Die Tricks der Frau Bondi
Donald Trumps Justizministerin Pam Bondi sorgte vergangene Woche bei einem Auftritt vor dem Justizausschuss des US-Senats für eine Sternstunde der Unverfrorenheit
Der seit Jahren wahrzunehmende Niveauverlust politischer Auseinandersetzungen geht oft schleichend vor sich. Ab und zu gibt es aber auch Sternstunden der Unverfrorenheit, die dem Publikum schlagartig bewusst machen, wie weit es herabgeschneit hat. Für so eine "Sternstunde" hat Donald Trumps Justizministerin Pam Bondi vergangene Woche bei einem Auftritt vor dem Justizausschuss des US-Senats gesorgt.
Aus gutem Grund in Verdacht
Bondi steht bei den Demokraten aus gutem Grund im Verdacht, als steuerbare Büttelin Trumps zu handeln und kritiklos jeder öffentlichen Anregung des Bosses nachzukommen, sie möge sich gefälligst seine Feinde vorknöpfen. Bagatellvorwurf ist das keiner. Wenn ein Justizministerium zum Racheministerium mutiert, wird es Zeit, dem Rechtsstaat "Gute Nacht!" zu sagen.
Zur Abwehr solcher Vorhaltungen hat Bondi zwei Tricks in petto. Trick eins: eiserne Kommunikationsverweigerung – "Dazu sage ich sicher nichts". Trick zwei: Schuldumkehr – "Sie sind doch selbst ..." usw. Hier stehen wir auf dem Niveau von Vorschulkindern, die auf der Du-bist-selber-blöd-Ebene kommunizieren: Rüpelrhetorik wie aus dem Lehrbuch. Ansonsten hat Bondi das besonders klar vermittelt, was man schon wusste: Die Frau kennt aggressionstechnisch keine Grenzen, wenn es darum geht, den Chef zu schützen.
www.derstandard.at
Donald Trumps Justizministerin Pam Bondi sorgte vergangene Woche bei einem Auftritt vor dem Justizausschuss des US-Senats für eine Sternstunde der Unverfrorenheit
Der seit Jahren wahrzunehmende Niveauverlust politischer Auseinandersetzungen geht oft schleichend vor sich. Ab und zu gibt es aber auch Sternstunden der Unverfrorenheit, die dem Publikum schlagartig bewusst machen, wie weit es herabgeschneit hat. Für so eine "Sternstunde" hat Donald Trumps Justizministerin Pam Bondi vergangene Woche bei einem Auftritt vor dem Justizausschuss des US-Senats gesorgt.
Aus gutem Grund in Verdacht
Bondi steht bei den Demokraten aus gutem Grund im Verdacht, als steuerbare Büttelin Trumps zu handeln und kritiklos jeder öffentlichen Anregung des Bosses nachzukommen, sie möge sich gefälligst seine Feinde vorknöpfen. Bagatellvorwurf ist das keiner. Wenn ein Justizministerium zum Racheministerium mutiert, wird es Zeit, dem Rechtsstaat "Gute Nacht!" zu sagen.
Zur Abwehr solcher Vorhaltungen hat Bondi zwei Tricks in petto. Trick eins: eiserne Kommunikationsverweigerung – "Dazu sage ich sicher nichts". Trick zwei: Schuldumkehr – "Sie sind doch selbst ..." usw. Hier stehen wir auf dem Niveau von Vorschulkindern, die auf der Du-bist-selber-blöd-Ebene kommunizieren: Rüpelrhetorik wie aus dem Lehrbuch. Ansonsten hat Bondi das besonders klar vermittelt, was man schon wusste: Die Frau kennt aggressionstechnisch keine Grenzen, wenn es darum geht, den Chef zu schützen.
Die Tricks der Frau Bondi
Donald Trumps Justizministerin Pam Bondi sorgte vergangene Woche bei einem Auftritt vor dem Justizausschuss des US-Senats für eine Sternstunde der Unverfrorenheit