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US-News

„Sie haben uns einen von uns genommen“ – Der Tod von Jaime Alanís und der brutale ICE-Einsatz auf einer legalen kalifornischen Cannabisfarm
Es war ein heißer, greller Tag in Südkalifornien, als Jaime Alanís starb – nicht an einem natürlichen Leiden, nicht in Ruhe, sondern im Sturz. Über neun Meter tief fiel er vom Dach eines Gewächshauses, als Bundesbeamte in Schutzkleidung die Cannabisfarm in Camarillo stürmten, auf der er arbeitete. Am Freitag erlag er seinen schweren Verletzungen: Brüche an der Wirbelsäule, Verletzungen am Schädel, innere Blutungen – keine Chance. Der Vorfall ereignete sich im Rahmen einer großangelegten Razzia des Heimatschutzministeriums – Teil von Donald Trumps Kampagne zur massenhaften Deportation von Migrantinnen und Migranten. Etwa 200 Menschen wurden bei dem Einsatz auf den Anlagen von „Glass House Farms“ festgenommen, darunter auch zehn Minderjährige. Laut den Behörden ist die Farm Gegenstand einer laufenden Ermittlung wegen des Verdachts auf Kinderarbeit. Was viele übersehen: Die Farm war völlig legal. „Glass House Farms“ ist eine staatlich lizenzierte Cannabisfarm – genehmigt nach kalifornischem Recht, regelmäßig kontrolliert, kein illegaler Betrieb. Und dennoch wurde sie Ziel eines massiven Einsatzes, als handle es sich um eine kriminelle Anlage. „Während des Chaos stürzte er 30 Fuß in die Tiefe“, sagte Elizabeth Strater, Vizepräsidentin der Landarbeitergewerkschaft United Farm Workers. Jaime Alanís sei in Panik auf das Dach geklettert – und gefallen. Niemand habe ihn verfolgt, heißt es vom Heimatschutzministerium. Und doch war er tot. Auf einer verifizierten GoFundMe-Seite bittet seine Familie nun um Hilfe – für die Rückführung seines Leichnams nach Mexiko und die Beisetzung. „Er war die tragende Säule unserer Familie. Sie haben uns einen von uns genommen. Wir brauchen Gerechtigkeit“, heißt es dort. Es kam in nur ganz kurzer Zeit knapp 80.000 USD zusammen, der Fall hat die USA geschockt.

 
Leere Flure, leere Versprechen – Wie Trumps zweite Amtszeit Amerikas Menschenrechtsarchitektur zerlegt

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Es beginnt mit einem stillen Bild. Ein leerer Flur, eine verschlossene Glastür, dahinter ein Ausdruck, einfach an die Scheibe geklebt. Keine offizielle Mitteilung, kein Logo, kein Absender – aber jedes Wort ein Statement. Man liest:

„Hier saßen Amerikas Expertinnen und Experten für Demokratie, Menschenrechte (ja, dazu gehören die Rechte von Frauen, LGBTQ+ und Minderheiten), Wahlsicherheit, Meinungsfreiheit, Datenschutz, Korruptionsbekämpfung, die Bekämpfung von gewaltbereitem Extremismus und Desinformation – und mehr.
Ihr habt sie – zusammen mit Hunderten ihrer Kolleginnen und Kollegen – einfach in die Wildnis entlassen … in den Vereinigten Staaten von Amerika.“

Was aussieht wie ein stiller Abschiedsgruß, ist in Wahrheit eine politische Notiz – geklebt an die Tür eines ausgeräumten Büros, irgendwo im Herzen der amerikanischen Bundesverwaltung. Der Ort: aller Wahrscheinlichkeit nach ein Gebäudetrakt des State Department oder von USAID, genauer gesagt die früheren Abteilungen für Demokratie, Menschenrechte und Rechtsstaatlichkeit. Was einst als Rückgrat amerikanischer Außenpolitik galt, ist nun entkernt, zerlegt, zum Schweigen gebracht.

