Aktuelles
  • Herzlich Willkommen im Balkanforum
    Sind Sie neu hier? Dann werden Sie Mitglied in unserer Community.
    Bitte hier registrieren

Nachrichten aus Österreich

Signa: Ex-Kanzler Kurz zahlt 415.000 Euro an Insolvenzverwalter zurück
Der ehemalige Bundeskanzler hat Signa kurz vor der Pleite ein Investment über 100 Millionen Euro vermittelt

Wien – Ex-Kanzler Sebastian Kurz (ÖVP) zahlt nach einem Vergleich mit dem Signa-Insolvenzverwalter 415.000 Euro zurück. Ein entsprechender Bericht der Tageszeitung Österreich wurde der APA am Mittwoch bestätigt. Kurz' Firma SK Management GmbH hatte 2023 einer Signa-Tochter 100 Millionen Euro von einem arabischen Investor vermittelt und hätte dafür ein Honorar in der Höhe von 2,4 Millionen Euro erhalten sollen. Tatsächlich geflossen sind vor der Pleite jedoch nur 750.000.

Im Rahmen des Insolvenzverfahrens wollte der Masseverwalter dieses Geld zurückbekommen. In einem Vergleich einigte man sich nun auf die Rückzahlung von 415.000 Euro.

 
Nicht rechtskräftig
"Heute" als "Scheißblatt": Eva Dichand verliert Klage gegen Pensionisten
Er bezeichnete das Medium auf X als "Scheißblatt" nach einem Artikel über Mindestsicherung. Für Richter ein zulässiges Werturteil. Dichand geht in Berufung

183 Mal wurde der Tweet des Pensionisten Günter R. auf X angezeigt, mittlerweile haben weit mehr Leute vom Inhalt Kenntnis. Für die Potenzierung sorgte eine Privatanklage, die Heute-Herausgeberin Eva Dichand gegen den Wiener in die Wege geleitet hat. Wie zuerst die "Tagespresse" berichtete, schrieb Günter R. am 8. August auf X, dass Heute ein "Scheißblatt" sei. Eva Dichand bezeichnete er noch als "Rachehex" und Heute-Chefredakteur Clemens Oistric als "Rattler, der Frau Dichand brav apportiert" - der STANDARD berichtete darüber.

Am Donnerstag wurde im Landesgericht für Strafsachen jene Privatklage verhandelt, die Dichand im Namen des AHVV Verlags, der Heute herausgibt, eingebracht hat. Das Strafverfahren endete - nicht rechtskräftig - mit einem Freispruch in allen Punkten. Dichands Anwalt von der Kanzlei Gheneff - Rami - Sommer meldete volle Berufung an. Die nächste Instanz ist das Oberlandesgericht Wien.

 
Österreich ist Risikogebiet für Vogelgrippe
Ganz Österreich ist zum Gebiet mit erhöhtem Risiko für das Auftreten der Vogelgrippe (Geflügelpest) erklärt worden. In der Geflügelhaltung gelten damit ab Mitternacht strengere Sicherheitsmaßnahmen, teilte das Gesundheitsministerium heute Nachmittag mit.

Vorerst 25 Bezirke in Nieder- und Oberösterreich, der Steiermark, Salzburg, Kärnten und im Burgenland werden außerdem als Gebiete mit stark erhöhtem Risiko eingestuft. Hier gilt für Betriebe mit mehr als 50 Tieren Stallpflicht.

Füttern im Freien verboten

 
Novemberpogrome
Gedenkmarsch in Wien
Hunderte Menschen sind am Donnerstag auf Initiative von Israelitischer Kulturgemeinde (IKG) und Jüdischer Jugend Wiens durch die Wiener Innenstadt gezogen, um der Novemberpogrome von 1938 zu gedenken. Allgegenwärtig bei der Veranstaltung, an der auch Spitzenpolitikerinnen und -politiker teilnahmen, war der Angriff der Terrororganisation Hamas im Oktober 2023 auf Israel.

In der Nacht von 9. auf 10. November 1938 wurden im gesamten „Deutschen Reich“ systematisch Synagogen in Brand gesteckt, jüdische Geschäfte geplündert und Jüdinnen und Juden misshandelt. Allein in Österreich wurden damals mindestens 30 Juden getötet, 7.800 verhaftet und aus Wien rund 4.000 sofort ins Konzentrationslager Dachau deportiert.

