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US-News

"Keine Rogue-Rulings-Gesetz."
Die Republikaner im Repräsentantenhaus, die nun vollständig in den Trump-Kult eingebunden sind, haben HR 1526 verabschiedet, den sogenannten "No Rogue Rulings Act".
Wenn dieses Gesetz verabschiedet wird, würde es Bundesgerichten die Fähigkeit entziehen, die Handlungen des Präsidenten für verfassungswidrig zu erklären.
Mit anderen Worten: Es würde den Gerichten ihre wichtigste Funktion nach der Verfassung entziehen – die Kontrolle des Machtmissbrauchs durch die Exekutive.

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Hinter der Flugverweigerung und Beleidigung Bidens: Trumps Ablenkungsmaske und der stille Angriff auf die Demokratie
Während Donald Trump mit demonstrativer Respektlosigkeit die Aufmerksamkeit auf Nebenschauplätze lenkt, bewahren Joe Biden und jene Journalisten, die dem Spektakel nicht folgen, die Haltung und den Blick für die wahren Bedrohungen.
In einer weiteren Demonstration seiner Verachtung für präsidiale Gepflogenheiten brach Donald Trump erneut eine grundlegende Tradition, als er sich bei den Trauerfeierlichkeiten für den verstorbenen Papst Franziskus weigerte, seinen Vorgänger Joe Biden in der Air Force One mitzunehmen. Nicht einmal der Tod eines Papstes konnte Trump dazu bewegen, Anstand über Eigenliebe zu stellen.
2005 hatten George W. Bush, George H.W. Bush und Bill Clinton gemeinsam den Weg nach Rom angetreten – ein Bild nationaler Würde und Respekts. Trump dagegen verweigerte sogar die grundlegendste Geste des Zusammenhalts. Als Reporter ihn an Bord der Air Force One auf Bidens Anwesenheit hinwiesen, gab er sich gleichgültig: „Oh, wirklich? Das wusste ich nicht“, so Trump laut Daily Mail. Ein Treffen mit Biden während der Reise? „Nicht besonders hoch auf meiner Liste.“
Dabei war Biden – ein Mann, der Integrität, Geduld und die Würde des Amtes auch in schweren Zeiten verkörpert – längst zum Symbol einer anständigeren politischen Tradition geworden. Einer Tradition, die Trump systematisch zu untergraben sucht. Biden hätte die Achtung verdient, die demokratische Gesellschaften ihren Repräsentanten schulden. Doch Respekt ist eine Sprache, die Trump nicht spricht.
Seit den ersten Tagen seiner zweiten Amtszeit hat Trump nichts unversucht gelassen, Biden zum permanenten Feindbild zu stilisieren. Über 300 Mal erwähnte er ihn in den ersten 50 Tagen seiner Präsidentschaft – ein Spiegelbild der Besessenheit, die Trump antreibt. Stets ging es darum, vom eigenen Versagen abzulenken: erfundene Grenzkrisen, groteske Verzerrungen, persönliche Diffamierungen. Doch während Trump im eigenen Getöse versinkt, bleibt Biden ein stiller Kontrapunkt – getragen von der Kraft des demokratischen Ethos, das Trump verachtet.