Ein paar Schritte weiter, an einer Wand, hängt ein zweiter Ausdruck. Schlicht. Direkt. Ohne Schnörkel. Darauf steht:

„Kolleginnen und Kollegen,
wenn ihr bleibt:
LEISTET WIDERSTAND
GEGEN DEN FASCHISMUS
Erinnert euch an den Eid, den ihr geschworen habt.“

 

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Ich fürchte, die werden sich bald nicht mehr auskennen, wer schon sanktioniert wurde und wer nicht :mrgreen:
USA: Sanktionen für Kubas Präsidenten und zwei Minister
Die USA haben Kubas Präsidenten Miguel Diaz-Canel wegen dessen „Rolle bei der Brutalität des Regimes gegen das Volk“ mit Sanktionen belegt. Das gab US-Außenminister Marco Rubio gestern unter Verweis auf die gewaltsame Niederschlagung von Massenprotesten in dem Land vor genau vier Jahren auf der Plattform X bekannt.

Auch für Kubas Verteidigungsminister Alvaro Lopez Miera und Innenminister Lazaro Alberto Alvarez Casas würden Visabeschränkungen gelten, so Rubio. Seit der Rückkehr von US-Präsident Donald Trump ins Weiße Haus verstärken die USA den Druck auf die kubanische Regierung.

„Beteiligung an schweren Menschenrechtsverletzungen“
Das US-Außenministerium teilte mit, es sanktioniere die „wichtigen“ Politiker des Landes wegen ihrer „Beteiligung an schweren Menschenrechtsverletzungen“.


Schwere Menschenrechtsverletzungen begeht das Trumpltier jeden Tag
 
Gericht blockiert Razzien gegen Ausländer
Eine Gerichtsentscheidung hat der Regierung von US-Präsident Donald Trump im Vorgehen gegen irreguläre Einwanderinnen und Einwanderer im Süden von Kalifornien einen Dämpfer versetzt. Eine Bundesrichterin in dem US-Bundesstaat ordnete das Heimatschutzministerium (DHS) an, Festnahmen von Einwanderern dort ohne hinreichenden Verdacht zu stoppen, wie US-Medien am Freitag übereinstimmend berichteten. Unterdessen starb ein Landarbeiter nach einer Razzia der Einwanderungsbehörde (ICE).

US-Bundesrichterin Maame Ewusi-Mensah Frimpong ordnete einen Stopp der „umherstreifenden Patrouillen“ von Bundesbeamten in Los Angeles für die Festnahme mutmaßlicher Migrantinnen und Migranten ohne gültige Papiere an. Die Untersuchungen basierten „einzig auf der Ethnie“ der Menschen oder darauf, ob sie Spanisch oder Englisch mit einem Akzent sprächen, begründete die Richterin ihr Urteil.

Frimpong verfügte demnach, dass das Ministerium Leitlinien für Beamtinnen und Beamte entwickeln müsse, um einen „begründeten Verdacht“ zu ermitteln, der über die offensichtliche Ethnie einer Person, die von ihr gesprochene Sprache oder ihren Akzent, ihren Beruf oder ihre „Anwesenheit an einem bestimmten Ort“ wie einer Bushaltestelle hinausgehe.