Die Übergriffe vom 9. November 1938 hätten in den Gaskammern von Mauthausen, Auschwitz und Treblinka geendet, erinnerte IKG-Präsident Oskar Deutsch in seiner Rede auf dem Wiener Judenplatz. Begonnen habe der Antisemitismus aber „mit dem Wort, mit der Beleidigung, mit der Lüge, mit dem Gerücht über den Juden“. Die Pogrome seien zwar von oben verordnet worden, doch alle hätten zugeschaut und viele mitgemacht.

IKG-Präsident erneuert Kritik an Rosenkranz
Als „skandalös“ bezeichnete der IKG-Präsident, dass 86 Jahre danach mit dem Freiheitlichen Walter Rosenkranz jemand zum Nationalratspräsidenten gewählt wurde, dessen deutschnationale Burschenschaft Libertas schon im 19. Jahrhundert Juden per Arierparagraf ausgeschlossen habe. „Wir vergessen nicht, was war“, betonte Deutsch.

 
Mehr privat, mehr Drogenstaat
Wie eine potenzielle Wirtschaftsministerin mit sehr spezieller Expertise verblüfft

Zu Beginn der schwarz-roten Sondierungsgespräche ertönen aus der ÖVP auch Stimmen, die aus Sorge um die Wirtschaftskompetenz der SPÖ eine Koalition mit der FPÖ bevorzugen. Aber wie schaut es mit ökonomischer Expertise bei den Freiheitlichen aus?

Repräsentiert wird sie in erster Linie von Barbara Kolm, die als FPÖ-Personalreserve für das Amt der Wirtschaftsministerin gilt. Unter der letzten türkis-blauen Regierung war sie auf FPÖ-Wunsch Vizepräsidentin der Nationalbank. Dort fiel sie zum einen durch skurrile ökonomische Ideen auf, wie den Vorschlag, man möge zur Bewältigung wirtschaftlicher Folgen der Corona-Krise die Konsumsteuern anheben – offenbar nach dem Motto "Wird für die Menschen alles teurer, geht's der Wirtschaft wieder gut". Zum anderen kooperierte sie mit dem Cato Institute der berüchtigten amerikanischen Öl- und Chemieindustriellenfamilie Koch. Dort wird unter anderem gelehrt, dass die Erderwärmung gut für den Menschen sei, weil es mehr Regen gibt, mehr Vegetation und gleichzeitig mehr Möglichkeiten für Outdoor-Sport. Tatsächlich kam es gerade in Spanien und Österreich dank mehr Regen zu einer Ausweitung der Outdoor-Sportmöglichkeiten für Schwimmer, Taucher und Ruderer, und mancherorts wurde ein Überschuss an Vegetation bis zur Haustüre geliefert.

 
:haha:

Um diese Inhalte anzuzeigen, benötigen wir die Zustimmung zum Setzen von Drittanbieter-Cookies.
Für weitere Informationen siehe die Seite Verwendung von Cookies.

Du und Agronerd, ein Gespann ohne wissen um was es geht :lol27:
Das eine ist ein Kommentar und die Meinung eines Gastkommentators und der andere Artikel eben was passiert ist. Gut, wenn man Trumpl Fan ist, dann kapiert man sowas auch nicht :lol27:
 
Novemberpogrome
Rosenkranz an Gedenken gehindert
Nationalratspräsident Walter Rosenkranz (FPÖ) ist am Freitag von jüdischen Demonstrierenden daran gehindert worden, mit einem Kranz beim Denkmal auf dem Judenplatz in Wien der Novemberpogrome zu gedenken. Die Jüdischen Österreichischen Hochschüler:innen hatten eine Menschenkette um das Denkmal gebildet und richteten dem Nationalratspräsidenten aus: „Wer Nazis ehrt, dessen Wort ist nichts wert!“ Rosenkranz sprach von „Gewalt“. Er ist deutschnationaler schlagender Burschenschafter.

Sie haben keine Berechtigung Anhänge anzusehen. Anhänge sind ausgeblendet.


Rosenkranz und seine FPÖ-Parteikollegen und -kolleginnen waren im Begriff, am jüdischen Denkmal in der Wiener Innenstadt ihre Gedenkveranstaltung abzuhalten. Begleitet wurde der Nationalratspräsident dabei von Parlamentsdirektor Harald Dossi und beiden Geschäftsführerinnen des Nationalfonds.


Der vorbereitete Kranz der FPÖ wurde zunächst vor dem Transparent und der Menschenkette postiert, doch die Demonstrierenden stellten sich rasch davor und sangen die israelische Hymne. Unter den Demonstrierenden war auch Künstler Gottfried Helnwein.

 

Anhänge

    Sie haben keine Berechtigung Anhänge anzusehen. Anhänge sind ausgeblendet.
Zurück
Oben