USA entziehen Abbas vor UNO-Treffen Einreisevisum
Die USA verweigern Palästinenserpräsident Mahmud Abbas die Einreise zur UNO-Vollversammlung im September. Ihm und rund 80 weiteren palästinensischen Vertretern seien die Visa entzogen worden, so ein Sprecher des US-Außenministeriums gestern (Ortszeit).
Die Vertretung der Palästinensischen Autonomiebehörde bei der UNO sei von den Beschränkungen aber ausgenommen, hieß es. Das Büro von Abbas zeigte sich erstaunt und sprach von einem Verstoß gegen das UNO-Sitzabkommen von 1947.
Demnach sind die USA im Allgemeinen verpflichtet, ausländischen Diplomaten und Diplomatinnen den Zugang zu den Vereinten Nationen in New York zu gewähren. Washington steht jedoch auf dem Standpunkt dass es Visa aus Sicherheits-, Extremismus- und außenpolitischen Gründen verweigern kann.
USA: „In unserem nationalen Sicherheitsinteresse“
Die USA werfen der Palästinensischen Autonomiebehörde (PA) und der Palästinensischen Befreiungsorganisation (PLO) vor, sich nicht von Extremismus zu distanzieren. Zudem betrieben sie eine „einseitige Anerkennung“ eines palästinensischen Staates.
„Es liegt in unserem nationalen Sicherheitsinteresse, die PLO und die Palästinensische Autonomiebehörde für die Nichteinhaltung ihrer Verpflichtungen und für die Untergrabung der Friedensaussichten zur Rechenschaft zu ziehen“, so das Ministerium. Die Organisation und die Behörde müssten zunächst „Terrorismus konsequent ablehnen“, ehe sie als Partner im Friedensprozess in Betracht gezogen werden könnten.
UN wollen Visa-Frage mit State Department „erörtern“
Die Vereinten Nationen wiederum hoffen, dass die USA die Einreiseverbote für Palästinenser zur UNO-Generalversammlung in New York zurücknehmen.
Die USA verweigern Palästinenserpräsident Mahmud Abbas die Einreise zur UNO-Vollversammlung im September. Ihm und rund 80 weiteren palästinensischen Vertretern seien die Visa entzogen worden, so ein Sprecher des US-Außenministeriums gestern (Ortszeit).
Die Vertretung der Palästinensischen Autonomiebehörde bei der UNO sei von den Beschränkungen aber ausgenommen, hieß es. Das Büro von Abbas zeigte sich erstaunt und sprach von einem Verstoß gegen das UNO-Sitzabkommen von 1947.
Demnach sind die USA im Allgemeinen verpflichtet, ausländischen Diplomaten und Diplomatinnen den Zugang zu den Vereinten Nationen in New York zu gewähren. Washington steht jedoch auf dem Standpunkt dass es Visa aus Sicherheits-, Extremismus- und außenpolitischen Gründen verweigern kann.
USA: „In unserem nationalen Sicherheitsinteresse“
Die USA werfen der Palästinensischen Autonomiebehörde (PA) und der Palästinensischen Befreiungsorganisation (PLO) vor, sich nicht von Extremismus zu distanzieren. Zudem betrieben sie eine „einseitige Anerkennung“ eines palästinensischen Staates.
„Es liegt in unserem nationalen Sicherheitsinteresse, die PLO und die Palästinensische Autonomiebehörde für die Nichteinhaltung ihrer Verpflichtungen und für die Untergrabung der Friedensaussichten zur Rechenschaft zu ziehen“, so das Ministerium. Die Organisation und die Behörde müssten zunächst „Terrorismus konsequent ablehnen“, ehe sie als Partner im Friedensprozess in Betracht gezogen werden könnten.
UN wollen Visa-Frage mit State Department „erörtern“
Die Vereinten Nationen wiederum hoffen, dass die USA die Einreiseverbote für Palästinenser zur UNO-Generalversammlung in New York zurücknehmen.
