

Eine halbe Stunde lang redet fast nur er, während die italienische Premierministerin mit leicht gesenktem Kopf zu ihm hinüberschaut. Meloni hat ihre Beine übereinandergeschlagen und sich nach vorne gebeugt. Einmal stellt sie ihren rechten Unterarm senkrecht auf das obere Knie, um ihr Kinn auf der Hand abzustützen. Vielleicht ist es der Jetlag. Aber sonderlich glücklich wirkt die 48-Jährige nicht.

Sie haben keine Berechtigung Anhänge anzusehen. Anhänge sind ausgeblendet.


Dabei waren die Erwartungen an den Besuch der Rechtspopulistin daheim in Europa groß gewesen. Vor ihr hatten zwar schon der französische Präsident Emmanuel Macron und der britische Premierminister Keir Starmer dem starken Mann im Weißen Haus ihre Aufwartung gemacht. Doch da war es noch überwiegend um den Ukrainekrieg gegangen. Nun schwebt der gewaltige Zollhammer über dem alten Kontinent. Manche Beobachter hatten geglaubt, dass die Italienerin Trump mit einer Charmeoffensive einwickeln könnte – sei es zugunsten der gesamten EU oder für eine Sonderbehandlung Italiens.


 

Anhänge

    Sie haben keine Berechtigung Anhänge anzusehen. Anhänge sind ausgeblendet.
Bestellt

Sie haben keine Berechtigung Anhänge anzusehen. Anhänge sind ausgeblendet.
 

Anhänge

    Sie haben keine Berechtigung Anhänge anzusehen. Anhänge sind ausgeblendet.

China hat Zölle auf LNG - wir auf Jeanshosen und Bourbon.
China kauft das Gas jetzt von Russland, weil das Trumpltier eben in seiner unfähigen Art und Weise Zölle auf chinesische Waren verpasst hat. Mit Zöllen auf Gas würde sich China selber schaden.
 
„Nordkoreanische“ Sitten in US-Kabinett
Wie es um den Führungskreis von US-Präsident Donald Trump bestellt ist, lässt sich gut am Ablauf seiner Kabinettssitzungen ablesen. Vor Pressevertretern und -vertreterinnen, also jenen, die noch nicht aus Missliebigkeit verbannt wurden, berichten die Regierungsmitglieder reihum von ihren Errungenschaften. Kaum einer oder eine beginnt die Rede, ohne Trump zu huldigen. Politische Kommentatoren zeigten sich in den vergangenen Tagen indigniert und fühlten sich an Diktaturen wie Nordkorea erinnert.

„The Daily Show“-Moderator Jon Stewart schrieb am Donnerstag auf der Plattform X von „Arschkriecherei auf neuem Niveau“. Stewart zeigte in seiner Show diese Woche eine Montage von Mitgliedern der Regierung – darunter Innenminister Doug Burgum, Außenminister Marco Rubio und Generalstaatsanwältin Pam Bondi –, die Trump während einer Kabinettssitzung mit Dank und Komplimenten überhäufen.


Tja, alle aus Trumpltiers Horrorkabinett müssen seinen Arsch küssen.

:morontr:
 
Der Kranke, der heilte – und der Staat, der schwieg. Der Irrsinn in den USA kennt aktuell keine Grenzen mehr
In einem improvisierten Klinikraum im texanischen Seminole, mitten im Epizentrum eines Masernausbruchs, saß ein Arzt mit roten Flecken im Gesicht. Nicht als Beobachter. Nicht als Patient. Sondern als Heiler. Dr. Ben Edwards, der sich in einem Video vom 31. März selbst als maserninfiziert erklärte, lächelte, sprach ruhig, sagte: „Gestern war ich etwas schlapp. Heute geht’s mir gut.“
Hinter ihm: Kinder, Eltern, Helfer. Vor ihm: die Kamera von „Children’s Health Defense“, jener Anti-Impf-Organisation, die Robert F. Kennedy Jr. einst leitete – bevor er Gesundheitsminister wurde. Und genau dieser Kennedy, nun verantwortlich für das Wohl aller Kinder im Land, besuchte Edwards eine Woche später. Er nannte ihn einen
„außergewöhnlichen Heiler“.
„Die Wirklichkeit ist das Trugbild, das die Wahrheit verdunkelt.“ Und genau das war dieser Moment – ein Bild, das sich selbst widerspricht. Ein Gesundheitsminister lobt einen Arzt, der krank in eine Klinik geht, ohne Maske, ohne Schutzausrüstung. Mit Masern. Eine Krankheit, die laut CDC vier Tage vor und nach dem ersten Hautausschlag hochgradig ansteckend ist. Eine Krankheit, die in Texas bereits drei Menschenleben forderte – darunter zwei Kinder.
Die Reaktion der Fachwelt? Entsetzen. Dr. Craig Spencer, Professor an der Brown University, nennt Kennedys Verhalten „beunruhigend“ und „beängstigend für die nächsten dreieinhalb Jahre“. Dr. Paul Offit, Kinderarzt und Impfspezialist aus Philadelphia, sagt schlicht: „Völlig unverantwortlich.“
Kennedy selbst schweigt zur zentralen Frage: Warum hebt der oberste Gesundheitsbeamte der Vereinigten Staaten nicht die Stimmen derjenigen Ärzte hervor, die sich mit Impfstoffen, Prävention und moderner Medizin dem Ausbruch stellen? Warum statt ihrer ein Mann, der auf nicht validierte Methoden und Eigenbehandlung mit Masern setzt?
Der Sprecher Kennedys verteidigt ihn: Kennedy sei „nicht gegen Impfungen“. Doch seine Handlungen erzählen eine andere Geschichte. Es ist die Geschichte eines Mannes, der seit Jahren mit Misstrauen gegenüber Wissenschaft öffentlich auftritt, nun aber eine Position bekleidet, die genau dieses Vertrauen voraussetzt.

Um diese Inhalte anzuzeigen, benötigen wir die Zustimmung zum Setzen von Drittanbieter-Cookies.
Für weitere Informationen siehe die Seite Verwendung von Cookies.
 
Zurück
Oben