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US-News

Bericht: Nationalgarde ab September in Chicago
Das Pentagon will einem Bericht der „Washington Post“ zufolge bereits im September auch in Chicago die Nationalgarde im Kampf gegen Kriminalität einsetzen.

Die Planung umfasse mehrere Optionen, darunter die Entsendung einiger Tausend Angehöriger der zum US-Heer gehörenden militärischen Reserveeinheit in die drittgrößte US-Stadt im Bundesstaat Illinois, berichtete die Zeitung unter Berufung auf mit der Angelegenheit vertraute Beamte.

Das Weiße Haus und das Pentagon lehnten laut Zeitung eine Stellungnahme ab. Man wolle keine Spekulationen über künftige Operationen anstellen, hieß es aus dem Verteidigungsministerium. Der Gouverneur von Illinois, Jay Robert Pritzker, und der Bürgermeister von Chicago, Brandon Johnson, beide Demokraten, warfen dem republikanischen US-Präsidenten Donald Trump dagegen vor, Chaos zu stiften.

Offenbar schon lange geplanter Einsatz
„Nachdem Trump Los Angeles und Washington D.C. als Testgelände für autoritäre Übergriffe genutzt hat, spielt er nun offen mit dem Gedanken, andere Bundesstaaten und Städte zu übernehmen“, sagte Pritzker. Auf der Plattform X schrieb er, Trump und die Republikaner versuchten, ihre Partei als Partei für Recht und Ordnung darzustellen. „Das könnte nicht weiter von der Wahrheit entfernt sein.“

 
Trumps Drohgebärden – Militär gegen Baltimore und die Eskalation einer Präsidentschaft
Gestern hatten wir bereits berichtet, dass wir auf dem Weg nach Baltimore sind – wegen der anstehenden Gerichtsverhandlung im Fall Kilmar Garcia. Heute nun erleben wir, wie Donald Trump genau diese Stadt ins Visier nimmt und offen damit droht, die Nationalgarde aufmarschieren zu lassen. Wir fahren also zum Gericht, um über den weiteren Verlauf des Verfahrens zu berichten, und finden uns plötzlich inmitten eines politischen Machtspiels wieder, das mit Soldaten, Panzern und martialischen Drohungen spielt. Eine Reise ins Justizsystem, die wie eine Frontberichterstattung enden könnte – LOL.

Trump hat seine Rhetorik erneut verschärft und droht, das Militär in weitere amerikanische Städte zu entsenden. Dieses Mal traf es Baltimore – und damit den demokratischen Gouverneur von Maryland, Wes Moore. Was als Einladung zu einem gemeinsamen Stadtrundgang begann, endete in einem verbalen Schlagabtausch, der die politischen Frontlinien der Vereinigten Staaten schonungslos offenlegt. Moore hatte Trump aufgefordert, die Realität vor Ort kennenzulernen, statt aus der Ferne gegen Baltimore zu polemisieren. „Der Präsident lebt in einer seligen Unwissenheit“, erklärte Moore am Sonntag in der CBS-Sendung Face the Nation. Während er selbst über die Belange der Menschen rede, verschwende Trump seine Zeit damit, über ihn zu reden. Trumps Antwort kam wie so oft über Truth Social – in dem Tonfall, der längst sein Markenzeichen ist: spöttisch, aggressiv, herablassend. Moore habe ihn „in einem ziemlich unhöflichen und provokativen Ton“ eingeladen, schrieb der Präsident, und drohte unverhohlen, in Baltimore die Nationalgarde einzusetzen.

 
Trump hat Berichten zufolge das Militär angewiesen, Pläne zu entwerfen, um Truppen gegen Amerikaner in anderen Regionen einzusetzen, die letztes Jahr nicht für ihn gestimmt haben.
Chicago ist wahrscheinlich als Nächstes dran – nach Washington, D.C

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Vom Fanatismus zur Fassungslosigkeit – Trisha Hopes Bruch mit Trump
Trisha Hope war nie eine Randfigur. In der Welt des Trumpismus gehört sie zu den Lauten: selbsternannte Nationaldelegierte aus Texas, Daueraktivistin, Chronistin und Cheerleaderin in Personalunion. Ihre Buchreihe „Just the Tweets“ machte sie zur Kuratorin des Trump-Kosmos – Seite um Seite ein Archiv der Anbetung. Sie reiste, warb, sammelte Spenden, organisierte, verteidigte. Fanatisch ist kein hartes Wort für jemanden, der drei Wahlkämpfe lang alles gab und daraus ein persönliches Projekt machte. Und dann, wie wir jetzt erfahren haben, Anfang Juli, der Bruch in einem einzigen Ausruf: „Ich habe diesen Mann drei Mal gewählt, ich habe für ihn Wahlkampf gemacht, ich habe mir den Arsch aufgerissen, und ich habe das Gefühl, dass ich ihn überhaupt nicht wiedererkenne. Das ist widerlich!“ Ein Schrei aus dem Inneren der Bewegung, kein Zuruf von außen. Wer die Loyalitätsökonomie des Trump-Milieus kennt, spürt in diesem Satz die tektonische Verschiebung: Nicht der Gegner zweifelt, sondern die Gläubige. Die Antworten darunter lesen sich wie eine Momentaufnahme amerikanischer Gegenwart. Da sind die Treuen, die ebenfalls taumeln und den Augenblick als Schlag in die Magengrube beschreiben. Da sind die Spötter, die ihr nüchtern vorrechnen, dass man sich über Tausende Lügen, Beleidigungen und Eskapaden nicht erst im dritten Anlauf wundern kann: „Du hast ihn drei Mal gewählt. Aber dies ist dein Bruchpunkt?“ Da sind die Entzauberten, die ihr zuraunen, man habe doch seit Jahren sehen können, wie aus Charisma Kulte werden und aus Kampagnen Kassen. Und natürlich sind da die, die den Schmerz sofort in Verschwörungsbrei rühren – plötzlich geht es wieder um Israel, um Schattenmächte, um die alten Ausweichbahnhöfe der radikalisierten Welterklärung.

