Aktuelles
  • Herzlich Willkommen im Balkanforum
    Sind Sie neu hier? Dann werden Sie Mitglied in unserer Community.
    Bitte hier registrieren

Nachrichten aus Österreich

Der Erfolg der FPÖ ist das Versagen der politischen Mitte
Die FPÖ untermauert ihren Anspruch, vom politischen Establishment ernst genommen zu werden. Ihr Vormarsch ist eine bedrohliche Entwicklung

Das Wahlergebnis in Salzburg ist einigermaßen skurril und stellt die politische Welt nicht nur in diesem Bundesland auf den Kopf. Links und Rechts legen kräftig zu, die politische Mitte sackt in sich zusammen. Die rund 26 Prozent für die FPÖ unter Marlene Svazek sind mehr als ein Achtungserfolg, hier greift eine Partei nach der Macht, die ihr alle anderen Parteien verwehren wollen – aus guten Gründen. Die Vorstellung, dass die FPÖ auch auf Bundesebene den ersten Platz einfährt, wird damit noch ein wenig plastischer. Was sich in den Umfragen abzeichnet, will ja kaum jemand wahrhaben: dass ein politischer Radikalinski wie Herbert Kickl tatsächlich den Anspruch auf das Kanzleramt stellt und dass er dies möglicherweise mit einem Wahlergebnis tut, das ihm alles Recht dazu gibt. Was noch nicht heißt, dass der Bundespräsident dem auch nachkommen muss.

 
Muss ich bringen. Ich wusste auch nicht was Poteomik ist. Damals sind wir gemeinsam in der Früh nach Wien gependelt. Bis auf paar Grüße kaum Kommunikation. Jetzt treffe ich ihn oft beim Walken.
Ladendorfer bekommt den „Oscar“ der Proteomik
Normalerweise geht dieser Fachpreis an Preisträger, die am renommierten Cambridge, ETH in Zürich und Max-Plank-Institut in München tätig sind. Heuer geht er nach Ladendorf: Wissenschaftler Karl Mechtler wird mit der höchsten europäischen Auszeichnung, quasi dem „Oscar“ im Fachgebiet Proteomik, ausgezeichnet.
Nächster ArtikelVorheriger Artikel
Proteomik ist die Wissenschaft, die sich mit der Gesamtheit aller in einer Zelle vorkommender Proteine, dem sogenannten Proteom, befasst. Und die können sich im Laufe eines Lebenszyklus im Gegensatz zum Genom massiv verändern: Wenn aus einer Raupe ein Schmetterling wird, dann bleibt das Genom gleich, das Proteom wird aber radikal umgebaut.

 
Ein paar Aussagen von Kickl zu Türken und Türkei

FPÖ – Kickl: Umwandlung der Hagia Sophia in Moschee ist Bekenntnis Erdogans zum Islamismus
Dem türkischen Diktator muss endgültig der Geldhahn zugedreht werden

Kickl: Keine Staatsbürgerschaft mehr für Türken

Und vieles mehr


Dieser Typ sieht nicht typisch wie Germane aus! Höchstwahrscheinlich beschäftigt er auch Ausländer bei seinem Unternehmen, die günstig und hart arbeiten. So ähnlich ticken auch die SVP'ler aus der Schweiz. Gegen Ausländer hetzen aber gleichzeitig günstige ausländische Arbeitskräfte einstellen. Diese Typen heiraten sogar mit importieren ausländischen Frauen. Ist kein Witz!
 
Dieser Typ sieht nicht typisch wie Germane aus! Höchstwahrscheinlich beschäftigt er auch Ausländer bei seinem Unternehmen, die günstig und hart arbeiten. So ähnlich ticken auch die SVP'ler aus der Schweiz. Gegen Ausländer hetzen aber gleichzeitig günstige ausländische Arbeitskräfte einstellen. Diese Typen heiraten sogar mit importieren ausländischen Frauen. Ist kein Witz!
Nein, Kickl ist da ganz anders! Er ist noch nie unselbständiger Arbeit nachgegangen, hatte immer nur Parteifunktionen und niemals ein Unternehmen geleitet oder gar besessen.

Herbert Kickl wuchs in einer Arbeiterfamilie auf und besuchte die Volksschule Radenthein. Nach der Matura am Bundesgymnasium Spittal an der Drau, das er gemeinsam mit der ehemaligen Bundessprecherin der Grünen Eva Glawischnig-Piesczek besuchte, leistete er von 1987 bis 1988 seinen Wehrdienst bei den Gebirgsjägern als Einjährig-Freiwilliger. Im Jahre 1988 begann er an der Universität Wien Publizistik und Politikwissenschaft, ab 1989 Philosophie und Geschichte zu studieren. Beide Studien schloss er nicht ab.

