Wer zahlt drauf? Und geht sich das aus? Fünf Erkenntnisse aus dem blau-schwarzen Sparpaket
Deutliche Mittelkürzungen dürften auch den Schulsektor treffen, bei vielen Maßnahmen ist unklar, ob die angepeilten Summen tatsächlich halten
Jetzt geht es wirklich zack, zack. Erst übers Wochenende haben sich FPÖ und ÖVP darauf verständigt, dass in Österreich heuer 6,39 Milliarden Euro eingespart werden sollen, um ein Defizitverfahren zu vermeiden. Schon am Donnerstag präsentierten die beiden Parteien die Eckpunkte ihrer Vereinbarung. Wer dabei bloß Überschriften und Allgemeinplätze erwartet hat, wurde enttäuscht. Recht konkret haben die künftigen Koalitionäre vorgetragen, wo sie den Rotstift ansetzen wollen.
Doch abseits der politischen Ankündigungen bleibt eine Reihe Unklarheiten und offene Fragen rund um das Projekt – und einige der Ankündigungen sind widersprüchlich. Ein Überblick dazu:
1. Höhere Steuern
Anders als unter dem Mantra "keine neuen Steuern" angekündigt wird sich ein großer Teil des Konsolidierungspakets durch höhere Steuern finanzieren – je nach Betrachtung entweder zu einem Drittel oder sogar zur Hälfte. Rund eine Milliarde will man sich durch direkte "Anpassungen" im Steuersystem holen. Ein großer Teil davon betrifft Privatleute.
Für PV-Anlagen soll künftig die Umsatzsteuer anfallen (175 Millionen), E-Auto-Fahrer sollen eine motorbezogene Versicherungssteuer bezahlen (65 Millionen), die Tabaksteuer soll erhöht (50 Millionen) und die Gebühren angepasst werden, zum Beispiel für Führerscheine (65 Millionen). Anders als ursprünglich angekündigt könnte man sich von den Pensionisten offenbar zudem 270 Millionen Euro holen. Das soll laut STANDARD-Informationen über die Erhöhung von Krankenversicherungsbeiträgen erfolgen.
www.derstandard.at
Deutliche Mittelkürzungen dürften auch den Schulsektor treffen, bei vielen Maßnahmen ist unklar, ob die angepeilten Summen tatsächlich halten
Jetzt geht es wirklich zack, zack. Erst übers Wochenende haben sich FPÖ und ÖVP darauf verständigt, dass in Österreich heuer 6,39 Milliarden Euro eingespart werden sollen, um ein Defizitverfahren zu vermeiden. Schon am Donnerstag präsentierten die beiden Parteien die Eckpunkte ihrer Vereinbarung. Wer dabei bloß Überschriften und Allgemeinplätze erwartet hat, wurde enttäuscht. Recht konkret haben die künftigen Koalitionäre vorgetragen, wo sie den Rotstift ansetzen wollen.
Doch abseits der politischen Ankündigungen bleibt eine Reihe Unklarheiten und offene Fragen rund um das Projekt – und einige der Ankündigungen sind widersprüchlich. Ein Überblick dazu:
1. Höhere Steuern
Anders als unter dem Mantra "keine neuen Steuern" angekündigt wird sich ein großer Teil des Konsolidierungspakets durch höhere Steuern finanzieren – je nach Betrachtung entweder zu einem Drittel oder sogar zur Hälfte. Rund eine Milliarde will man sich durch direkte "Anpassungen" im Steuersystem holen. Ein großer Teil davon betrifft Privatleute.
Für PV-Anlagen soll künftig die Umsatzsteuer anfallen (175 Millionen), E-Auto-Fahrer sollen eine motorbezogene Versicherungssteuer bezahlen (65 Millionen), die Tabaksteuer soll erhöht (50 Millionen) und die Gebühren angepasst werden, zum Beispiel für Führerscheine (65 Millionen). Anders als ursprünglich angekündigt könnte man sich von den Pensionisten offenbar zudem 270 Millionen Euro holen. Das soll laut STANDARD-Informationen über die Erhöhung von Krankenversicherungsbeiträgen erfolgen.
Wer zahlt drauf? Und geht sich das aus? Fünf Erkenntnisse aus dem blau-schwarzen Sparpaket
Deutliche Mittelkürzungen dürften auch den Schulsektor treffen, bei vielen Maßnahmen ist unklar, ob die angepeilten Summen tatsächlich halten