Trumps Wochenende an Moskaus Seite: Putins Diesel für Amerikas Zapfsäulen, ein neuer Präsident für Kiew
In Saporischschja gruben Retter am Samstag 20 Tote aus einem zerschlagenen Wohnblock, drei davon Kinder, 18 weitere lagen verletzt im Schutt. Ein Mann saß auf den Trümmern und telefonierte, als wäre das die neue Ordnung der Dinge. Am selben Samstag trat Donald Trump in Washington vor die Mikrofone und erklärte, das Problem sei der Mann unter diesen Bomben. Die Ukraine solle sich „einen neuen Präsidenten“ suchen. Einen Tag zuvor hatte er Putins Diesel gekauft. Dem Beschossenen wird die Schuld gereicht, dem Brandstifter der Markt.
Beide Schritte gehören zusammen. Am Freitag verkündete Trump den Handel, Russland werde Diesel an die USA und an die Weltmärkte liefern, und Washington hob die Sanktionen auf russische Dieselausfuhren bis April auf. Zunächst mehr als 300.000 Tonnen, im November weitere 500.000. Danach eine Million, bald darauf drei weitere Millionen. Der Kreml gab nichts dafür her, Putin bestätigte nach einem Telefonat nur seine „Bereitschaft“ zu liefern, ohne eine einzige Zahl zu nennen. Noch am Freitagabend ließ sein Außenpolitiker Juri Uschakow wissen, man werde erst „nachdenken“, wann die Gespräche überhaupt wieder beginnen. Gut einen Monat nach dem Gesetz, das Putins Ölgeld austrocknen sollte, dreht Trump den Hahn wieder auf. Dasselbe Werkzeug, das Russlands Öleinnahmen abschnüren sollte, benutzt er jetzt, um sie zu mehren.
kaizen-blog.org
In Saporischschja gruben Retter am Samstag 20 Tote aus einem zerschlagenen Wohnblock, drei davon Kinder, 18 weitere lagen verletzt im Schutt. Ein Mann saß auf den Trümmern und telefonierte, als wäre das die neue Ordnung der Dinge. Am selben Samstag trat Donald Trump in Washington vor die Mikrofone und erklärte, das Problem sei der Mann unter diesen Bomben. Die Ukraine solle sich „einen neuen Präsidenten“ suchen. Einen Tag zuvor hatte er Putins Diesel gekauft. Dem Beschossenen wird die Schuld gereicht, dem Brandstifter der Markt.
Beide Schritte gehören zusammen. Am Freitag verkündete Trump den Handel, Russland werde Diesel an die USA und an die Weltmärkte liefern, und Washington hob die Sanktionen auf russische Dieselausfuhren bis April auf. Zunächst mehr als 300.000 Tonnen, im November weitere 500.000. Danach eine Million, bald darauf drei weitere Millionen. Der Kreml gab nichts dafür her, Putin bestätigte nach einem Telefonat nur seine „Bereitschaft“ zu liefern, ohne eine einzige Zahl zu nennen. Noch am Freitagabend ließ sein Außenpolitiker Juri Uschakow wissen, man werde erst „nachdenken“, wann die Gespräche überhaupt wieder beginnen. Gut einen Monat nach dem Gesetz, das Putins Ölgeld austrocknen sollte, dreht Trump den Hahn wieder auf. Dasselbe Werkzeug, das Russlands Öleinnahmen abschnüren sollte, benutzt er jetzt, um sie zu mehren.
Trumps Wochenende an Moskaus Seite: Putins Diesel für Amerikas Zapfsäulen, ein neuer Präsident für Kiew
In Saporischschja gruben Retter am Samstag 20 Tote aus einem zerschlagenen Wohnblock, drei davon Kinder, 18 weitere lagen verletzt im Schutt. Ein Mann saß auf den Trümmern und telefonierte, als wäre das die neue Ordnung der Dinge. Am selben Samstag trat Donald Trump in Washington vor die...