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Wirtschaft Österreichs

Migrantische Unternehmen bringen Milliarden
Unternehmen von Wienerinnen und Wienern mit Migrationshintergrund sind ein wichtiger Stützpfeiler der Wiener Wirtschaft. Laut einer Erhebung der Wirtschaftskammer bringen sie dem Wirtschaftsstandort rund 8,3 Milliarden Euro.

45.500 Arbeitsplätze schaffen die Unternehmen von Personen mit Migrationshintergrund alleine in Wien. 8,3 Milliarden Wertschöpfung werden damit in Wien generiert, zehn Milliarden in ganz Österreich. Rund 34.000 Einzelunternehmen gibt es insgesamt. An Steuern und Abgaben leisten Wiener Unternehmen mit migrantischem Hintergrund rund 3,7 Milliarden Euro pro Jahr.

 
Ist nicht weit weg von mir. Sehe diese Windräder bei meiner Radtour:
Neue Windparks: Dem Widerstand zum Trotz
In Prinzendorf (Bezirk Gänserndorf) sind am Freitag zehn neue Windräder eröffnet worden. Jährlich produzieren sie Strom für 30.000 Haushalte. Solche Projekte sind langwierig in der Planung und viele scheitern dann oft noch am Widerstand der Bevölkerung.
Nach wie vor gibt es Bundesländer, in denen kein einziger Windpark steht – konkret Tirol, Vorarlberg und Salzburg. Aber auch in den übrigen Bundesländern kennt man die Hürden, die neue Windräder mit sich bringen. Der Widerstand von Einheimischen lässt viele Projekte auch nach längerer Vorlaufzeit oft noch scheitern. Mit mehr als 700 Windkraftanlagen liegt Niederösterreich im bundesweiten Spitzenfeld und ist Vorreiter in Sachen Windenergie.

Dass sich neue Windparks auch ohne große Proteste umsetzen lassen, zeige das jüngste Projekt der „Windkraft Simonsfeld“, betont das Unternehmen. Es eröffnete am Freitag den neuesten Windpark in Prinzendorf (Bezirk Hollabrunn) mit zehn Windrädern. 2021 wurden insgesamt 14 Windenergieanlagen in den Windparks Poysdorf-Wilfersdorf und Prinzendorf gebaut. Die zehn neu eröffneten Anlagen liefern ab sofort Strom für 30.000 Haushalte.

 
österreichs wirtschaft erinnert mich immer an alte kuhmelker, die lüsternd auf einem schemel sitzend, an den zitzen einer kuh rumgrapschen. gruss oliver
 
österreichs wirtschaft erinnert mich immer an alte kuhmelker, die lüsternd auf einem schemel sitzend, an den zitzen einer kuh rumgrapschen. gruss oliver
Du schaust in den Spiegel und siehst dich. So alt hätte ich dich nicht geschätzt, aber war bei deiner ständigen Angeberei irgendwie klar.
 
Studie ortet eher Desinteresse als Skepsis
Das Desinteresse an Wissenschaft dürfte in Österreich ausgeprägter sein als die Wissenschaftsskepsis. Das zeigen erste Ergebnisse einer vom Bildungsministerium beauftragten Studie des Instituts für Höhere Studien (IHS) über Ursachen von Wissenschafts- und Demokratieskepsis. Desinteresse dürfe nicht mit Skepsis gleichgesetzt werden, das Vertrauen in Wissenschaft sei hierzulande im Zeitverlauf hoch und konstant, so Studienleiter Johannes Starkbaum (IHS).

Seit Jahrzehnten zeigen Menschen in Österreich in verschiedenen Umfragen ein geringes Interesse an Wissenschaft, verbunden mit einer ausgeprägten Wissenschaftsskepsis. Einmal mehr belegten das die Ergebnisse der 2021 veröffentlichten Eurobarometer-Umfrage.

 
Auch der Regierung geschuldet
In Österreich steigt die Teuerung, in der Eurozone sinkt sie – wegen Staatshilfen per Gießkanne?
Die Inflation in der Eurozone sank auf 8,5 Prozent, in Österreich liegt sie bei über 11 Prozent. Die Teuerung fällt in Österreich schon länger kräftiger aus
Die Belgier, die Zyprioten, die Niederländer und auch die Italiener dürfen sich freuen. Die Teuerung ist in allen vier Ländern im Jänner 2023 spürbar zurückgegangen. Die Inflation liegt zwar immer noch deutlich über dem Zielwert von zwei Prozent, den die Europäische Zentralbank (EZB) vorgegeben hat. Aber in den genannten Staaten zeigen die Zahlen eine deutliche Trendwende. Diese positive Entwicklung ist in der Mehrzahl der Euroländer spürbar, wie die Statistikbehörde Eurostat am Mittwoch mitgeteilt hat. Die Inflation im Jahresabstand lag in der Eurozone im Jänner bei 8,5 Prozent nach 9,2 Prozent im Dezember.

