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Nachrichten aus Österreich

Ich bin bei keiner Partei aber ich hab ein paar Fragen, weil ich das gerade gesehen habe. Ich will mich nur informieren. Was bedeutet kein Geld bei falscher politischer Gesinnung?

@Zeus mag die NEOs scheinen aber nicht für faire Lebensmittelpreise zu sein und nicht für Herkunftsbezeichnung bei Lebensmitteln.
Ich habe keine Ahnung von österreichischer Politik und bin auch kein glühender Freund der NEOS, ich weiß nur, dass sie als liberale Partei in Teilen meinen Werten entsprechen würde - sie sind halt Teil der ALDE-Fraktion im EU-Parlament. Was "liberal" ist, darüber gibt es aber ständig Streit, aber das gibt es ja überall: Der eine ist woker als der andere, der eine will bloß eine konservative AfD, der andere will eine rechte AfD...

Ich kann mir vorstellen, dass "Kein Geld bei 'falscher' politischer Gesinnung heißt, dass staatliche Förderungen an bestimmte Parteien oder Verbände nicht gegeben werden, wenn der politische Mainstream dagegen ist. Beispiel: Es gab in Deutschland den Fall, dass die AfD-nahe Desiderius-Erasmus-Stiftung keine staatlichen Fördermittel bekam, obwohl alle anderen Stiftungen, die den im Bundestag vertretenen Parteien nahestehen, welche bekommen. Darauf würde sich das "falsche Gesinnung" beziehen.

"Faire und transparente Lebensmittelpreise" heißt normalerweise "staatlicher Eingriff" - dass Liberale dagegen sind, brauche ich nicht zu erklären.
 
Kogler hält Mikl-Leitners "Normalen"-Bezüge für "präfaschistoid" – ÖVP will Entschuldigung
Mikl-Leitner hatte zuletzt damit argumentiert, "die große Mehrheit der Normaldenkenden" zu vertreten. Die ÖVP Niederösterreich sieht eine "unfassbare Entgleisung"

Vizekanzler Werner Kogler (Grüne) hält die von der niederösterreichischen Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner (ÖVP) zuletzt immer wieder bemühten Bezüge auf die "normal denkenden" Menschen für "brandgefährlich und darüber hinaus präfaschistoid". "Eine derartige Herangehensweise ist das Einfallstor für das Böse in der Welt, um in der Diktion der katholischen ÖVP zu sprechen", so Kogler im aktuellen "profil".

Mikl-Leitner hatte zuletzt häufig damit argumentiert, "die große Mehrheit der Normaldenkenden" bzw. "die Anliegen der normal denkenden breiten Mitte der Bevölkerung" zu vertreten – etwa beim Klimaschutz oder beim Gendern.

Für Kogler "brandgefährlich"

 
Im ersten Moment dachte ich,... ist aber in Österreich passiert
Bei Sprengung von Maulwurfbau verletzt
Der Versuch, die Maulwürfe aus dem Garten zu vertreiben, endete für einen 49 Jahre alten Weststeirer am Sonntag im Spital. Der Mann wollte einen Maulwurfbau sprengen und wurde dabei selbst schwer verletzt.

Der 49-Jährige aus Söding wollte gegen den Maulwurf im Garten seines Hauses offenbar mit schwerem Geschütz vorgehen. Er griff zu einem Feuerwerkskörper, steckte diesen in den Maulwurfsbau und entzündete ihn mit einem Gasbrenner.

 
Ich stelle jetzt keine Mutmaßungen an :mrgreen:

Auf dem Weg in den Kroatien-Urlaub sind die Urlauber fünf Stunden lang ins falsche Salzburg gefahren. Sie hatten den Ort zwischen Siegen und Limburg in ihr Navi eingegeben.

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Neue Polit-Bewegung: Mikl-Leitner gründet den Nationalnormalismus (Satire)
Österreich erlebt die Geburt einer neuen politischen Bewegung: Niederösterreichs Landeshauptmann Johanna „Hansi“ Mikl-Leitner verkündete heute die Gründung des Nationalnormalismus. Er soll ganz normalen Österreichern wieder Halt, Perspektive und vor allem Hoffnung geben. Hoffnung, dass auch eine andere Zukunft möglich ist als eine marxistische-linksgrüne Klima-Gender-Fahrrad-Seitan-Dystopie.

ST. PÖLTEN / TEXING – Kilometerlange Staus vor den Hakenkreuzverkehren, fröhliche Hitlergrüße vor den Lagerhäusern, Schnitzelwettessen der Mikljugend in allen Feuerwehrhäuser, deutschsprachiger Englisch-Unterricht an den Gymnasien. Es ist ein ganz normaler Vormittag in Niederösterreich.


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Passend
"Breaking Bad"-Burschenschafter war selbst FPÖ-Mitglied
U-Haft des Verdächtigen wurde verlängert, die FPÖ schloss ihn am Sonntagabend per Notverordnung aus der Partei aus

Jener Burschenschafter, der im Verdacht steht, in einem Labor mitten in Graz Crystal Meth hergestellt und damit einen schwunghaften Handel betrieben zu haben, muss mindestens einen weiteren Monat in U-Haft bleiben. Das hat die Haftprüfungsverhandlung am Montag ergeben. Danach wird die Fortsetzung der Untersuchungshaft erneut geprüft.