 
Ein Land, das auflegt – Notruf im Nichts
Es war der Tag nach dem Regen, und der Regen war kein Regen mehr, sondern Erinnerung. Erinnerung an das Tosen des Wassers, das Häuser verschluckte, Straßen aufriss, Leben wegriss. Und an jenem Tag, da der Himmel endlich schwieg, da rief Amerika um Hilfe. Doch niemand antwortete. Kein Signal, kein Rückruf, nur das Kreisen einer Warteschleife im Ohr. Die Katastrophe hatte sich nicht zurückgezogen – sie hatte lediglich den Kanal gewechselt: von der Flut draußen zur Stille in der Leitung. Am 6. Juli 2025 wählten 2.363 Menschen in Texas die Nummer der FEMA – der Bundesbehörde für Katastrophenschutz. 846 von ihnen wurden durchgestellt. Das sind 35,8 Prozent. Die anderen wurden nicht gehört. Und das in einer Woche, in der das Wasser über 120 Menschenleben forderte, darunter viele Kinder, in der Ortschaften unter Trümmern lagen, und die Luft von der Hoffnung auf einen einfachen Satz vibrierte: „Wir kommen.“ Doch es kam niemand. Denn die Regierung hatte beschlossen, nicht zu beschließen. In der Nacht zum 6. Juli, genau einen Tag nach dem Höhepunkt der Flut, liefen die Verträge jener Callcenter-Mitarbeiter:innen aus, die eigentlich rund um die Uhr Notrufe entgegennehmen sollten. Hunderte von ihnen wurden entlassen. Nicht, weil das Wasser zurückging – sondern weil das Budget anhielt. Denn Heimatschutzministerin Kristi Noem hatte kurz zuvor eine Regel eingeführt, nach der alle Ausgaben über 100.000 Dollar ihre persönliche Zustimmung erforderten. Auch für Notfallverträge. Doch Noem unterschrieb nicht. Fünf Tage lang nicht. Am 7. Juli gingen 16.234 Anrufe bei FEMA ein. Über 84 Prozent blieben unbeantwortet. Zu diesem Zeitpunkt war es nicht nur politisches Versagen – es war politischer Wille. Im Hintergrund kursierten bereits interne E-Mails: „Wir haben immer noch keine Entscheidung, keinen Erlass, keine Unterschrift.“ Der Satz datiert vom 8. Juli. Und er steht in einem Land, das sich selbst zur Effizienz verpflichtet hat, wie ein Mahnmal jener neuen kalten Ordnung: Wer leidet, muss warten. Und wer wartet, wartet allein.

 
Gericht blockiert Razzien gegen Ausländer (Update)
Eine Gerichtsentscheidung hat der Regierung von US-Präsident Donald Trump im Vorgehen gegen irreguläre Einwanderinnen und Einwanderer im Süden von Kalifornien einen Dämpfer versetzt. Eine Bezirksrichterin in dem US-Bundesstaat ordnete das Heimatschutzministerium (DHS) an, Festnahmen von Einwanderern dort ohne hinreichenden Verdacht zu stoppen, wie US-Medien am Freitag übereinstimmend berichteten. Unterdessen wurde ein Landarbeiter nach einer Razzia der Einwanderungsbehörde (ICE) lebensgefährlich verletzt.

US-Bezirksrichterin Maame Ewusi-Mensah Frimpong ordnete einen Stopp der „umherstreifenden Patrouillen“ von Bundesbeamten in Los Angeles für die Festnahme mutmaßlicher Migrantinnen und Migranten ohne gültige Papiere an. Die Untersuchungen basierten „einzig auf der Ethnie“ der Menschen oder darauf, ob sie Spanisch oder Englisch mit einem Akzent sprächen, begründete die Richterin ihr Urteil.

 
Der Tag, nach dem Tod von Jaime Alanís, an dem Kalifornien stopp sagte – Ein Gericht setzt Trumps Razzien außer Kraft
Es war der Tag nach dem Übergriff. Vor dem Gelände von „Glass House Farms“ in Camarillo, nördlich von Los Angeles, warteten Dutzende Arbeiter auf eine Antwort, die längst gegeben war – von einem Gerichtssaal, nicht von der Politik. Denn während Busladungen von Menschen in den Tagen zuvor von bewaffneten Agenten verschleppt worden waren, hatte ein Bundesgericht in Kalifornien nun ein Machtwort gesprochen: Die wahllosen, auf Hautfarbe und Herkunft basierenden Einwanderungskontrollen der Trump-Regierung sind verfassungswidrig – und mit sofortiger Wirkung gestoppt.

