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US-News

"Sie trugen zu den Todesfällen bei"
Eigene KI als Gegner: Grok bringt Musk nach Texas-Flut in Erklärungsnot
Die von Elon Musk entwickelte KI „Grok“ sorgt mit Kommentaren zur Flut in Texas für eine Debatte. Sie wirft der Trump-Regierung eine Mitverantwortung vor – und zielt dabei auch auf Musk selbst.
Die KI „Grok“, entwickelt von Elon Musks Unternehmen xAI, hat mit Aussagen zur Flutkatastrophe in Texas für Aufsehen gesorgt, wie der „Independent“ berichtet. In mehreren geteilten Screenshots auf der Plattform „X“ erklärte Grok, dass Kürzungen während der Trump-Regierung bei der Wetterbehörde NOAA und dem National Weather Service zu unzureichenden Warnmeldungen beigetragen hätten. Dies habe sich negativ auf die rechtzeitige Information der Bevölkerung ausgewirkt.

Grok: „Fakten sind nicht woke, sie sind einfach Fakten“
In einem konkreten Beispiel schrieb Grok: „Trumps NOAA-Kürzungen beeinträchtigten die Hochwasserwarnungen und trugen zu Todesfällen bei.“ Weiter hieß es: „Fakten sind nicht woke, sie sind einfach Fakten.“ In der Diskussion verwiesen Nutzer auch auf Elon Musks frühere Rolle als Leiter des „Department of Government Efficiency“ (DOGE) während der Trump-Regierung. Während dieser Zeit seien zahlreiche Bundesstellen abgebaut und Tausende Mitarbeiter entlassen worden, darunter auch bei der NOAA.

 
Die Kinder, die der Fluss mitnahm – Über 100 Tote nach Flutkatastrophe in Texas, darunter 27 aus einem Sommercamp
Es ist eine Katastrophe von biblischem Ausmaß – und ein Moment, in dem das ganze Land den Atem anhält: Nach den verheerenden Überschwemmungen in Texas ist die Zahl der Todesopfer auf mindestens 104 gestiegen. Noch immer werden Menschen vermisst. Noch immer wühlen Helfer in den Trümmern. Und noch immer ist die Wunde offen, die das Wasser geschlagen hat. Besonders schwer getroffen wurde Kerr County, ein hügeliges Idyll westlich von San Antonio, in dem in jedem Sommer Kinderlager, Kirchenfreizeiten und Familienfeste stattfinden. Hier liegt auch „Camp Mystic“, ein traditionsreiches Mädchenlager am Ufer des Guadalupe River. Was einst ein Ort der Unbeschwertheit war, ist nun ein Trümmerfeld des Schmerzes: 27 der bisher geborgenen Leichen stammen aus diesem Camp – Mädchen, die kamen, um zu tanzen, zu singen, Freundschaften zu schließen. Nun sind sie nicht mehr. Insgesamt wurden allein in Kerr County 84 Tote bestätigt, darunter 28 Kinder. Zehn weitere Camperinnen und ein Betreuer werden noch vermisst. Senator Ted Cruz sprach von „dem Albtraum aller Eltern“ – ein Satz, der wie eine Untertreibung wirkt angesichts der Realität, die sich Rettungsteams, Anwohnern und Familien bietet: zertrümmerte Zelte, umgerissene Bäume, verlorene Kleidung im Schlamm, ein Symbol staatlichen Versagens. Denn obwohl der nationale Wetterdienst in der Nacht zum Freitag mehrfach vor „flash floods“ – Sturzfluten – gewarnt hatte, kam es offenbar zu keiner flächendeckenden Alarmierung vor Ort. Notfall-Sirenen blieben stumm. Eltern erfuhren erst über soziale Netzwerke, dass etwas Schreckliches passiert war. Während Regenmengen fielen, wie sie sonst in einem ganzen Monat niedergehen, lief in Camp Mystic noch das Abendprogramm. Dann kam das Wasser – schnell, brutal, unaufhaltsam. Die Aufräum- und Bergungsarbeiten sind eine Kraftanstrengung, wie sie Texas seit Jahren nicht erlebt hat. Helfer kommen aus allen Teilen des Landes, selbst aus Mexiko: Jesús Gomez, Feuerwehrmann aus der Grenzstadt Acuña, sprach von einer „Suche mit bloßen Händen“. Auch aus Florida und Louisiana wurden Rettungskräfte eingeflogen. Der Boden ist aufgeweicht, viele Wege unpassierbar, die Gefahr weiterer Überschwemmungen besteht – denn neue Regenfälle sind für Montag angekündigt. Gouverneur Greg Abbott erklärte am Sonntag, dass noch immer 41 Menschen als vermisst gelten – eine Zahl, die sich jederzeit ändern kann. Camp Mystic teilte mit, man trauere um „die unersetzlichen Leben unserer Mädchen und Betreuer“ – Worte, die kaum ausreichen, um die Tiefe des Verlusts zu erfassen.

