In diese sieben Länder will die EU schneller abschieben
Die EU-Kommission reagiert auf den politischen Druck, die Zuwanderung nach Europa zu begrenzen. Sie stuft sieben Herkunftsländer als sicher ein, in die Flüchtlinge damit leichter abgeschoben werden können.
Die EU-Kommission hat am Mittwoch eine Liste von sieben Staaten veröffentlicht, die sie künftig als „sichere Herkunftsländer“ einstuft. Ziel sei es, Rückführungen abgelehnter Asylbewerber zu beschleunigen und irreguläre Migration stärker einzudämmen. Auf der Liste stehen Kosovo, Bangladesch, Kolumbien, Ägypten, Indien, Marokko und Tunesien.
Asylanträge von Menschen aus diesen Ländern können künftig in einem beschleunigten Verfahren geprüft werden. Die Kommission begründet diesen Schritt mit der Überlastung nationaler Asylsysteme und der geringen Anerkennungsrate von Asylanträgen von Bewerbern aus diesen sieben Ländern.
„Viele Mitgliedstaaten sind mit einem erheblichen Rückstau bei den Asylanträgen konfrontiert, sodass alles, was wir jetzt tun können, um schnellere Asylentscheidungen zu unterstützen, von entscheidender Bedeutung ist“, sagte Magnus Brunner, EU-Kommissar für Migration.
Schnellverfahren bei geringer Anerkennungsquote
Das Konzept sicherer Herkunftsstaaten ermöglicht es den EU-Mitgliedsländern, Anträge von Personen aus diesen Ländern pauschal als unbegründet einzustufen – außer es liegen individuelle Schutzgründe vor. Ziel ist es, Verfahren effizienter zu gestalten und Rückführungen zu erleichtern.
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Die EU-Kommission reagiert auf den politischen Druck, die Zuwanderung nach Europa zu begrenzen. Sie stuft sieben Herkunftsländer als sicher ein, in die Flüchtlinge damit leichter abgeschoben werden können.
Die EU-Kommission hat am Mittwoch eine Liste von sieben Staaten veröffentlicht, die sie künftig als „sichere Herkunftsländer“ einstuft. Ziel sei es, Rückführungen abgelehnter Asylbewerber zu beschleunigen und irreguläre Migration stärker einzudämmen. Auf der Liste stehen Kosovo, Bangladesch, Kolumbien, Ägypten, Indien, Marokko und Tunesien.
Asylanträge von Menschen aus diesen Ländern können künftig in einem beschleunigten Verfahren geprüft werden. Die Kommission begründet diesen Schritt mit der Überlastung nationaler Asylsysteme und der geringen Anerkennungsrate von Asylanträgen von Bewerbern aus diesen sieben Ländern.
„Viele Mitgliedstaaten sind mit einem erheblichen Rückstau bei den Asylanträgen konfrontiert, sodass alles, was wir jetzt tun können, um schnellere Asylentscheidungen zu unterstützen, von entscheidender Bedeutung ist“, sagte Magnus Brunner, EU-Kommissar für Migration.
Schnellverfahren bei geringer Anerkennungsquote
Das Konzept sicherer Herkunftsstaaten ermöglicht es den EU-Mitgliedsländern, Anträge von Personen aus diesen Ländern pauschal als unbegründet einzustufen – außer es liegen individuelle Schutzgründe vor. Ziel ist es, Verfahren effizienter zu gestalten und Rückführungen zu erleichtern.