Bemerkenswert ist weniger die Zuspitzung als die Nüchternheit, die in vielen Repliken mitschwingt. Man liest den lakonischen Ton derer, die nicht triumphieren, sondern protokollieren: Es lag immer vor dir. Der Kultführer hat nie versucht, es zu verbergen. Frauenfeindliche Sprüche waren kein Betriebsunfall, sondern Dauerprogramm. Die skrupellose Selbstinszenierung – von der Bühne bis ins Familienalbum – war nie subkutan, sondern grell ausgeleuchtet. Selbst die groteske Höflichkeitsadresse an Ghislaine Maxwell im Gefängnis war öffentlich, nicht hinter vorgehaltener Hand. Der Schock, den Trisha Hope nun formuliert, sagt deshalb weniger über ihn als über die Mechanik von Glauben, Zugehörigkeit und Selbstschutz aus. Loyalität ist dort nicht Meinung, sondern Identität – und Identität hat die längste Halbwertszeit in der Politik. Gerade darum ist dieser Tweet so aufschlussreich. Er ist kein politischer Positionswechsel, sondern ein biografischer Riss. Aus dem „Wir“ der Bewegung wird für einen Moment ein „Ich“, das sich nicht mehr wiedererkennt. Und doch wirkt die Szene, als stünde hinter dem Vorhang schon die nächste Kulisse bereit – die Versuchung, den Zweifel in eine neue Erzählung zu verwandeln, in der wieder andere schuld sind: Berater, Medien, Feinde, das Schicksal. Der Kult lebt von dieser ständigen Umlenkung. Dass sich in den Antworten zugleich Zorn, Häme, Fürsorge und Müdigkeit mischen, zeigt, wie brüchig die Lager seit längerem geworden sind. Man spürt die Erschöpfung einer Öffentlichkeit, die das alles schon einmal gesehen hat.

 
Gute Frage: Was wäre, wenn Mexiko beschließen würde, auf seiner Seite der Mauer Treppen zu bauen?

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Nationalgardisten in Washington tragen nun Waffe
Die von US-Präsident Donald Trump in die Hauptstadt Washington entsandten Nationalgardisten sind nach Angaben ihrer Kommandoleitung nun bewaffnet. Seit dem späten Abend (Ortszeit) würden die Nationalgardisten ihre Dienstwaffen tragen, hieß es von der Joint Task Force DC, der die Nationalgardisten unterstellt sind.

Sie dürften Gewalt nur „als letztes Mittel und ausschließlich als Reaktion auf eine unmittelbare Gefahr für Leib und Leben“ anwenden, hieß es in einer Stellungnahme. In Washington sind derzeit mehr als 1.900 Angehörige der Nationalgarde stationiert.

Einsatz rund um Weißes Haus und in „Öffis“
Aus Pentagon-Kreisen hieß es am Freitag, dass die Mitglieder der Nationalgarde „bald“ bewaffnet würden. Dies geschehe auf Anordnung des Verteidigungsministers, sagte ein Ministeriumsvertreter, der anonym bleiben wollte.

 
Demokraten stellen Trumps Befugnis für Truppeneinsatz in Chicago infrage
Trump will auch in Chicago das Militär gegen angeblich überbordende Kriminalität einsetzen. Die Demokraten sind empört

Washington – Der Minderheitsführer der Demokraten im US-Repräsentantenhaus, Hakeem Jeffries, hat Präsident Donald Trump die rechtliche Befugnis für einen etwaigen Militäreinsatz in Chicago abgesprochen. Zuvor war bekannt geworden, dass das Pentagon erste Planungen für eine mögliche Entsendung von Truppen der Nationalgarde aufgenommen hat. "Es gibt keine Grundlage und keine Befugnis für Donald Trump, zu versuchen, Bundestruppen in die Stadt Chicago zu schicken", sagte Jeffries Sonntag CNN.