 
Einreise in die USA – Was aktuell an der Grenze zu beachten ist
Wer in die Vereinigten Staaten einreisen möchte, steht am sogenannten „Border Check“ – der Grenzkontrolle – oft vor mehr als nur einem formalen Vorgang. Denn die US-Einreisebehörden prüfen nicht nur Reisedokumente, sondern auch Hintergründe, Absichten und selbst kleinste Abweichungen im Reiseverlauf. Die aktuelle politische und sicherheitspolitische Lage hat dazu geführt, dass Grenzkontrollen verschärft, Befragungen verlängert und Einreisen teilweise ohne klare Begründung verweigert werden. Vor allem in Zeiten umfassender Deportationsmaßnahmen und innenpolitischer Spannungen kann die Einreise an Flughäfen wie Boston, Miami oder Los Angeles zur Ungewissheit werden – selbst für Reisende mit gültigem Visum oder genehmigter ESTA. In den vergangenen Wochen kam es vermehrt zu Zwischenfällen: Menschen wurden stundenlang befragt, Geräte durchsucht, Einreisen abgelehnt. Wer etwa Verwandte in den USA besucht, ein journalistisches oder akademisches Projekt verfolgt oder zuvor schon einmal länger eingereist war, sollte besonders gut vorbereitet sein. Was kann helfen? Eine individuelle Einschätzung Ihrer Einreisesituation ist entscheidend. Über unser kostenloses Anfrageformular können Sie uns Ihr Reisezielund Ihre Fragen mitteilen – wir prüfen für Sie binnen 24 Stunden die aktuelle Lage an der jeweiligen Immigration-Stelle. Dabei analysieren wir offizielle Berichte, Erfahrungswerte, Informationen und Risiken – und geben Ihnen konkrete Hinweise, was Sie beachten sollten. Auch mögliche Alternativen, etwa zur Routenplanung oder zu Flughäfen mit geringerer Kontrolldichte, können wir aufzeigen.

Wichtig: Eine gültige ESTA oder ein Visum garantiert keine Einreise. Entscheidend ist immer die Einschätzung des Grenzbeamten. Mit der richtigen Vorbereitung jedoch können Sie Unsicherheiten minimieren und gut informiert ins Gespräch gehen.

 
Mexikos Präsidentin hat gerade Rettungsteams nach Texas geschickt. Nach all dem Hass. Nach all den einwanderungsfeindlichen Politiken. Nach all dem Rassismus gegenüber braunen Menschen. Sie hat trotzdem geholfen. Sie ist trotzdem erschienen. Sie hat trotzdem das Richtige getan. In einem roten Bundesstaat, der das Gleiche nicht für sie tun würde.
Das ist Führung. Das ist Macht. Das ist eine Frau.