Die Richterin Maame E. Frimpong zögerte nicht. In einer vorläufigen Anordnung untersagte sie dem Heimatschutzministerium und dem Weißen Haus, in sieben kalifornischen Counties – darunter auch Los Angeles und Ventura – weitere Razzien ohne konkreten Verdacht durchzuführen. Die Begründung: „Eine Beweisflut“, so Frimpong, zeige, dass der Bundesregierung genau das nachzuweisen sei, was sie offiziell stets bestreitet – gezielte Festnahmen aufgrund von Hautfarbe, Akzent und Arbeitsplatz. Verfassungswidrig im Sinne des vierten und fünften Zusatzartikels – also gegen das Recht auf Unversehrtheit und auf rechtsstaatliches Verfahren. Hintergrund der Entscheidung war eine Klage mehrerer Betroffener – darunter drei festgenommene Migranten und zwei US-Staatsbürger. Einer von ihnen zeigte bei der Kontrolle seinen Ausweis, wurde trotzdem festgesetzt. Die Vorwürfe sind schwer: Razzien auf Wochenmärkten, bei Home Depot, in Autowaschanlagen und auf Baustellen, bei denen wahllos Menschen mit lateinamerikanischem Aussehen festgenommen wurden. In einem Fall, so schildert es die Bürgerrechtsorganisation ACLU, wurden sämtliche Arbeiter eines Betriebs verhaftet – bis auf zwei weiße Männer. Einer der Kläger, Brian Gavidia, ein gebürtiger US-Amerikaner, wurde laut Anwalt „misshandelt – einzig und allein, weil er Latino ist und in einem Abschlepphof arbeitete“.

 
Richter signalisiert Grenze für die Durchsetzung der Einwanderungsgesetze in Kalifornien

Trumps Grenz-Zar, Tom Homan, live im Fernsehen: „Die Leute müssen verstehen, dass ICE-Beamte und Grenzschutz keine wahrscheinliche Ursache brauchen, um auf jemanden zuzugehen, ihn kurzzeitig festzuhalten und zu befragen … basierend auf seinem Aussehen.“

Die Masken sind gefallen, Leute. Jetzt sagen sie laut, was sie sonst nur hinter vorgehaltener Hand sagen.

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In Trumps Amerika werden die Helden bestraft, gefeuert, aus ihren Jobs gedrängt, angegriffen. Und die Kriegsverbrecher und die Rassisten und die Behinderer der Justiz und die Machtmissbraucher werden gefeiert. Das ist unsere Realität, Leute, ohne einen Hauch von Übertreibung.

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Ja, sind ebendie QAnon-Anhänger und Verschwörungstheoretiker :mrgreen:
Trump verteidigt US-Regierung gegenüber eigenen Anhängern in Epstein-Causa: "Was ist mit meinen 'Jungs' los?"
Das Maga-Lager hat zuletzt moniert, dass der US-Präsident den Skandal rund um den US-Milliardär Jeffrey Epstein nicht aufklärt. Trump nimmt seine Regierung nun in Schutz

Washington – US-Präsident Donald Trump hat seine Anhänger aufgefordert, die Attacken auf seine Regierung wegen der Affäre um Sexualstraftäter Jeffrey Epstein zu beenden. "Was ist mit meinen 'Jungs' und in manchen Fällen auch 'Mädels' los?", schrieb Trump auf Truth Social. "Sie haben es alle auf Justizministerin Pam Bondi abgesehen, die einen fantastischen Job macht!" Einige Anhänger zweifeln an der offiziellen Version von Epsteins Tod. Trump selbst steht durch frühere Aussagen im Fokus.

"Wir sind in einem Team, Maga, und mir gefällt nicht, was passiert", fügte Trump an sein rechtes Maga-Lager gerichtet hinzu. Die USA hätten eine "perfekte Regierung", über die weltweit gesprochen werde – und "egoistische Menschen versuchen, ihr zu schaden, und das alles wegen eines Mannes, der nie stirbt, Jeffrey Epstein", beschwerte sich der US-Präsident.

Empörung unter Anhängern
Viele Trump-Anhänger hatte sich zuletzt empört geäußert, weil seine Regierung ein Versprechen zum Epstein-Skandal nicht eingehalten hat: Sie wollte Licht in den Skandal um US-Milliardär bringen, der 2019 tot in seiner Gefängniszelle in Manhattan aufgefunden wurde. Dem Investmentbanker wurde vorgeworfen, zahlreiche Mädchen und junge Frauen missbraucht und Prominenten zugeführt zu haben.


Man hat sich eine Bestätigung von Pizza-Gate erwartet und jetzt muss Don Taco seine Klientel abspeisen.
 
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