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Nachrichten aus Österreich

Herr Vilimsky ist ein gutmütiger Kerl. Doch kürzlich wurde die Fleisch gewordene Sympathie, die wir von den charmanten „Vorhang auf“-Kasperl-Plakaten kennen, so richtig zornig. Er brach ein ORF-Interview ab, weil der Fernsehjournalist ihm angeblich „Rechtsextremismus“ unterstellthatte. Die FPÖ eine rechtsextreme Partei? Unerhört!!!

Vilimsky hat doch erst vor kurzem GEGEN Matteo Salvinis Lega Nord und Marine Le Pens Rassemblement National gestimmt! Dabei ging es um den Ausschluss der AfD aus der rechtsextremen EU-Fraktion„ID-Identität und Demokratie“. Deren EU-Spitzenkandidat Maximilian Krah hatte in einem Interview die Waffen-SS verharmlost. Das war den Belgiern, Dänen, Franzosen, Italienern und Tschechen denn doch ein wenig zu starkdeutsch. Deshalb wurde der von der Lega Nord eingebrachte Ausschließungsantrag mit überwältigender Mehrheit angenommen.
...

Net bös sein, aber: Herr Vilimsky hat recht! Man kann die FPÖ nicht so einfach als „rechtsextrem“ bezeichnen. Denn eine Partei, die alle großen rechtsextremen Parteien Europas links liegen lässt und im Laufschritt rechts überholt, für deren politische Standortbezeichnung muss man einen neuen Begriff finden. Dem kreativen „Volkskanzler“ wird dazu sicher
etwas Treffendes einfallen.

 
Die gefährliche Welt der FPÖ
Die Freiheitlichen lassen in einem Video tief blicken. Ihre Sicht auf die Weltordnung und Österreich ist ein fantastisches Lügengebilde aus Verschwörungstheorien mit fatalen Konsequenzen

Sprachwissenschafterin Ruth Wodak und Ökonom und Kulturhistoriker Walter Ötsch schreiben in ihrem Gastkommentar über die sonderbaren Theorien der FPÖ.

Das 37 Minuten lange Video der FPÖ hat es in sich: eine kohärente Erzählung zur politischen Geschichte Österreichs, zu aktuellen Krisen und Ängsten und zu einer imaginierten Zukunft Österreich. Sie basiert auf der Behauptung einer Weltverschwörung.

Neu ist nicht, dass die FPÖ Verschwörungsmythen vertritt – das kennen wir seit vielen Jahren. Neu ist, in welcher Offenheit, Breite und Vehemenz eine weltweite Verschwörung behauptet wird. Angesichts der breiten Zustimmung zur FPÖ und getragen von einem Rechtsruck in Europa glaubt Parteichef Herbert Kickl, diese Geschichte direkt erzählen zu können – liegt hier etwa ein Schlüssel zum aktuellen Erfolg der FPÖ?

 
Kickl will einen Öxit nicht ausschließen
… hält aber andere für "grenzenlos dumm"

Die Gratiszeitung Heute bringt ziemlich viele Interviews mit FPÖ-Chef Herbert Kickl, der sich sonst für andere Medien rarmacht. Warum nicht, man erfährt ja so selten, was die FPÖ und was Kickl denken, und wenn Heute meint, dass wir davon klüger werden ...

Jedenfalls gab es am 3. April ein "großes Kickl-Interview" quer durch den Gemüsegarten, dann am 21. April: "Führungsanspruch – Knalleransage von Kickl". Und jetzt, am 7. Juni, wieder ein großes Interview im Vorfeld der EU-Wahlen: "Kickl – ‚das ist grenzenlos dumm‘".

Was meint er? Also er meint, was SPÖ-Chef Babler bei Migration und Arbeitszeitverkürzung fordere, sei "grenzenlos dumm". Der übliche FPÖ-Sound also. Aber nun zu Kickls Kernaussage. Gefragt, ob er einen Öxit (Austritt aus der EU) ausschließen könne, sagt er: "Öxit ist nichts, was wir anstreben, aber auch nichts, was man auf alle Zeiten ausschließen kann." Übersetzung: Wenn’s leicht geht, könnten wir das schon machen. Putin wird schon ein Platzerl für uns haben. Und: "Man heiratet ja nicht, um sich scheiden zu lassen. Und trotzdem können mit der Zeit Umstände eintreten, wo es nicht mehr anders geht."