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Frage Sie Frau Eva:
Leni Rastlos ist entsetzt, wenn sie sieht, wie schnell der Pfad der Demokratie in den USA verlassen wird.
,,Per Dekret wollte US-Präsident Trump das Geburtsrecht beschneiden. Doch mehrere Gerichte stoppten ihn. Nun hat der Supreme Court entschieden, dass sie das so wohl nicht durften. Das Urteil könnte Trumps Macht erweitern. US-Präsident Donald Trump hat im Streit über das Geburtsrecht in den USA einen Sieg vor dem Supreme Court erzielt. Das Oberste Gericht entschied, die Anordnungen von Bundesrichtern teilweise auszusetzen, die ein Dekret Trumps vorläufig in den gesamten USA gestoppt hatten. Solche landesweiten Stopps würden wahrscheinlich die Befugnisse der unteren Instanzen überschreiten, hieß es zur Begründung. Im Fokus der Entscheidung stand also nicht die Verfassungsmäßigkeit des Dekrets. Die konservative Richtermehrheit ließ die Möglichkeit offen, dass die von ihm verfügte Änderung des Staatsbürgerschaftsrechts blockiert bleiben könnte. Trump sprach dennoch von einem "monumentalen Sieg". "Eine große, wundervolle Entscheidung, über die wir sehr glücklich sind", so der US-Präsident. "Sie haben gewonnen - und zwar im großen Stil", analysierte auch CNN-Rechtsexpertin Paula Reid mit Blick auf die Trump-Regierung. Der Minderheitsführer der Demokraten im Senat, Chuck Schumer, sprach von einem noch nie dagewesenen und erschreckenden Schritt in Richtung Autoritarismus. "Eine große Gefahr für unsere Demokratie", so Schumer. Einschränkung der automatischen Staatsbürgerschaft.
In den USA gilt nach dem 14. Verfassungszusatz das Geburtsortsprinzip: Alle Menschen, die auf US-Boden geboren werden und der US-amerikanischen Gerichtsbarkeit unterstehen, sind automatisch Staatsbürger - unabhängig vom Aufenthaltsstatus ihrer Eltern. Trump stellt dieses Prinzip infrage. Unmittelbar nach seiner Rückkehr ins Weiße Haus hatte er ein Dekret unterzeichnet, das bestimmten Neugeborenen die Staatsbürgerschaft9 verweigern soll. Betroffen davon sind Kinder, deren Mütter bei der Geburt keinen dauerhaften Aufenthaltsstatus hatten oder sich nur vorübergehend legal in den USA aufhielten - zum Beispiel Touristinnen oder Studentinnen. Voraussetzung ist auch, dass der Vater weder US-Bürger ist noch eine dauerhafte Aufenthaltserlaubnis hat. Die Entscheidung des Supreme Courts könnte nach Einschätzung von US-Medien weitreichende Folgen über den aktuellen Fall hinaus haben. Denn Trump macht von seinen exekutiven Möglichkeiten umfangreich Gebrauch und wird häufiger von Richtern gestoppt. Der Republikaner betonte im Weißen Haus, dass die Regierung nun Zahlreiches vorantreiben könne, das zuvor zu Unrecht von Richtern blockiert worden sei. Auch Justizministerin Pam Bondi wertet den Beschluss als gutes Zeichen für die Regierung. Richter hätten Trumps Politik - von Zöllen über das Militär bis hin zu Einwanderung - blockiert. Das Oberste Gericht ist während Trumps erster Amtszeit durch mehrere Nachbesetzungen politisch nach rechts gerückt. Von den insgesamt neun Richterinnen und Richtern gelten sechs als konservativ und nur drei als liberal. Die heutige Entscheidung fiel entlang dieser Linie mit sechs zu drei."

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Verlorenes Willkommen – Wie Amerika sich selbst vom Tourismus abschneidet
Amerika war einmal ein Sehnsuchtsziel. Ein Land, in dem die Straßen endlos, die Burger fett und die Versprechen groß waren. Heute meidet man es lieber. Während sich der globale Tourismus in Rekordzahlen erholt und Europa, Asien und selbst Afrika wachsende Besucherströme verzeichnen, ist ausgerechnet die einstige Ikone der Fernreise zur umschifften Zone geworden. Laut einer aktuellen Analyse des World Travel & Tourism Council ist die USA das einzige Land weltweit, in dem 2025 ein Rückgang der internationalen Besucherausgaben verzeichnet wird. Bis zu 29 Milliarden Dollar an erwarteten Einnahmen gehen verloren – nicht wegen eines Vulkanausbruchs, nicht wegen einer Pandemie, sondern wegen Politik. Eigentlich war für dieses Jahr ein Wachstum von neun Prozent prognostiziert worden – ein Einnahmeplus von über 16 Milliarden Dollar. Stattdessen verzeichnet die Tourismuswirtschaft nun einen Rückgang von 8,2 Prozent. Was als Sprung gedacht war, ist zur Bruchlandung geworden. Und der Grund liegt offen zutage: Donald Trump. Mit Strafzöllen, Reiseverboten, martialischer Rhetorik und einer Einwanderungspolitik, die mehr an Abschreckung als an Gastfreundschaft erinnert, hat die Regierung ein Klima geschaffen, das alles andere als einladend wirkt. „Während andere Länder die Gäste empfangen, hängt Amerika ein ‚Geschlossen‘-Schild auf“, sagt Julia Simpson vom WTTC – und trifft den Kern.

