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Gewalt gegen Frauen und Kinder

ATV-Format: Das langwährende Geschäft mit Frauenhass und Rassismus
Feministinnen haben schon vor langer Zeit auf das frauenverachtende Format "Das Geschäft mit der Liebe" hingewiesen. Können sie sich nun wie eine Avantgarde fühlen – oder wurden sie einfach zu lange ignoriert?

Endlich! Auf einmal scheint es mehreren aufgefallen zu sein, dass das TV-Format Das Geschäft mit der Liebe nur so vor Frauenhass und Rassismus trieft. Erst hat Vizekanzler und Medienminister Andreas Babler (SPÖ) die ATV-Sendung auf Bluesky scharf kritisiert und von einer "Zurschaustellung von sexueller Ausbeutung von Frauen" gesprochen. Woraufhin auch die Frauensprecherinnen von SPÖ, ÖVP, Neos und Grünen mit einem offenen Brief reagierten. Das Format würde Frauen "wie Waren behandeln", Übergriffe, Demütigungen und Besitzansprüche würden normalisiert, Gewalt und Misogynie verharmlost werden, so die Frauensprecherinnen.

Da haben sie recht. Allerdings läuft Das Geschäft mit der Liebe schon seit 15 Jahren. Und niemand hat es bisher kritisiert?

Doch. Es gab sehr wohl massive Kritik, und zwar von der ersten Ausstrahlung der Sendung an – nur blieb diese ungehört. Vielmehr wurde sie sogar beiseitegewischt. So behauptete der Sender etwa, dass Frauen dieses Format besonders gern schauen würden. Oder dass es eigentlich die Männer seien, die darin vorgeführt würden.

 
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