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DÖW legt neues „Handbuch Rechtsextremismus“ vor
Seit heute ist das „Handbuch Rechtsextremismus in Österreich“ erhältlich. Die Neufassung des Nachschlagewerks aus den 1990ern, herausgegeben vom Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes (DÖW), bietet Überblick über die Ideen, Akteure, Netzwerke und Strategien der extremen Rechten.
„Wir wollen möglichst vielen Menschen eine Handreichung geben, die etwas gegen die schleichende Normalisierung von Rechtsextremismus tun wollen“, sagte DÖW-Leiter Andreas Kranebitter.
Schließlich handle es sich beim Rechtsextremismus um die „quantitativ größte Gefährdung unserer Demokratie“, sagte Kranbitter der APA. Im Buch versammle man Ergebnisse aus jahrelangen wissenschaftlichen Beobachtungen, Erkenntnissen und Analysen. Darüber hinaus beinhaltet das Handbuch auch ein ausführliches Organisations- und Medienverzeichnis.
Rechtsextremismus „auf dem Vormarsch“
Herausgeber des Handbuchs sind neben Kranebitter auch die Fachleute Bernhard Weidinger und Isolde Vogel. „Der Rechtsextremismus in seinen unterschiedlichsten Schattierungen ist in Österreich auf dem Vormarsch“, sagte Vogel, die Akteurinnen und Akteure „reichen von neonazistischen Kleingruppen über Burschenschaften bis zu den Identitären, die sich in der selbst ernannten Neuen Rechten verorten“.
Auf über 500 Seiten beschäftigen sich Kranebitter, Vogel, Weidinger und weitere Forscherinnen und Forscher neben der Geschichte des Rechtsextremismus in Österreich u. a. mit der Rolle einschlägiger Medien, religiösem Fundamentalismus und Rechtsextremismus auf Gamingplattformen. Auch der FPÖ und Rechtsextremismus in postmigrantischen Gesellschaften sind Kapitel gewidmet.
Einleitende Worte spendierten neben Bundespräsident Alexander Van der Bellen auch Wissenschaftsministerin Eva-Maria Holzleitner, der Wiener Bürgermeister Michael Ludwig sowie sein Vorgänger Michael Häupl (alle SPÖ).
Kritik von Grünen und SPÖ an FPÖ
Die Grünen warnen wegen des Handbuchs vor der FPÖ. „Die FPÖ wird immer rechtsextremer und ist längst zum politischen Arm des Rechtsextremismus in Österreich geworden“, so Rechtsextremismussprecher Lukas Hammer. Insbesondere die fehlende Distanz zu den Identitären sei problematisch.
Seit heute ist das „Handbuch Rechtsextremismus in Österreich“ erhältlich. Die Neufassung des Nachschlagewerks aus den 1990ern, herausgegeben vom Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes (DÖW), bietet Überblick über die Ideen, Akteure, Netzwerke und Strategien der extremen Rechten.
„Wir wollen möglichst vielen Menschen eine Handreichung geben, die etwas gegen die schleichende Normalisierung von Rechtsextremismus tun wollen“, sagte DÖW-Leiter Andreas Kranebitter.
Schließlich handle es sich beim Rechtsextremismus um die „quantitativ größte Gefährdung unserer Demokratie“, sagte Kranbitter der APA. Im Buch versammle man Ergebnisse aus jahrelangen wissenschaftlichen Beobachtungen, Erkenntnissen und Analysen. Darüber hinaus beinhaltet das Handbuch auch ein ausführliches Organisations- und Medienverzeichnis.
Rechtsextremismus „auf dem Vormarsch“
Herausgeber des Handbuchs sind neben Kranebitter auch die Fachleute Bernhard Weidinger und Isolde Vogel. „Der Rechtsextremismus in seinen unterschiedlichsten Schattierungen ist in Österreich auf dem Vormarsch“, sagte Vogel, die Akteurinnen und Akteure „reichen von neonazistischen Kleingruppen über Burschenschaften bis zu den Identitären, die sich in der selbst ernannten Neuen Rechten verorten“.
Auf über 500 Seiten beschäftigen sich Kranebitter, Vogel, Weidinger und weitere Forscherinnen und Forscher neben der Geschichte des Rechtsextremismus in Österreich u. a. mit der Rolle einschlägiger Medien, religiösem Fundamentalismus und Rechtsextremismus auf Gamingplattformen. Auch der FPÖ und Rechtsextremismus in postmigrantischen Gesellschaften sind Kapitel gewidmet.
Einleitende Worte spendierten neben Bundespräsident Alexander Van der Bellen auch Wissenschaftsministerin Eva-Maria Holzleitner, der Wiener Bürgermeister Michael Ludwig sowie sein Vorgänger Michael Häupl (alle SPÖ).
Kritik von Grünen und SPÖ an FPÖ
Die Grünen warnen wegen des Handbuchs vor der FPÖ. „Die FPÖ wird immer rechtsextremer und ist längst zum politischen Arm des Rechtsextremismus in Österreich geworden“, so Rechtsextremismussprecher Lukas Hammer. Insbesondere die fehlende Distanz zu den Identitären sei problematisch.
