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US-News

Organisierter Kindesmissbrauch – Ring in USA aufgedeckt
In den USA ermitteln die Behörden in einem schwerwiegenden Fall von organisiertem Kindesmissbrauch mit zahlreichen Opfern. Ein Ring mutmaßlicher Sexualstraftäter soll über längere Zeit in Bibb County im Bundesstaat Alabama operiert haben, wie der zuständige Staatsanwalt Robert Turner Jr. bereits zu Wochenbeginn erklärte. Im Laufe der vergangenen Tage wurden dann weitere Details bekannt.

So seien die Mädchen und Buben zeitweise in einem Bunker festgehalten worden, der eigentlich als Schutzraum vor Stürmen gedacht und teilweise unterirdisch gebaut gewesen sei, erklärte der Sheriff von Bibb County, Jody Wade. Bisher seien zehn Opfer im Alter zwischen drei und 15 Jahren identifiziert worden.

Nach Angaben der Ermittler wurden bisher sieben Verdächtige festgenommen – darunter auch Eltern von manchen Opfern. Erste Anklagen seien erhoben worden, teilte Staatsanwalt Turner mit. Sheriff Wade sagte: „Leider befürchte ich, dass es noch mehr Opfer und noch deutlich mehr Verdächtige geben wird.“

 
US-Regierung will offenbar weitere Universitäten mit Strafen belegen
US-Präsident Trump nutzt Fördermittel des Bundes, um Veränderungen an US-Universitäten zu erzwingen. Die Columbia University hat sich im Streit mit der Regierung zu einer Zahlung in Höhe von 221 Millionen Dollar bereit erklärt

Washington – Die US-Regierung will laut einem Insider Geldstrafen von weiteren US-Universitäten verlangen. Nach Angaben eines Regierungsvertreters, der ungenannt bleiben wollte, wirft die US-Regierung mehreren Universitäten, darunter der Elite-Universität Harvard, vor, nicht ausreichend gegen Antisemitismus vorgegangen zu sein. Nach Zahlung der Geldstrafen sollen dann ausgesetzte Bundesmittel wieder an die Universitäten fließen.

Die Regierung stehe mit mehreren namhaften Universitäten kurz vor einer Einigung. Von den Universitäten lagen zunächst keine Stellungnahmen vor.

Hauptziel soll Einigung mit Harvard sein

 
Trump hat eine Durchführungsverordnung unterzeichnet, die im Wesentlichen die Gesetze außer Kraft setzt, die in den 1960er Jahren die psychiatrischen Anstalten geschlossen haben. Sie erlaubt es den Bundesstaaten erneut, Menschen, die als „Gefahr“ für sich selbst oder andere gelten, gegen ihren Willen zu internieren.

Diese Einrichtungen waren berüchtigt für Lobotomien und extrem schlechte Bedingungen, darunter Vernachlässigung, Missbrauch und Menschenrechtsverletzungen.

Man befürchtet, dass diese Regelung genutzt wird, um Bürger, die nicht in Einwanderungshaftzentren eingesperrt werden können – darunter Transmenschen, Kritiker, politische Gegner, Journalisten und engagierte Frauen – gezielt zu isolieren

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Der Kampf hat sich gelohnt – Andry Hernández Romero, das CECOT und das doppelte Exil eines Überlebenden
Unter dem Titel „Der König ohne Krone“ ( https://kaizen-blog.org/der-koenig-ohne-krone-the-crownless-king/ ) brachten wir den Fall erstmals in die Öffentlichkeit, reisten nach El Salvador, sprachen mit Angehörigen, dokumentierten Haftbedingungen, involvierten auch das Immigrant Defenders Law Center und die Human Rights Campaign. Was damals wie ein Einzelfall wirkte, entpuppte sich als Teil eines Systems: ein queerer Geflüchteter, abgeschoben in ein Folterregime – und instrumentalisiert durch eine Regierung, die Menschenrechte zur Verhandlungsmasse machte. Heute, Monate später, ist Andry Hernández Romero wieder bei seiner Familie. Nicht in Freiheit – aber lebendig. Und mit einer Stimme, die nicht mehr schweigt.

