Eine "Generation Gefängnis" ist keine Lösung gegen Jugendkriminalität
Das Leid der Opfer lässt sich nicht ausgleichen, indem jugendliche Täter früher oder länger bestraft werden. Das Ziel einer modernen Justiz ist die Resozialisierung
Kommentar/Muzayen Al-Youssef
Ein 15-Jähriger begeht eine Verbrechensserie, die mit einem Messerstich endet. Eine Gruppe Jugendlicher missbraucht über Monate hinweg eine Zwölfjährige. Meidlinger Teenager erpressen einen Handyshopbesitzer und werfen dabei mit Molotowcocktails.
Es sind Schlagzeilen wie diese, die regelmäßig durch die Medien geistern. Die Jugend wird, zumindest dem Anschein nach, immer krimineller. Als Antwort darauf erwägt Bundeskanzler Karl Nehammer (ÖVP), die Strafmündigkeit herunterzusetzen. Aktuell liegt sie bei 14 Jahren.
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Das Leid der Opfer lässt sich nicht ausgleichen, indem jugendliche Täter früher oder länger bestraft werden. Das Ziel einer modernen Justiz ist die Resozialisierung
Kommentar/Muzayen Al-Youssef
Ein 15-Jähriger begeht eine Verbrechensserie, die mit einem Messerstich endet. Eine Gruppe Jugendlicher missbraucht über Monate hinweg eine Zwölfjährige. Meidlinger Teenager erpressen einen Handyshopbesitzer und werfen dabei mit Molotowcocktails.
Es sind Schlagzeilen wie diese, die regelmäßig durch die Medien geistern. Die Jugend wird, zumindest dem Anschein nach, immer krimineller. Als Antwort darauf erwägt Bundeskanzler Karl Nehammer (ÖVP), die Strafmündigkeit herunterzusetzen. Aktuell liegt sie bei 14 Jahren.
Eine "Generation Gefängnis" ist keine Lösung gegen Jugendkriminalität
Das Leid der Opfer lässt sich nicht ausgleichen, indem jugendliche Täter früher oder länger bestraft werden. Das Ziel einer modernen Justiz ist die Resozialisierung