Die Hexenmeisterin aus Westchester – Laura Loomers Aufstieg zu einer der gefährlichsten Frauen Amerikas
Es ist drei Uhr morgens im Eisenhower Executive Office Building, und während Washington in trügerischer Ruhe verharrt, scrollt Laura Elizabeth Loomer durch ihre Screenshot-Sammlung – ein digitales Waffenarsenal, mit dem sie Karrieren exekutiert und Kabinette stürzt wie eine Jakobinerin der Algorithmen. „Ich bin Zivilistin“, verkündet sie mit perverser Genugtuung auf X, nachdem wieder ein hochrangiger Beamter auf ihre Intervention hin gefeuert wurde. „Es sollte jeden erschrecken, dass es eine Zivilistin brauchte, die Alarm schlug wegen Menschen aus Gaza, die mit vom Außenministerium ausgestellten Visa in unser Land kommen.“ Die Worte triefen vor kalkulierter Häme, während das State Department hastig verkündet: „Alle Besuchervisa für Personen aus Gaza werden gestoppt“ – eine direkte Reaktion auf Loomers Kampagne, die sie stolz als „EILMELDUNG“ markiert: „TRUMP-REGIERUNG STOPPT VISA FÜR MENSCHEN AUS GAZA NACH LAURA LOOMERS ANFRAGEN.“
Geboren am 21. Mai 1993 in der sterilen Vorstadtgeometrie von North Castle, Westchester County, wo die Hecken mit Laserpräzision geschnitten werden und republikanische Bürgerlichkeit wie Formaldehyd in der Luft hängt, hat sich Loomer zur ungekrönten Großinquisitorin eines Systems aufgeschwungen, das seine demokratischen Sicherungen wie Dominosteine fallen lässt. Mount Holyoke College, jene liberale Bastion weiblicher Bildungselite, spuckte sie nach einem Semester aus – oder war es umgekehrt? Die Barry University in Miami, wo sie 2015 ihren Bachelor in Broadcast Journalism erhielt, wurde zur Schmiede ihrer Radikalisierung. Schon damals perfektionierte sie die Kunst der Infiltration: Als verdeckte „Journalistin“ für James O’Keefes Project Veritas schlich sie sich in Hillary Clintons Wahlkampfzentrale, später kettete sie sich an Twitters New Yorker Bürogebäude – eine Performance der Selbstviktimisierung, nachdem die Plattform sie wegen Hassrede gesperrt hatte.
kaizen-blog.org
Es ist drei Uhr morgens im Eisenhower Executive Office Building, und während Washington in trügerischer Ruhe verharrt, scrollt Laura Elizabeth Loomer durch ihre Screenshot-Sammlung – ein digitales Waffenarsenal, mit dem sie Karrieren exekutiert und Kabinette stürzt wie eine Jakobinerin der Algorithmen. „Ich bin Zivilistin“, verkündet sie mit perverser Genugtuung auf X, nachdem wieder ein hochrangiger Beamter auf ihre Intervention hin gefeuert wurde. „Es sollte jeden erschrecken, dass es eine Zivilistin brauchte, die Alarm schlug wegen Menschen aus Gaza, die mit vom Außenministerium ausgestellten Visa in unser Land kommen.“ Die Worte triefen vor kalkulierter Häme, während das State Department hastig verkündet: „Alle Besuchervisa für Personen aus Gaza werden gestoppt“ – eine direkte Reaktion auf Loomers Kampagne, die sie stolz als „EILMELDUNG“ markiert: „TRUMP-REGIERUNG STOPPT VISA FÜR MENSCHEN AUS GAZA NACH LAURA LOOMERS ANFRAGEN.“
Geboren am 21. Mai 1993 in der sterilen Vorstadtgeometrie von North Castle, Westchester County, wo die Hecken mit Laserpräzision geschnitten werden und republikanische Bürgerlichkeit wie Formaldehyd in der Luft hängt, hat sich Loomer zur ungekrönten Großinquisitorin eines Systems aufgeschwungen, das seine demokratischen Sicherungen wie Dominosteine fallen lässt. Mount Holyoke College, jene liberale Bastion weiblicher Bildungselite, spuckte sie nach einem Semester aus – oder war es umgekehrt? Die Barry University in Miami, wo sie 2015 ihren Bachelor in Broadcast Journalism erhielt, wurde zur Schmiede ihrer Radikalisierung. Schon damals perfektionierte sie die Kunst der Infiltration: Als verdeckte „Journalistin“ für James O’Keefes Project Veritas schlich sie sich in Hillary Clintons Wahlkampfzentrale, später kettete sie sich an Twitters New Yorker Bürogebäude – eine Performance der Selbstviktimisierung, nachdem die Plattform sie wegen Hassrede gesperrt hatte.
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