 
Mindestens 11 Menschen in US-Supermarkt niedergestochen
Mindestens elf Menschen sind in einem Supermarkt im US-Bundesstaat Michigan niedergestochen und verletzt worden. Eine verdächtige Person wurde nach dem Vorfall in Traverse City am Samstag (Ortszeit) festgenommen, wie die Polizei auf X mitteilte.

Ein Krankenhaus in der Stadt bestätigte auf Facebook, es würden elf Menschen behandelt. Die Polizei machte bisher keine konkreteren Angaben zu den Verletzten oder zu möglichen Hintergründen der Tat.

Traverse City liegt im Norden der USA am Michigansee, etwa 400 Kilometer nordwestlich von Detroit.


 
US-Raumfahrtbehörde
Rund 20 Prozent der Mitarbeiter sollen Nasa verlassen
Donald Trumps Kahlschlag in Behörden und Wissenschaftseinrichtungen trifft auch die US-Raumfahrtbehörde. Einer Sprecherin zufolge verliert die Nasa rund 3900 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.
Gut 20 Prozent der Mitarbeiter sollen die US-Raumfahrtbehörde Nasa verlassen. Etwa 3870 Personen würden gehen und rund 14.000 bleiben, teilte eine Nasa-Sprecherin der Nachrichtenagentur dpa mit. Ziel sei es, eine schlankere und effizientere Organisation zu werden und zugleich in der Lage zu bleiben, ein »goldenes Zeitalter der Erforschung und Innovation, auch auf dem Mond und dem Mars«, anzustreben. Die Sicherheit habe dabei nach wie vor oberste Priorität.

Beamte, die in eine aufgeschobene Kündigung eingewilligt haben, sollen bis zu einem vereinbarten Termin vom Dienst freigestellt werden. Der Nasa zufolge können sich die Zahlen in den kommenden Wochen noch leicht ändern.

 
„Mein 0 % Arbeitslosenplan“ – Auschwitz als Kulisse eines republikanischen Kandidaten
Manchmal ist ein einzelnes Bild genug, um das moralische Vakuum einer politischen Bewegung bloßzulegen. Kyle Langford, republikanischer Kandidat für das Amt des Gouverneurs von Kalifornien im Jahr 2026, hat genau das geschafft – mit einem Selfie vor dem Lagertor von Auschwitz und der Bildunterschrift: „My 0% Unemployment Plan“. Hinter ihm: der zynische Schriftzug „Arbeit macht frei“. Davor: ein selbstzufriedenes Lächeln. Und darunter: die Flagge der USA. Es ist eine Grenzüberschreitung, die kaum fassbar ist – nicht in ihrer Geschmacklosigkeit, sondern in ihrer bewussten Verachtung historischer Würde.

Die Reaktion des Staatlichen Museums Auschwitz-Birkenau ließ nicht lange auf sich warten. In einem deutlichen Statement schrieb die Gedenkstätte: „Die Instrumentalisierung der Tragödie all jener, die im deutschen NS-Konzentrations- und Vernichtungslager Auschwitz inhaftiert und ermordet wurden, für politische Zwecke ist ein zutiefst moralisches Versagen. Auschwitz ist kein Requisit.“ Der Satz richtet sich nicht nur an Langford, sondern an ein Amerika, in dem rechte Kräfte zunehmend bereit sind, selbst die dunkelsten Kapitel der Menschheitsgeschichte zur Staffage ihrer Ideologie zu machen. Doch Langford dachte nicht daran, zurückzurudern. Stattdessen bekräftigte er öffentlich, Auschwitz sei tatsächlich sein Modell für eine Arbeitslosenquote von null Prozent.

 
Fragen zu Flugsicherheit nach neuem Vorfall
Am Himmel über den USA hat es erneut einen Beinahe-Zusammenstoß gegeben: Ein US-Linienflugzeug musste am Freitag ein abruptes Manöver fliegen, um eine Kollision mit einer anderen Maschine zu verhindern. Und auf dem Flughafen in Denver mussten am Samstag Passagiere wegen Feuers über Notrutschen das Flugzeug verlassen. All das lässt immer mehr die Frage nach der Flugsicherheit in den USA aufkommen – und ob Entlassungen der Grund dafür sind.

Der US-Linienflug am Freitag war von Burbank nahe Los Angeles nach Las Vegas unterwegs. Er selbst und mehrere weitere Passagiere seien aus ihren Sitzen an die Kabinendecke geschleudert worden, als die Maschine der Fluggesellschaft Southwest Airlines plötzlich Dutzende Meter weit absackte, berichtete am Samstag der Komiker Jimmy Dore via X über den Vorfall.