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Terror durch das Gesetz: Wie die Trump-Regierung Richter jagt, um die Macht an sich zu reißen
Es begann in New Mexico, doch die Botschaft war national: Richter, die nicht im Einklang mit Donald Trumps Agenda stehen, sollen eingeschüchtert, verhaftet und öffentlich gebrandmarkt werden. In einer perfekt orchestrierten Machtdemonstration ließ die Trump-Regierung am Donnerstag Joel Cano, einen ehemaligen Richter aus Doña Ana County, verhaften. Der Vorwurf: Beweismittelmanipulation in einem Verfahren gegen einen mutmaßlichen Angehörigen der Gang "Tren de Aragua".
Cano, so die Anklage, habe das Mobiltelefon eines venezolanischen Mannes zerstört, der illegal in den Vereinigten Staaten lebte und auf dem Grundstück des Richters untergekommen war. Der Venezolaner war für die Grundstückspflege der Familie angestellt worden und vollrichtete täglich seine Arbeit, was auch durch Nachbarn klar bestätigt wurde. Mit einem Hammer, so heißt es, habe Cano das Telefon zerstört – jenes Gerät, auf dem sich Fotos von Waffen befunden haben sollen, angeblich im Besitz von Cano selbst, seiner Frau und seiner Tochter.
Auch Nancy Cano, seine Ehefrau, steht nun im Zentrum der Ermittlungen. Ihr wird vorgeworfen, Beweismittel manipuliert zu haben, indem sie versuchte, die Facebook-Konten von Ortega-Lopez zu löschen, auf denen dieser Bilder mit Waffen und gangbezogene Inhalte veröffentlicht hatte. Zudem soll sie ein Mobiltelefon von Ortega-Lopez in ihrem Besitz gehabt haben, das als Beweismittel diente. Nancy Cano ist wegen Verschwörung zur Beweismittelmanipulation angeklagt.
Die Verhaftung von Joel und Nancy Cano erfolgte nur einen Tag vor der Festnahme von Hannah Dugan, einer amtierenden Richterin in Wisconsin, die beschuldigt wird, einem undokumentierten Migranten zur Flucht vor ICE-Agenten verholfen zu haben. Dugan, eine Richterin mit untadeligem Ruf, wehrt sich: Sie werde sich „mit aller Kraft verteidigen“ und „freigesprochen werden“, hieß es in einer Erklärung.
Doch für die Trump-Administration zählt die Wahrheit längst nicht mehr. Es geht nicht um Recht oder Unrecht, nicht um Sicherheit oder Gesetzestreue. Es geht um Angst.
Pam Bondi, Trumps neu eingesetzte Justizministerin und eine Symbolfigur der Korruption seit ihrer Zeit in Florida, verkündete auf Fox News die neue Leitlinie: "Wenn Sie einen Flüchtling verstecken, ist es uns egal, wer Sie sind. Wir werden Sie finden. Wir werden Sie strafrechtlich verfolgen."
Bondi, die einst auf eine Klage gegen die Trump University verzichtete, nachdem ihr PAC eine großzügige Spende Trumps erhalten hatte, gibt heute die Richterin über Richter.


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Gibt eh zu viele Richter, weiter so (y)
Hoffe für dich, dass du in Trumpltiers USA nicht mal was zu tun hast. Eine Überführung nach El Salvador ist da vor allem im Bereich des möglichen, auch wenn du ein MUrks- und Trumpltier-Arschküsser bist :lol27:
Du und TuAF habt absolut keine Ahnung von Rüstung :mrgreen:
 
Gibt eh zu viele Richter, weiter so (y)
Extra für dich, damit du nicht in El Salvador im KZ landest
Digitale Fallen und Grenzfragen: So vermeiden Sie Probleme bei der US-Einreise
Viele meiden aktuell Reisen in die Vereinigten Staaten. Wer dorthin reisen will oder muss, sollte sich gut vorbereiten

Gefühlserkennung durch KI. Scan sämtlicher Social-Media-Aktivitäten und Berichte über Personen, die an der Einreise gehindert werden. Wer 2025 in die Vereinigten Staaten reisen möchte, sieht sich mit einer neuen Welle von Unsicherheit und verschärfter Kontrolle konfrontiert.

Es sind vor allem Berichte über Europäer, die bei der Einreise in die USA am Flughafen oder sogar in Haftanstalten mehrere Wochen festgehalten wurden, die zuletzt dafür gesorgt haben, dass immer mehr Nichtamerikaner Abstand davon nehmen, die USA zu besuchen. Oftmals sind es nämlich nur kleine Formfehler oder Missverständnisse, die zu diesen ungewohnt scharfen Reaktionen der US-Behörden führen. Außerdem häufen sich Meldungen, dass Menschen nach einem Check ihrer Social-Media-Kanäle befragt oder auch an der Einreise gehindert wurden.