Ja, so Umstände wie in Großbritannien, wo man sich in einen Brexit hineinidiotisiert hat und jetzt die schweren wirtschaftlichen Folgen merkt. Die für Österreich übrigens genauso katastrophal wären. Das wäre "grenzenlos dumm". (Hans Rauscher, 7.6.2024)


 
Schwere Hagelschäden in der Steiermark und Niederösterreich
Unwetter haben gestern Nachmittag in der Steiermark und in Niederösterreich Millionenschäden in der Landwirtschaft verursacht. Rund 5.000 Hektar Fläche an landwirtschaftlichen Kulturen waren von Starkniederschlägen und Hagel betroffen, gab die Österreichische Hagelversicherung bekannt.

Die angekündigten starken Gewitter haben laut ersten Erhebungen durch die Sachverständigen der Hagelversicherung einen landwirtschaftlichen Gesamtschaden von 2,7 Millionen Euro verursacht. Betroffen waren die Bezirke Leibnitz und Deutschlandsberg in der Steiermark sowie der Bezirk Waidhofen an der Thaya in Niederösterreich.

„Weiterhin hohes Unwetterpotenzial für das Wochenende“

 
ERMITTLUNGEN WEGEN FAHRLÄSSIGER TÖTUNG
Todesfälle in Kärnten: Österreichs Problem mit Wunderheilern
In Kärnten wird gegen ein Heilerduo, das schwere Krankheiten mit alternativen Methoden behandelt hat, wegen grob fahrlässiger Tötung ermittelt. Zwei Patienten sind gestorben, mit weiteren Geschädigten ist zu rechnen

"Bring mir bitte morgen den Wurstsalat mit." Es sind die letzten Worte, die Evelyn S. von ihren Mann Erwin hört. Nachgerufen zum Abschied, als sie ihn am Abend des 23. Mai 2023 im Klinikum Klagenfurt besucht. Um vier Minuten nach Mitternacht läutet ihr Telefon: Man teilt Evelyn S. mit, dass ihr Mann verstorben ist. Herzversagen. Vier Monate hatte der 61-Jährige zu diesem Zeitpunkt bereits im Klinikum Klagenfurt verbracht, davon 23 Tage im künstlichen Koma, nachdem er Ende Jänner des Vorjahres mit einem Herz- und einem Hirninfarkt eingeliefert worden war.

 
Tja die Sauber- und Klimaleugner Partei. Volltrunken und mit einem Tesla. Er schämt sich vor allem dafür, dass er erwischt wurde
Betrunkener FPÖ-Politiker verursacht Unfall
Ein Landtagsabgeordneter der FPÖ Niederösterreich hat am Freitag in Wien einen Unfall verursacht. Laut Polizei ist der Politiker schwer betrunken gewesen. In einer ersten Reaktion bedauert der Betroffene den „schweren Fehler“.
Kurz vor Mitternacht wurde die Wiener Polizei zu einem Unfall auf der Nordbrücke alarmiert. Ein weißes Elektroauto war einem anderen Fahrzeug aufgefahren. Laut Tageszeitung „Heute“, die zunächst darüber berichtete, war das E-Auto nur noch auf der Alufelge unterwegs. Wo bzw. wie der Reifen verloren ging, ist laut Polizei bisher noch nicht bekannt.

Bei der Kontrolle stellten die Beamten daraufhin fest, dass es sich bei dem Unfalllenker um einen FPÖ-Politiker handelte, der nicht nur Gemeinderat in seiner Heimatstadt, sondern auch Landtagsabgeordneter in Niederösterreich ist. Die Polizisten stellten zudem eine erhebliche Alkoholisierung beim FPÖ-Mandatar fest. Der Führerschein wurde deshalb abgenommen. Verletzt wurde niemand.


 
Flug von Palma nach Wien: Großes AUA am Flugzeug nach einem Date mit der Gewitterzelle über Hartberg in 6000 m Höhe. Nach so einer Landung im Blindflug am Flughafen Schwechat darf man wohl ruhig applaudieren:

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Die vom Hochwasser schwerstbetroffene Gemeinde Deutschfeistritz hat mit 35% die blaune Klimaleugnerpartei gewählt.




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