Gegen China und USA
EU vor Verdoppelung der Stahlzölle
Nachdem die USA und Kanada ihre Stahlzölle bereits auf 50 Prozent verdoppelt haben, plant das nun auch die EU. Die Kommission präsentiert am Dienstag ihre Pläne, um die angeschlagene europäische Stahlindustrie zu stützen. Wirtschaftsminister Wolfgang Hattmannsdorfer (ÖVP) forderte am Montag weit darüber hinausgehende Maßnahmen.
Die Branche leidet unter den auch im internationalen Vergleich hohen Energiepreisen und der chinesischen Überproduktion. Seit Monaten fordert die Industrie durchgreifende Maßnahmen und warnt davor, andernfalls nicht überlebensfähig zu sein oder die Produktion auf andere Kontinente auszulagern.
Ab Überschreitung gewisser Kontingente soll künftig ein 50-prozentiger Zoll gelten, wie das deutsche „Handelsblatt“ unter Berufung auf den Entwurf der Kommission am Montag berichtete. Damit zieht Brüssel mit Washington und Ottawa gleich, die beide zum Schutz ihres heimischen Marktes vor Monaten den Zollsatz auf Stahleinfuhren bereits auf 50 Prozent erhöhten.
Freie Kontingente werden halbiert
Auch die Menge an Stahl, die zollfrei eingeführt werden darf, soll deutlich – um die Hälfte – reduziert werden. Künftig dürfen laut Entwurf nur 18 Millionen Tonnen Stahl zollfrei in die EU eingeführt werden. Hier gebe es aber noch Verhandlungsspielraum.
orf.at
EU vor Verdoppelung der Stahlzölle
Nachdem die USA und Kanada ihre Stahlzölle bereits auf 50 Prozent verdoppelt haben, plant das nun auch die EU. Die Kommission präsentiert am Dienstag ihre Pläne, um die angeschlagene europäische Stahlindustrie zu stützen. Wirtschaftsminister Wolfgang Hattmannsdorfer (ÖVP) forderte am Montag weit darüber hinausgehende Maßnahmen.
Die Branche leidet unter den auch im internationalen Vergleich hohen Energiepreisen und der chinesischen Überproduktion. Seit Monaten fordert die Industrie durchgreifende Maßnahmen und warnt davor, andernfalls nicht überlebensfähig zu sein oder die Produktion auf andere Kontinente auszulagern.
Ab Überschreitung gewisser Kontingente soll künftig ein 50-prozentiger Zoll gelten, wie das deutsche „Handelsblatt“ unter Berufung auf den Entwurf der Kommission am Montag berichtete. Damit zieht Brüssel mit Washington und Ottawa gleich, die beide zum Schutz ihres heimischen Marktes vor Monaten den Zollsatz auf Stahleinfuhren bereits auf 50 Prozent erhöhten.
Freie Kontingente werden halbiert
Auch die Menge an Stahl, die zollfrei eingeführt werden darf, soll deutlich – um die Hälfte – reduziert werden. Künftig dürfen laut Entwurf nur 18 Millionen Tonnen Stahl zollfrei in die EU eingeführt werden. Hier gebe es aber noch Verhandlungsspielraum.
Gegen China und USA: EU vor Verdoppelung der Stahlzölle
Nachdem die USA und Kanada ihre Stahlzölle bereits auf 50 Prozent verdoppelt haben, plant das nun auch die EU. Die Kommission präsentiert am Dienstag ihre Pläne, um die angeschlagene europäische Stahlindustrie zu stützen. Wirtschaftsminister Wolfgang Hattmannsdorfer (ÖVP) forderte am Montag weit...