Er warf Trump vor, eine Krise herbeireden zu wollen. Der Gouverneur von Illinois, JB Pritzker, hatte zuvor erklärt, es gebe keinen Notstand, der einen solchen Einsatz rechtfertige. Trump hatte zuletzt die Nationalgarde in Washington eingesetzt und dies mit dortigen Gewaltverbrechen begründet.

Kriminalität ist rückläufig
Der Republikaner stellt die Hauptstadt als von einer Kriminalitätswelle erfasst dar, obwohl offizielle Daten einen Rückgang der Verbrechenszahlen zeigen. In der Folge kündigte der Präsident an, sein Vorgehen auf Chicago auszuweiten. Zudem brachte er einen Einsatz in der ebenfalls von Demokraten regierten Stadt Baltimore ins Spiel. Der Bürgermeister von Chicago, Brandon Johnson, hat darauf verwiesen, dass die Mordrate in der Stadt im vergangenen Jahr um mehr als 30 Prozent und die Zahl der Schießereien um fast 40 Prozent gesunken sei. Auch in Baltimore ist die Kriminalität rückläufig.


Naja, in Washington hat sich die Kriminalrate erhöht, weil Don Taco Präsident ist und sein Horrorkabinett aus zweifelhaften Figuren besteht.

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US-Forscher übersiedelt wegen Trump nach Wien
Angesichts der Kürzungen in der US-Forschungslandschaft durch die Regierung von US-Präsident Donald Trump bemühen sich zahlreiche Länder, Forscherinnen und Forscher aus den USA abzuwerben. In Wien begann nun offiziell der erste Wissenschaftler aus den USA einen neuen Job. Er wird am KI-Biotechnik-Institut „Aithyra“ forschen.

Wali Malik steht in einem leeren Raum in der Wiener „Marxbox“, einem Bürogebäude des im Vorjahr gegründeten Instituts für künstliche Intelligenz (KI) in der Biomedizin, „Aithyra“, das zur Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW) gehört. Malik soll hier ein KI-getriebenes Robotiklabor von Grund auf neu konzipieren. Ziel sei eine Art KI-„Copilot“ zu entwickeln, der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler bei groß angelegten medizinischen und biotechnologischen Experimenten unterstützt.

„In einem Jahr wird hier alles voller Roboter sein“, sagt Malik und deutet in den leeren Raum, „es wird ein ziemliches Gewusel werden.“ Die Hoffnung sei mithilfe von KI-gestützten Lösungen die Ursachen von Krankheiten schneller zu entdecken.

„Wissenschaft wurde politisiert“
Der 38-Jährige startet in Wien nicht nur in eine neue Aufgabe, sondern auch in ein neues Leben. Mitte August hat der Biotechniker seine Zelte an der US-Ostküste abgebrochen und ist gemeinsam mit seiner Frau und seinen drei Töchtern von Boston nach Wien übersiedelt. 17 Jahre hatte Malik in den USA für verschiedene Biotech-Unternehmen gearbeitet und geforscht. Dass nun ein neues Kapitel in Österreich für ihn beginnt, liegt an Donald Trump.

 
Trump droht US-Sendern mit Lizenzentzug
Wegen angeblich unausgewogener Berichterstattung droht US-Präsident Donald Trump den Sendern ABC News und NBC News mit dem Verlust ihrer Sendelizenz. Ungeachtet seiner hohen Beliebtheit verbreiteten die Sender zu „97 Prozent schlechte Geschichten“ über ihn und berichteten unfair über Republikaner beziehungsweise Konservative, schrieb Trump heute in mehreren Posts auf seiner Plattform Truth Social.

„Nach Ansicht vieler“ sollte den Nachrichtenkanälen dafür ihre Sendelizenz von der Telekommunikations-Aufsicht FCC entzogen werden. „Da wäre ich komplett dafür, weil sie so voreingenommen und unaufrichtig sind, eine tatsächliche Bedrohung für unsere Demokratie!!!“

Die Sender, die Trump als „Fake News“ bezeichnete, müssten nach Ansicht des Präsidenten zudem eigentlich „Millionen Dollar an Lizenzgebühren im Jahr“ zahlen für „das Privileg, jederzeit und überall die wertvollsten Funkwellen nutzen zu können“.

FCC als Behörde für Trumps Agenda
In einer traditionell eigentlich neutralen Rolle vergibt die FCC unter anderem Sendelizenzen für Hörfunk und Fernsehen in den USA. In Trumps zweiter Amtszeit ist die Behörde vermehrt zu einem Instrument geworden, um die Agenda des Präsidenten umzusetzen. Ihren Vorsitzenden, den Republikaner Brendan Carr, hatte Trump bereits kurz nach seiner Wahl im November bestimmt.

 
Ja, der cerebral entkernte Clown
US-Vizepräsident Vance behauptet, der Zweite Weltkrieg wäre durch Verhandlungen beendet worden, also Gespräche mit den Nazis. Was für ein unfassbarer Schwachsinn! Der Zweite Weltkrieg endete mit der Niederlage der Nazis in Deutschland und Österreich, nachdem ihr Führer Hitler sich das Hirn weggeblasen hatte.

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