 
Mehrheit der Amerikaner: Trump ein „armseliger“ oder „schrecklicher“ Präsident
Donald Trump erlebt in seiner zweiten Amtszeit eine Abwärtsspirale – und das Urteil der Amerikaner fällt vernichtend aus. Laut einer aktuellen Umfrage des AP-NORC Center for Public Affairs Research sagen mehr als die Hälfte der Befragten, Trump sei entweder ein „schlechter“ oder „schrecklicher“ Präsident. Nur etwa drei von zehn bewerten ihn als „gut“ oder „großartig“.
Auch wenn etwa 70 Prozent der US-Amerikaner angeben, Trumps zweiter Amtsantritt habe sie nicht überrascht, ist klar: Zufriedenheit sieht anders aus. Vor allem Demokraten zeigen sich heute noch desillusionierter als vor dem 20. Januar. Rund 75 Prozent von ihnen sind überzeugt, Trump konzentriere sich auf die völlig falschen Themen.
„Es fühlt sich an, als würde Trump absichtlich jede falsche Entscheidung treffen“, sagte Gabriel Antonucci, ein Demokrat aus South Carolina.
Dies zeigte sich jüngst auch bei der Beerdigung von Papst Franziskus, als Trump demonstrativ die Kleidungsprotokolle des Vatikans missachtete – ein einsamer Affront gegen die Würde der Zeremonie und ein weiterer Beweis für seine Respektlosigkeit.
Besonders sein Umgang mit dem Ukraine-Krieg und seine aggressiven Maßnahmen gegen Einwanderer werden zunehmend kritisiert. Während Trump gestern noch mit haltlosen Tiraden gegen Selenskyj auffiel, zeigte er sich heute plötzlich empört darüber, dass Wladimir Putin ihn womöglich an der Präsidenten-Nase herumgeführt habe – und drohte, Sanktionen zu verhängen, als würde das Putin ernsthaft beeindrucken.

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Das fällt den Amerikanern aber früh ein. Noch bevor Trump Präsident wurde hat er schon viel Müll erzählt und sich oft total daneben benommen. Dazu noch völlig unglaubwürdige Versprechungen. Auch was er vorhatte hat er oft genug erzählt. Jetzt ist es sowieso zu spät. Trump hat noch 4 Jahre. Er wird großen Schaden anrichten und viel Leid in der Welt anrichten. Ich hoffe, dass das Volk in den USA daraus gelernt hat.
 
Die USA werden zur weltgrößten Steueroase
US-Präsident Donald Trump setzt auf niedrigere Steuersätze für Reiche und schaltet wichtige Kontrollmaßnahmen aus. Was die extreme Anhäufung von Geld und Macht bedroht, wird angegriffen

Joseph E. Stiglitz, Wirtschaftsnobelpreisträger und Professor an der Columbia University, schreibt in seinem Gastkommentar über die aus seiner Sicht negativen Auswirkungen der Finanzpolitik des US-Präsidenten.

Donald Trump ist dabei, die USA in kürzester Zeit zur größten Steueroase der Geschichte zu machen. Man betrachte nur das Mandat des Finanzministeriums, sich aus dem Transparenzsystem zurückzuziehen, das die wahre Identität von Unternehmenseigentümern offenlegt, den Rückzug der Regierung aus den Verhandlungen über ein UN-Rahmenabkommen über die internationale Zusammenarbeit in Steuerfragen, die Weigerung, den Foreign Corrupt Practices Act (ein Gesetz zur Bekämpfung der Korruption im Ausland) durchzusetzen, und die massive Deregulierung von Kryptowährungen.

Dies scheint Teil einer umfassenderen Strategie zu sein, die darauf zielt, 250 Jahre an institutionellen Schutzmaßnahmen zu untergraben. Die Trump-Regierung verstößt gegen internationale Verträge, ignoriert Interessenkonflikte, baut Kontrollmechanismen ab und hat vom Kongress zugewiesene Mittel einbehalten. Sie führt keine politischen Debatten; sie tritt die Rechtsstaatlichkeit mit Füßen.

 
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