Deutlich anders ist die Entwicklung in Österreich: Hier weist Eurostat nach der einheitlichen EU-Berechnungsmethode eine Inflation im Jänner von 11,5 Prozent aus, nach 10,5 Prozent im Dezember. Die Teuerungskrise hat sich in Österreich damit sogar weiter verschärft.

Von den 20 Euroländern verzeichneten bei der Inflation im Jahresabstand 13 einen Rückgang, für zwei Länder lagen noch keine Daten vor, und mit Österreich stiegen bloß in fünf Staaten die Preise weiter an.

Warum ist das so, warum entwickelt sich die Situation in Österreich entgegen dem Trend? Eine mögliche Antwort: Verantwortlich sind die Energie- und Teuerungshilfen, die per Gießkanne verteilt wurden.

 
Österreich hätte eine Menge an Gas
Gasvorkommen am Irrsee vermutet
Nicht nur in Molln (Bezirk Kirchdorf) könnte es Erdgasvorkommen geben. Laut dem Nachrichtenmagazin „profil“ könnte auch in Gemeinden um den Irrsee an der Grenze zu Salzburg Gas unter der Erde zu finden sein.
„profil“ berichtet über Börsen-Mitteilungen des Energieunternehmens ADX, in denen auch die Gemeinde Zell am Moos (Bezirk Vöcklabruck) am Irrsee als mögliches Bohrgebiet ausgewiesen wird. Bürgermeister Günther Pfarl (ÖVP) erfuhr aus den Medien davon und kritisiert, nicht eingebunden zu sein. „Ich werde die Sache ernst nehmen und mit den Betroffenen Kontakt aufnehmen, um herauszufinden, was nun wirklich Stand der Dinge ist“, so Pfarl.

Gasvorkommen auch unter weiteren Gemeinden vermutet

 
Wieso russisches Gas in Österreich wohl noch länger dominant bleibt
Die Abhängigkeit von Gasimporten aus Russland ist zuletzt wieder gestiegen, auf über 70 Prozent. Ein Totalausstieg zeichnet sich jedenfalls nicht ab

Österreichs Abhängigkeit von Gasimporten aus Russland zu reduzieren ist das deklarierte Ziel der Bundesregierung. Bis vorigen September stimmte die Richtung, seit Oktober nicht mehr. Nicht nur der relative Anteil von russischem Gas geht nach oben, auch die bezogenen Mengen steigen an.

Frage: Wie hoch ist der Anteil von russischem Gas in Österreich?

Antwort: Laut den letzten veröffentlichten Zahlen, die den Monat Dezember umfassen, liegt der Anteil bei 71 Prozent und ist damit fast wieder so hoch wie vor Ausbruch des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine am 24. Februar 2022. Damals entfielen 79 Prozent des inländischen Gasbedarfs auf Lieferungen aus Russland, im Jänner 2022 waren es sogar 81 Prozent.

 
E-Control-Chef erwartet sinkende Preise Mitte des Jahres
E-Control-Vorstand Wolfgang Urbantschitsch geht davon aus, dass Mitte des Jahres die Preise bei Strom und Gas zurückgehen werden. Es werde allerdings keinen Rückgang auf das Niveau vor zwei Jahren geben, jedoch: „Diese Spitzenausschläge bei den Preisen werden wir nicht mehr sehen“, sagte er gestern Abend rückblickend in der ZIB2. Dass es bei den Energierechnungen für die Konsumentinnen und Konsumenten mancherorts Transparenzprobleme gibt, bestätigte er.

Zum Urteil des Handelsgerichts Wien, das die Preiserhöhung des teilstaatlichen Stromkonzerns Verbund vom Mai 2022 gekippt hat, sagte Urbantschitsch, dass das „überraschend“ und „sehr weitreichend“ gewesen sei. Es sei aber ein Urteil in erster Instanz, nun gelte es die Berufung des Verbund-Konzerns abzuwarten.

 
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