Die Regierung und die Medien
Die Koalition kämpft mit schlechten Umfragewerten, schlechten Wirtschaftsdaten und schlechter Presse. Statt Kritik sollten die Medien auf die Förderung des Gesundheits- und Pflegesystems drängen
Die Koalitionsregierung der ÖVP, SPÖ und der Neos unter der Leitung des Bundeskanzlers Christian Stocker amtiert seit März 2025. Sie hat schlechte Umfragewerte, schlechte Presse und schlechte Wirtschaftsdaten. Nur sehr wenige Beobachter, wie Falter– Herausgeber Armin Thurnher in seiner letzten "Seuchenkolumne", wagen es noch darauf hinzuweisen, dass sich die Verantwortlichen für die Lage "davongemacht haben, in Spitzenjobs weggelobt wurden", wie Ex-Kanzler Karl Nehammer (2021–2025) und Ex-Finanzminister Magnus Brunner (2021–2024) oder wie der zweimalige Bundeskanzler Sebastian Kurz (2017–1019 und 2020–2021) in die Privatwirtschaft gingen.
Das laufende Verfahren der Wirtschafts- und Korruptions-Staatsanwaltschaft gegen Sebastian Kurz und die Verbindungen zu den „Nutznießern des P.R.-Medialen-Komplex“ (so Thurnher) – es gilt die Unschuldsvermutung – dürften den Hintergrund zur überzogenen und undifferenzierten Kritik an der Regierung bilden. Sie erklären auch die Kampagne gegen den SPÖ-Vizekanzler Andreas Babler trotz der Tatsache, dass er sich der Koalitionsdisziplin unterwirft und die fähigsten Kabinettsmitglieder nominiert hatte. Wir Journalisten wie Wachhunde überziehen manchmal die berechtigte Kritik an Missständen oder verallgemeinern einzelne unbedeutende Fälle. Auch die Dramatisierung der Umstände der Rückenoperation des Bundeskanzlers hat gewollt oder ungewollt zur Stimmungsmache gegen die Dreierkoalition beigetragen.
www.derstandard.at
Die Koalition kämpft mit schlechten Umfragewerten, schlechten Wirtschaftsdaten und schlechter Presse. Statt Kritik sollten die Medien auf die Förderung des Gesundheits- und Pflegesystems drängen
Die Koalitionsregierung der ÖVP, SPÖ und der Neos unter der Leitung des Bundeskanzlers Christian Stocker amtiert seit März 2025. Sie hat schlechte Umfragewerte, schlechte Presse und schlechte Wirtschaftsdaten. Nur sehr wenige Beobachter, wie Falter– Herausgeber Armin Thurnher in seiner letzten "Seuchenkolumne", wagen es noch darauf hinzuweisen, dass sich die Verantwortlichen für die Lage "davongemacht haben, in Spitzenjobs weggelobt wurden", wie Ex-Kanzler Karl Nehammer (2021–2025) und Ex-Finanzminister Magnus Brunner (2021–2024) oder wie der zweimalige Bundeskanzler Sebastian Kurz (2017–1019 und 2020–2021) in die Privatwirtschaft gingen.
Das laufende Verfahren der Wirtschafts- und Korruptions-Staatsanwaltschaft gegen Sebastian Kurz und die Verbindungen zu den „Nutznießern des P.R.-Medialen-Komplex“ (so Thurnher) – es gilt die Unschuldsvermutung – dürften den Hintergrund zur überzogenen und undifferenzierten Kritik an der Regierung bilden. Sie erklären auch die Kampagne gegen den SPÖ-Vizekanzler Andreas Babler trotz der Tatsache, dass er sich der Koalitionsdisziplin unterwirft und die fähigsten Kabinettsmitglieder nominiert hatte. Wir Journalisten wie Wachhunde überziehen manchmal die berechtigte Kritik an Missständen oder verallgemeinern einzelne unbedeutende Fälle. Auch die Dramatisierung der Umstände der Rückenoperation des Bundeskanzlers hat gewollt oder ungewollt zur Stimmungsmache gegen die Dreierkoalition beigetragen.
Die Regierung und die Medien
Die Koalition kämpft mit schlechten Umfragewerten, schlechten Wirtschaftsdaten und schlechter Presse. Statt Kritik sollten die Medien auf die Förderung des Gesundheits- und Pflegesystems drängen