 
Unter amerikanischer Kontrolle – Wie die USA abgeschobene Migranten in einem salvadorianischen Gefängnis festhalten
Die Wahrheit kam nicht aus Washington, sondern von der salvadorianischen Regierung, Recherchen belegen das klar – und sie widerspricht allem, was das Trump-Regime bislang öffentlich behauptet hat. In einer offiziellen Antwort an den Hochkommissar der Vereinten Nationen für Menschenrechte hat El Salvador eingeräumt, dass die Vereinigten Staaten auch nach der Abschiebung die Kontrolle über venezolanische Migranten behalten, die in das Hochsicherheitsgefängnis CECOT in Tecoluca gebracht wurden. Juristisch und faktisch – so die Formulierung – liege die Verantwortung für diese Männer „ausschließlich bei den zuständigen ausländischen Behörden“. Gemeint: den Vereinigten Staaten von Amerika. Es ist eine brisante Aussage. Denn sie steht im Widerspruch zu allem, was das Heimatschutzministerium, das Weiße Haus und das Justizministerium in den vergangenen Monaten gegenüber Gerichten, Medien und der Öffentlichkeit behauptet hatten: Dass die abgeschobenen Männer sich der amerikanischen Gerichtsbarkeit entzogen hätten, dass die USA keinen Zugriff mehr hätten – und dass eine Rückführung juristisch unmöglich sei. Doch nun belegt ein UN-Dokument, was Menschenrechtsorganisationen und unsere Recherchen von Anfang an vermutet hatten: Grundlage dieser Aussage ist eine offizielle Mitteilung der salvadorianischen Regierung an das UN-Hochkommissariat für Menschenrechte (OHCHR), datiert auf Juni 2025. Damit ist erstmals aktenkundig, was zuvor nur vermutet wurde: Die Vereinigten Staaten behalten auch nach der Abschiebung faktisch und juristisch die Kontrolle über die Männer in salvadorianischer Haft.

 
US-Höchstgericht macht Weg für Massenentlassungen frei
Der Oberste Gerichtshof der USA hat den Weg für die von der Regierung von Präsident Donald Trump angestoßenen Massenentlassungen bei Bundesbehörden freigemacht. Die Richter des Supreme Court hoben gestern eine einstweilige Verfügung einer untergeordneten Instanz vom 22. Mai auf, die einen von der Regierung geplanten weitreichenden Stellenabbau gestoppt hatte.

Die zuständige Richterin hatte damals geurteilt, Trump habe mit der Anordnung seine Befugnisse überschritten.

Der Republikaner hatte im Februar per Dekret eine umfassende Umstrukturierung der Bundesbehörden angeordnet mit dem Ziel, die Zahl der Bediensteten deutlich zu reduzieren, und von der Regierung kritisierte Ämter und Programme aufzulösen. Von den Maßnahmen könnten insgesamt Hunderttausende Angestellte betroffen sein.

 
Texas: Mehr als 160 Menschen nach wie vor vermisst
Nach der verheerenden Flutkatastrophe im US-Bundesstaat Texas werden nach wie vor mehr als 160 Menschen vermisst. „Alleine in dem Landkreis Kerr werden 161 Menschen vermisst“, sagte der texanische Gouverneur Greg Abbott gestern vor Journalisten.

Die Zahl basiere auf Vermisstenmeldungen durch Freunde, Verwandte und Nachbarn. Zuvor war die Zahl der Todesopfer nach Behördenangaben auf mindestens 108 gestiegen.

In Texas war in der Nacht auf Freitag nach heftigen Regenfällen der Wasserstand des Flusses Guadalupe innerhalb von 45 Minuten um acht Meter gestiegen. In der beliebten Ferienregion hatten am US-Nationalfeiertag und dem darauffolgenden Wochenende viele Menschen gecampt.

 
Die Hölle auf Erden – Das Abschiebecenter Krome in Miami
Während das neu errichtete Internierungslager „Alligator Alcatraz“ in den Everglades derzeit zum Symbol einer enthemmten Abschiebepolitik wird, gerät ein anderer Ort stillschweigend in Vergessenheit: das Krome-Abschiebezentrum in Miami. Wir haben in der Vergangenheit mehrfach darüber berichtet, verdeckte Aufnahmen veröffentlicht, Zeug:innen zu Wort kommen lassen.

Krome steht nicht weniger für systemische Härte, für Misshandlungen, Überbelegung und Behördenwillkür – es war nur früher da, früher sichtbar, früher verdrängt. Doch wer heute über „Alligator Alcatraz“ spricht, darf Krome nicht ausklammern. Es ist Teil derselben Geschichte.

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