Der Pilot berichtete laut Dore in einer Borddurchsage, er habe einem anderen Flugzeug ausweichen müssen, „das direkt auf uns zukam“. Die US-Luftfahrtbehörde FAA nahm Ermittlungen zu dem Vorfall auf. Laut FAA gab es auf Flug 1496 von Southwest Airlines einen Alarm, „wonach sich eine andere Maschine in der Umgebung befand“.

Stark angestiegen, dann stark abgesackt
Die Fluggesellschaft erklärte, während des Steigflugs nach dem Start vom kalifornischen Burbank habe es zweimal Alarm gegeben, woraufhin das Flugzeug stark angestiegen und abgesackt sei. Die Maschine habe ihren Flug nach Las Vegas anschließend fortsetzen können und sei ohne Zwischenfall gelandet. Laut Southwest Airlines wurden zwei Besatzungsmitglieder verletzt, alle Passagiere seien unverletzt geblieben.

 
„Festnahmen auf Zuruf“ – Wie Trump und Gabbard den Rechtsstaat attackieren und selbst Republikaner zögern
Tulsi Gabbard hat geliefert. Mit einem öffentlichen Paukenschlag präsentierte die neue Geheimdienstchefin der USA ihre Auswertung interner Unterlagen zur Russlandaffäre rund um die Wahl 2016 – und stieß damit ein politisches Beben an, das Präsident Trump gezielt zur Eskalation nutzt. Die Veröffentlichung, so Trumps Lesart, beweise einen „versuchten Staatsstreich“ unter seinem Vorgänger Barack Obama. Jetzt müsse es „sehr ernste Konsequenzen“ geben. Was Trump darunter versteht, machte er auf seinem Netzwerk Truth Social deutlich: ein KI-generiertes Video zeigt Obama in Handschellen, daneben digitale Polizeifotos seiner einstigen Kabinettsmitglieder. Wir haben darauf verzichtet, diesen Müll hier zu zeigen. Doch selbst in den eigenen Reihen stößt der Präsident mit diesem Vorstoß auf Zurückhaltung. Zwar herrscht innerhalb der Republikanischen Partei große Einigkeit darüber, dass die Enthüllungen Gabbards politisch brisant sind – „wirklich erschütternd“, nennt sie der Mehrheitsführer im Repräsentantenhaus, Steve Scalise. Doch von der offenen Forderung nach Festnahmen oder Anklagen, wie sie Trump nun offensiv erhebt, wollen viele seiner Parteifreunde noch nichts wissen. Stattdessen setzen sie auf eine vertraute Formel: „Erst ermitteln, dann urteilen.“ Die Arbeit beginne gerade erst, betonte Scalise. Und auch Speaker Mike Johnson blieb vage, sprach von einem „klaren Verdacht“, kündigte aber nur „neue Werkzeuge zur Rechenschaft“ an – ohne zu benennen, welche.

 
USA: Drei Tote bei Schüssen vor Casino
Bei einem Schusswaffenangriff vor einem Casino im US-Staat Nevada sind drei Menschen gestorben. Das teilten die örtlichen Behörden mit. Zwei weitere Verletzte seien im Krankenhaus und in kritischem Zustand. Der mutmaßliche Schütze sei gestellt worden und habe dabei ebenfalls eine Schussverletzung erlitten. Er sei ins Krankenhaus gebracht worden.

Die Polizei hatte zunächst keinen Grund zur Annahme, dass sich der Verdächtige und die Opfer gekannt haben könnten. Das Motiv, warum geschossen wurde, blieb unklar.

Auch Tote bei Schusswechsel in New York
In New York sind US-Medienberichten zufolge mindestens fünf Menschen durch Schüsse getötet worden, darunter ein Polizist und der mutmaßliche Schütze. „Vier Menschen, darunter ein Beamter der New Yorker Polizei, wurden bei der heutigen Schießerei in Manhattan getötet“, berichtete der Sender CNN unter Verweis auf Polizeikreise. Der mutmaßliche Schütze sei vermutlich an einer „sich selbst zugefügten Verletzung“ gestorben, hieß es weiter.

 
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