Zwischen 1995 und 2001 arbeitete Kickl in der FPÖ-Parteiakademie im Gebiet Wahlkampfinhalte und Wahlkampforganisation, bis er im Jahr 2001 zum stellvertretenden Geschäftsführer aufstieg und schließlich nach der Knittelfelder Versammlung Geschäftsführer der Freiheitlichen Akademie wurde und bis 2006 diese Position innehatte. Als Redenschreiber für Jörg Haider verfasste er unter anderem die Aschermittwoch-Sprüche über Frankreichs Präsidenten Jacques Chirac („ein Westentaschen-Napoleon“) oder den Präsidenten der Israelitischen Kultusgemeinde Ariel Muzicant („Wie kann einer, der Ariel heißt, so viel Dreck am Stecken haben?“)[10] und war für kritisierte Wahlkampfslogans der FPÖ verantwortlich (z. B. 2010: „Wiener Blut – zu viel Fremdes tut niemand gut.“). Nach der Abspaltung des BZÖ von der FPÖ trennten sich die Wege Haiders und Kickls, bis zu Haiders Tod war er einer seiner schärfsten Kritiker.

Kickl ist seit 2005 Geschäftsführer der Parteizeitung Neue Freie Zeitung und war von April 2005 bis Jänner 2018 Generalsekretär der FPÖ. In dieser Position war er für die Öffentlichkeitsarbeit und interne Kommunikation zuständig. Im Jänner 2018 folgte ihm Marlene Svazek als Generalsekretärin der FPÖ nach. Von der Nationalratswahl 2006 bis zur Angelobung als Innenminister war Kickl Nationalratsabgeordneter, Klubobmann-Stellvertreter des Freiheitlichen Parlamentsklubs sowie Mitglied des Publizistikförderungsbeirates. Am 4. Juli 2016 übernahm er die Nachfolge von Hilmar Kabas als Präsident des FPÖ-Bildungsinstitutes. https://de.wikipedia.org/wiki/Herbert_Kickl
 
Nein, Kickl ist da ganz anders! Er ist noch nie unselbständiger Arbeit nachgegangen, hatte immer nur Parteifunktionen und niemals ein Unternehmen geleitet oder gar besessen.

Herbert Kickl wuchs in einer Arbeiterfamilie auf und besuchte die Volksschule Radenthein. Nach der Matura am Bundesgymnasium Spittal an der Drau, das er gemeinsam mit der ehemaligen Bundessprecherin der Grünen Eva Glawischnig-Piesczek besuchte, leistete er von 1987 bis 1988 seinen Wehrdienst bei den Gebirgsjägern als Einjährig-Freiwilliger. Im Jahre 1988 begann er an der Universität Wien Publizistik und Politikwissenschaft, ab 1989 Philosophie und Geschichte zu studieren. Beide Studien schloss er nicht ab.

Zwischen 1995 und 2001 arbeitete Kickl in der FPÖ-Parteiakademie im Gebiet Wahlkampfinhalte und Wahlkampforganisation, bis er im Jahr 2001 zum stellvertretenden Geschäftsführer aufstieg und schließlich nach der Knittelfelder Versammlung Geschäftsführer der Freiheitlichen Akademie wurde und bis 2006 diese Position innehatte. Als Redenschreiber für Jörg Haider verfasste er unter anderem die Aschermittwoch-Sprüche über Frankreichs Präsidenten Jacques Chirac („ein Westentaschen-Napoleon“) oder den Präsidenten der Israelitischen Kultusgemeinde Ariel Muzicant („Wie kann einer, der Ariel heißt, so viel Dreck am Stecken haben?“)[10] und war für kritisierte Wahlkampfslogans der FPÖ verantwortlich (z. B. 2010: „Wiener Blut – zu viel Fremdes tut niemand gut.“). Nach der Abspaltung des BZÖ von der FPÖ trennten sich die Wege Haiders und Kickls, bis zu Haiders Tod war er einer seiner schärfsten Kritiker.

Kickl ist seit 2005 Geschäftsführer der Parteizeitung Neue Freie Zeitung und war von April 2005 bis Jänner 2018 Generalsekretär der FPÖ. In dieser Position war er für die Öffentlichkeitsarbeit und interne Kommunikation zuständig. Im Jänner 2018 folgte ihm Marlene Svazek als Generalsekretärin der FPÖ nach. Von der Nationalratswahl 2006 bis zur Angelobung als Innenminister war Kickl Nationalratsabgeordneter, Klubobmann-Stellvertreter des Freiheitlichen Parlamentsklubs sowie Mitglied des Publizistikförderungsbeirates. Am 4. Juli 2016 übernahm er die Nachfolge von Hilmar Kabas als Präsident des FPÖ-Bildungsinstitutes. https://de.wikipedia.org/wiki/Herbert_Kickl

Eigentlich müsste Kickl für @BlackJack ein Feindbild sein. Ist nämlich genau was BJ den Grünen vorwirft :mrgreen:

Kindheit, Jugend und Studium
Herbert Kickl wuchs in einer Arbeiterfamilie auf[3] und besuchte die Volksschule Radenthein. Nach der Matura am Bundesgymnasium Spittal an der Drau, das er gemeinsam mit der ehemaligen Bundessprecherin der Grünen Eva Glawischnig-Piesczek besuchte,[4][5] leistete er von 1987 bis 1988 seinen Wehrdienst bei den Gebirgsjägern als Einjährig-Freiwilliger.[5][6][7][8] Im Jahre 1988 begann er an der Universität Wien Publizistik und Politikwissenschaft, ab 1989 Philosophie und Geschichte zu studieren. Beide Studien schloss er nicht ab.[9]

Zwischen 1995 und 2001 arbeitete Kickl in der FPÖ-Parteiakademie im Gebiet Wahlkampfinhalte und Wahlkampforganisation, bis er im Jahr 2001 zum stellvertretenden Geschäftsführer aufstieg und schließlich nach der Knittelfelder Versammlung Geschäftsführer der Freiheitlichen Akademie wurde und bis 2006 diese Position innehatte. Als Redenschreiber für Jörg Haider verfasste er unter anderem die Aschermittwoch-Sprüche über Frankreichs Präsidenten Jacques Chirac („ein Westentaschen-Napoleon“) oder den Präsidenten der Israelitischen Kultusgemeinde Ariel Muzicant („Wie kann einer, der Ariel heißt, so viel Dreck am Stecken haben?“)[10] und war für kritisierte Wahlkampfslogans der FPÖ verantwortlich (z. B. 2010: „Wiener Blut – zu viel Fremdes tut niemand gut.“).[11] Nach der Abspaltung des BZÖ von der FPÖ trennten sich die Wege Haiders und Kickls, bis zu Haiders Tod war er einer seiner schärfsten Kritiker.

Kickl ist seit 2005 Geschäftsführer der Parteizeitung Neue Freie Zeitung und war von April 2005 bis Jänner 2018 Generalsekretär der FPÖ. In dieser Position war er für die Öffentlichkeitsarbeit und interne Kommunikation zuständig. Im Jänner 2018 folgte ihm Marlene Svazek als Generalsekretärin der FPÖ nach.[12] Von der Nationalratswahl 2006 bis zur Angelobung als Innenminister war Kickl Nationalratsabgeordneter, Klubobmann-Stellvertreter des Freiheitlichen Parlamentsklubs sowie Mitglied des Publizistikförderungsbeirates. Am 4. Juli 2016 übernahm er die Nachfolge von Hilmar Kabas als Präsident des FPÖ-Bildungsinstitutes.

 
Übrigens hat seine Kürzlichkeit auch nie was gearbeitet :mrgreen:
Da wir schon dabei sind:
Ex-ÖVP-Ministerin Karmasin vor Gericht
Am Dienstag beginnt am Wiener Landesgericht der Betrugsprozess gegen Ex-ÖVP-Familienministerin Sophie Karmasin und einen mitangeklagten Abteilungsleiter im Sportministerium. Mit Karmasin steht die erste Vertraute des ehemaligen Bundeskanzlers Sebastian Kurz (ÖVP) vor Gericht, Ermittlungen gegen weitere Ex-ÖVP-Politiker und Funktionäre von Kurz abwärts sind anhängig.

Die Verhandlung ist auf drei Tage anberaumt, die Urteile sollen am 9. Mai fallen. Dabei geht es noch nicht um die Rolle Karmasins in der ÖVP-Umfrageaffäre, sondern um Bezugsfortzahlungen sowie wettbewerbsbeschränkende Absprachen.

 
Leistbares Wohnen war in Salzburg wahlentscheidend
Bei der Salzburger Landtagswahl haben die Kommunisten dort gut abgeschnitten, wo die Mieten besonders stark gestiegen sind

Bei der Landtagswahl in Salzburg konnte die Liste KPÖ plus vor allem im Großraum Salzburg gut abschneiden und erreichte in der Landeshauptstadt sogar 21,5 Prozent. Dieser Wahlerfolg könnte auch damit zu tun haben, dass die KPÖ plus mit einem ihrer zentralen Wahlkampfthemen – leistbares Wohnen – einen Nerv getroffen hat. Und darauf lässt auch eine Wahltagsbefragung schließen, wonach Menschen, die sich das Leben schlechter leisten können, häufig KPÖ wählten.

Auch die STANDARD-Analyse zeigt: In jenen Salzburger Bezirken, in denen die Kommunisten gut abschneiden konnten, waren auch die Nettomietpreise ab 2018 sehr stark gestiegen. Der Hotspot ist hier die Stadt Salzburg selbst: Die Mozartstadt ist für Wohnungssuchende schon länger eines der teuersten Pflaster in Österreich, nur einige Wiener Bezirke und Innsbruck liegen im Mietpreisspiegel der Wirtschaftskammer Österreich bei den Neubaumieten mit frei zu vereinbarendem Mietzins regelmäßig weiter oben.

 
Zurück
Oben