 
Warum Mikl-Leitner nun aufs Gegeneinander setzt
Die Landeshauptfrau will Polarisierung – je heftiger der Streit, desto besser. Das ist eine Strategie, aber auch ein Zeichen von Schwäche

Die Volkspartei Niederösterreich beweist wieder einmal, wie effektiv ihr Apparat funktioniert: So schnell und kompromisslos wie sie würde wohl keine andere Organisation einen kompletten Stilwechsel vollziehen. Die Partei von Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner ist kaum wiederzuerkennen. Bis vor einem halben Jahr verschrieb sie sich dem "Miteinander" – und präsentierte das als Zusammenarbeit zum Wohl des Landes, während sich SPÖ und FPÖ zu Tode umarmt fühlten. Öffentlichen ausgetragenen Konflikten ging Mikl-Leitner oft aus dem Weg.

Seit einigen Wochen gilt hingegen die Devise "Mitte mit Kante". Die ÖVP will wieder stärker anecken, und das tut sie konsequent: Sie erklärt sich zur Vertreterin der "normal denkenden Mehrheit" und stuft angebliche Minderheitsmeinungen damit als abnormal ein. Das sind Methoden, mit denen bisher nur die FPÖ aufgefallen ist. Dazu zählen auch persönliche Angriffe auf einzelne Journalisten: Den Falter-Chef Florian Klenk degradierte die Partei zum "Gesinnungsjournalisten", nachdem dieser sich als linksliberal bezeichnet hatte.

 
Österreich ist das unfreundlichste Land der Welt
Sehr hohe Lebensqualität und sehr unfreundliche Menschen – insgesamt belegt Österreich damit Platz 42 von 53 Ländern im Expat-Ranking

Mexiko, Spanien und Panama sind heuer die beliebtesten Länder unter internationalen Beschäftigten, gefolgt von Malaysia, Taiwan, Thailand, Costa Rica, den Philippinen, Bahrain und Portugal. Zu diesem Ergebnis kommt die neue "Expat Insider"-Studie von Internations, einem Netzwerk für Personen, die im Ausland leben und arbeiten.

Mehr als 12.000 Beschäftigte haben weltweit an der Umfrage teilgenommen. Themen der Studie sind die Zufriedenheit mit der Lebensqualität, die Eingewöhnung im Gastland, das Arbeitsleben, die persönlichen Finanzen sowie die sogenannten "Expat Essentials" – die Wohnen, Verwaltung, Sprache und Digitalisierung umfassen.

 
Nehammer hält Kickl für ein Sicherheitsrisiko
Der ÖVP-Chef will Herbert Kickl als Kanzler verhindern und übt schwere Kritik am FPÖ-Chef. Mit ihm sei "kein Staat zu machen", und auch für die eigene Partei stelle er ein Risiko dar

Bundeskanzler Karl Nehammer ließ am Dienstag mit einer scharfen Ansage gegen FPÖ-Chef Herbert Kickl aufhorchen. In einem Pressegespräch bezeichnete er Kickl als "Sicherheitsrisiko für das Land". Der Kanzler begründete dies mit Kickls Ablehnung von Österreichs Beteiligung an dem europäischen Raketenabwehrsystem Sky Shield. Dieses sei für die Sicherheit des Landes von enormer Bedeutung und stelle die Neutralität keineswegs infrage. Nehammer verwies auf Kickls Zeit als Innenminister und dessen "Pferdelogik" in der Sicherheitspolitik. Kickl hatte als Innenminister mit großem Aufwand die Einrichtung einer berittenen Polizei betrieben. Nehammer hält ihm außerdem vor, den Verfassungsschutz instrumentalisiert und ruiniert zu haben.

 
Nein, nicht doch. Schon dreist
Schwarzarbeiter putzten im Finanzamt Melk
Ausgerechnet in einem Finanzamt haben Finanzpolizisten illegale Fensterputzer erwischt. Ein Reinigungsunternehmen soll für die Dienststelle des Finanzamts Melk eine Subfirma beauftragt haben, die Schwarzarbeiter beschäftigte.

Das Finanzministerium spricht in einer Aussendung von einem „einigermaßen kuriosen, vor allem aber besonders dreisten Vorgehen einer Reinigungsfirma“. Eigentlich hätte das Finanzamt den Auftrag nach einer Ausschreibung an ein Reinigungsunternehmen vergeben, hieß es, doch dieses soll ohne Wissen des Finanzamts und entgegen dem abgeschlossenen Vertrag ein Subunternehmen beauftragt haben. Bei einer „routinemäßige Kontrolle der Finanzpolizisten“ sei es schließlich zu einem „Treffer“ gekommen, der „so nicht zu erwarten war“, hieß es weiter.

Laut Finanzministerium war einer der Männer, die im Finanzamt Melk die Fenster putzten, ein serbischer Staatsangehöriger, der weder über eine arbeitsmarktbehördliche Bewilligung noch über eine Anmeldung bei der Sozialversicherung verfügte. Ein weiterer Mitarbeiter der Reinigungsfirma soll ebenfalls nicht zur Sozialversicherung angemeldet gewesen sein. Lediglich der Vorarbeiter war ordnungsgemäß beschäftigt, so das Finanzministerium.

 
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